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Bayern Bayerns Gärtnereien starten unter Kostendruck in die Saison

Frühlingsblumen stehen in einer Gärtner im Gewächshaus.

(Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild)

Hohe Energiekosten und sinkende Kauflaune: Die Gartensaison hat in Bayern schon unter besseren Vorzeichen begonnen. Die Betriebe im Freistaat wollen bei den Preisen aber nicht zu sehr aufschlagen - und lassen deswegen auch Gewächshäuser kalt.

München (dpa/lby) - Bayerns Gärtnereien wollen ihre Kunden zu Beginn der Frühjahrssaison nur zum Teil für gestiegene Produktionskosten zahlen lassen. Die Betriebe hätten an anderen Stellen versucht, Kosten zu sparen, sagte der Geschäftsführer des Bayerischen Gärtnerei-Verbands (BGV), Jörg Freimuth. "Dazu gehören Sortimentsumstellungen zu eher kälteunempflindlicheren Pflanzen." Zudem sei später gesät worden. Manche Betriebe hätten auch die Menge der Pflanzen reduziert, "um einzelne Gewächshäuser nicht heizen zu müssen".

Die Gärtnereien haben demnach mit Kostensteigerungen von rund 20 Prozent zu kämpfen. Laut einer Umfrage unter den Betrieben sollen die Preise für Kunden aber im Schnitt nur um etwa zehn Prozent steigen.

Zunächst hätten die Betriebe Sorge gehabt, dass sich die Kunden im Frühjahr wegen steigender Preise beim Kauf von Pflanzen zurückhalten würden. Inzwischen könne der BGV diesbezüglich aber teilweise Entwarnung geben: Zumindest in Regionen mit höherer Kaufkraft melden Betriebe demnach kaum Umsatzrückgänge.

Belastbare Werte zum Andrang lägen bisher aber nicht vor, sagte Freimuth. Nun hoffe man auf gutes Wetter. "Drei Tage Sonne und das am besten am Wochenende und wir sind voll in der Frühjahrssaison."

Quelle: dpa

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