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Berlin & Brandenburg "Nahezu überragend": Berlin Volleys nähern sich Perfektion

Volleybälle liegen in einer Halle. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Keine Schwachstellen der Berlin Volleys beim 3:0 gegen Herrsching - Sonderlob für Grankin und Sotola. Schritt für Schritt wächst das Verständnis der Spieler untereinander.

Berlin (dpa/bb) - Die Dominanz der Berlin Volleys in der Volleyball-Bundesliga hat ein hohes Level erreicht. "Perfektion gibt es im Sport zwar nicht, aber mal ehrlich: Mir fällt wenig ein, was wir hätten besser machen können", sagte Außenangreifer Cody Kessel nach dem überzeugend herausgespielten 3:0 (25:14, 25:17, 25:19)-Heimsieg gegen die Volleys Herrsching am Samstag. Als "sehr engagiert, nahezu überragend" wertete Geschäftsführer Kaweh Niroomand den Auftritt.

Der deutsche Meister hat sein Konto nunmehr auf das Optimum von 15 Punkten ausgebaut. Die Mannschaft steht noch ohne Satzverlust an der Tabellenspitze. "Ohne gleich das Paradies auf Erden herbeireden zu wollen, aber das Verständnis der Spieler untereinander wird bei uns Schritt für Schritt immer besser", sagte Niroomand. In der - inklusive Libero - sieben Akteure umfassenden Startformation standen immerhin fünf Neuzugänge. 

"Jeder hat bei uns seine Rolle auf dem Court gefunden", nannte Kessel eines der Erfolgsgeheimnisse. Schwachstellen im Team gab es gegen Herrsching keine, dafür aber Sonderlob für Zuspieler Sergej Grankin und Diagonalangreifer Marek Sotola. Außenangreifer Ruben Schott, der seinerseits mit sicherer Annahme und beherzten Angriffsaktionen Zeichen setzte, fand anerkennende Worte für Grankins Regieführung. "Sergej hat überragend die Bälle verteilt", meinte der 27-Jährige.

Niroomand begeisterte speziell die Leistung des Tschechen Sotola. "Er blockt überragend, macht super Aufschläge", sagte der 68-Jährige. Sein Fazit: "Es macht einfach Freude, ihm zuzusehen."

Sotolas bärenstarker Auftritt beschert Trainer Cedric Enard jedoch ein Luxusproblem. Schließlich erhebt in Benjamin Patch noch ein weiterer Spieler Anspruch auf einen Stammplatz auf der elementar wichtigen Diagonalposition. "Da ist unser Trainer gefragt, das vernünftig zu moderieren", sagt Niroomand zu der Konkurrenzsituation. Der US-Amerikaner Patch wird derzeit geschont, weil er erst einmal eine Erkältung vollständig auskurieren soll.

© dpa-infocom, dpa:211023-99-709733/3

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