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Hamburg & Schleswig-HolsteinTowers-Coach trotz Eurocup-Aus: "Bin sehr zufrieden"

12.04.2023, 10:41 Uhr
Trainer-Benka-Barloschky-steht-am-Spielfeldrand
(Foto: Gregor Fischer/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Mit einer Mischung aus Stolz und Enttäuschung kehrten die Veolia Towers Hamburg nach ihrem Eurocup-Aus in Riga gegen Prometei Sloboschanske zurück. Nach der 79:87-Achtelfinal-Niederlage gegen das Topteam aus der Ukraine stellte Cheftrainer Benka Barloschky klar: "Wir wollen uns mit den besten Teams Europas messen, das haben wir getan. Über unser Abschneiden in der Saison bin ich sehr zufrieden."

Dabei schien eine Überraschung des Basketball-Bundesligisten gegen den Meister in der lettisch-estnischen Liga durchaus möglich, obwohl die Towers ohne Anthony Polite (Fußblessur) und Kapitän Seth Hinrichs, der aus privaten Gründen kurzfristig in die USA geflogen war, antreten mussten. "Wir haben mit unserer kurzen Rotation einige Mal den Kürzeren ziehen müssen, und trotzdem waren wir die ganze Zeit im Spiel", sagte Lukas Meisner mit Blick auf den Verlauf und stellte fest: "Es fehlte wirklich nicht viel."

Zwar schien die Partie Mitte des dritten Viertels beim Stand von 51:66 angesichts der personellen Möglichkeiten der Hamburger entschieden, doch wenige Minuten später hatte sich die Mannschaft um Meisner noch einmal auf 68:69 heran werfen können. Mehr war an diesem Abend nicht drin.

"Natürlich will ich nie ein Spiel verlieren und es wird immer wehtun, aber ich bin trotzdem stolz auf die Europup-Reise dieses Teams", sagte der 27-Jährige und ergänzte: "Wir hatten mit vielen Herausforderungen zu kämpfen und haben uns nie unterkriegen lassen. Heute war es einerseits die Energie, andererseits aber auch die Qualität zu Finishen, die uns gefehlt haben."

Barloschky erinnerte unterdessen daran, "dass wir einen Krieg in Europa haben – gegen ein ukrainisches Team spielen, das aber nicht in der Ukraine" spielen könne. Die Gedanken der Organisation seien daher bei allen, die von diesem Krieg betroffen sind, fuhr der 35-Jährige fort und stellte klar: "Das ist wichtiger als der Sport."

Quelle: dpa

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