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Berlin & Brandenburg Großübung zu Terroranschlag mit Bio-Waffen hat begonnen

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

(Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Mit einer dreitägigen Großübung wollen sich Polizeibehörden und Gesundheitsorganisationen in Berlin auf den Fall von Terroranschlägen mit biologischen Waffen vorbereiten. Simuliert wird seit Dienstag ein Sprengstoffanschlag, bei dem auch biologische Stoffe eingesetzt werden würden. Wie die Berliner Polizei mitteilte, geht es darum, Einsatzkonzepte der Behörden zum Schutz der Bevölkerung und zur Verfolgung der Täter zu prüfen und anzupassen.

Die Übung geht bis Donnerstag, geprobt wird alles vom ersten Alarm bei Polizei und Feuerwehr über die Arbeit am Tatort und die Versorgung von Verletzten bis hin zur Dekontamination, Auswertung der Stoffe im Labor und zur Verfolgung der Täter. Eingesetzt werden auch Spezialfahrzeuge der Polizei und Feuerwehr für solche Szenarien.

Die Öffentlichkeit bekommt von den simulierten Einsätzen aber nicht viel mit. Der Ort der Übung wurde zunächst nicht verraten. Es handelt sich um ein nicht-öffentliches Gebiet - möglicherweise im Norden von Berlin, darauf deutet die Mitarbeit der Gesundheitsämter von Berlin-Mitte und Reinickendorf hin. Vieles spiele sich auch in den jeweiligen Einsatzzentralen ab. Am Mittwoch will die Polizei ausführlich informieren.

Neben der Berliner Polizei sind das Bundeskriminalamt (BKA) und die Bundespolizei beteiligt, außerdem die Feuerwehr, das Robert Koch-Institut (RKI), die Uniklinik Charité, der Senat und der öffentliche Gesundheitsdienst.

Quelle: dpa

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