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Hamburg & Schleswig-Holstein Zoll stoppt Einfuhr von fehlerhaften Pandemie-Artikeln

Die Ärmelabzeichen von zwei Zollbeamten. Foto: picture alliance / Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

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Hamburg (dpa/lno) - Das Zollamt Hamburg hat allein in der vergangenen Woche die Einfuhr von Zigtausenden Schutzmasken und Einweghandschuhen verhindert, die nicht den für den Verkauf in Deutschland geltenden EU-Normen entsprechen. Es habe sich um 52.660 FFP2- und KN95-Masken, 30.000 Einweghandschuhe und 20 Raumluftreiniger aus China gehandelt, wie das Hauptzollamt am Mittwoch mitteilte. Bei den Waren fehlten teilweise die CE-Kennzeichnung, die Angaben zur Identifikation des Herstellers oder deutschsprachige Bedienungsanleitungen. Damit bestehen den Angaben zufolge Zweifel an der Produktsicherheit und die Einfuhr wird durch das Zollamt gestoppt.

Sobald Zweifel an der Konformität der Waren bestünden, werde die Hamburger Verbraucherschutz-Behörde informiert, teilte das Hauptzollamt mit. Diese entscheidet abschließend über die Einfuhrfähigkeit der Ware und den weiteren Werdegang. In einigen Fällen besteht die Möglichkeit, die Produkte nachzubessern oder sie wiederauszuführen. "Teilweise ist aber auch die Vernichtung der Waren für den Einführer am kostengünstigsten", sagte eine Sprecherin des Hauptzollamtes.

© dpa-infocom, dpa:210519-99-656274/2

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