Hamburg & Schleswig-HolsteinPyrotechnik abgebrannt: HSV soll 119.000 Euro Strafe zahlen

Beim HSV-Spiel gegen Hoffenheim Ende April zünden Fans etliche pyrotechnische Gegenstände. Das bestraft das DFB-Sportgericht nun.
Hamburg (dpa/lno) - Der Hamburger SV muss eine sechsstellige Geldstrafe bezahlen, weil Fans im Bundesligaspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim massiv Pyrotechnik gezündet hatten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verurteilte den HSV zur Zahlung von 119.000 Euro, wie der DFB mitteilte. Gegen die Entscheidung kann der Club binnen 24 Stunden Einspruch einlegen.
Vor der Partie am 25. April seien im Rahmen einer Choreo mindestens 50 Pyroartikel abgebrannt worden, zu Beginn der zweiten Halbzeit weitere 46 Gegenstände. Wegen der Rauchentwicklung habe sich der Wiederanpfiff um sieben Minuten verzögert, hieß es in der Mitteilung.
Von der Strafe können knapp 40.000 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden.