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Hamburg & Schleswig-Holstein Zwei Mädchen und ein Jugendlicher in Gewässern vermisst

Ein Rettungshubschrauber fliegt über den Einsatzort. Foto: Jonas Walzberg/dpa/Archivbild

(Foto: Jonas Walzberg/dpa/Archivbild)

Die hohen Temperaturen locken ins Wasser. Doch der Badespaß birgt auch Gefahren. Mehrere junge Menschen werden im Norden vermisst.

Kollmar/Hamburg (dpa/lno) - In Gewässern in Hamburg und Schleswig-Holstein werden zwei Mädchen und ein Jugendlicher vermisst: In der Elbe in Kollmar (Kreis Steinburg) suchen Einsatzkräfte seit Samstagabend nach einem Mädchen, das dort baden gegangen war. In der Elbe in Hamburg wird seit Freitagabend ein 15-Jähriger vermisst. Im Einfelder See in Neumünster fehlt ebenfalls seit Freitag jede Spur von einer 13-Jährigen.

Am Samstag suchten etwa 25 Einsatzkräfte knapp fünf Stunden lang im Einfelder See nach der Jugendlichen, wie ein Polizeisprecher sagte; mit zwei Booten, Tauchern und zwei Spezialhunden. Beide Hunde schlugen an einer bestimmten Stelle an. Daraufhin gingen dort Taucher ins Wasser. Die Suche gestaltete sich wegen der geringen Sicht aber schwierig, wie es hieß. Das Mädchen konnte bis zum Nachmittag nicht gefunden werden, die Suche wurde unterbrochen. Die 13-Jährige war am Freitagnachmittag zum Baden an dem See. Eine Freundin hatte sie noch beim Spielen im Wasser beobachtet. Kurze Zeit später fehlte von dem Mädchen aber jede Spur.

Ein 15-Jähriger sei am Freitagabend in der Elbe in Hamburg von der Strömung mitgerissen worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Ein 17-Jähriger und ein 22-Jähriger versuchten, dem Jungen im Wasser zur Hilfe zu kommen. Während der 17-Jährige selbstständig das Ufer erreichte, wurde der 22-Jährige entkräftet aus dem Wasser gezogen. Der 15-Jährige jedoch konnte nicht mehr gefunden werden. Nach dem Vermissten wurde am Freitagabend mit Hilfe von Tauchern und Drohnen gesucht. Am Samstag waren nach Angaben der Leitstelle keine weiteren Suchaktionen geplant.

In der Elbe in Kollmar sei um 17.50 Uhr ein Mädchen aus Elmshorn ins Wasser gegangen und sei vom Sog mitgerissen worden, teilte die Polizei in der Nacht auf Sonntag mit. Das Kind sei in Begleitung der Mutter am Strand unterwegs gewesen, diese befinde sich in ärztlicher Obhut. Nach Angaben der Feuerwehr vom frühen Abend ist das Mädchen neun Jahre alt. Die Polizei schreibt, es sei sieben Jahre alt.

An der intensiven Suche nach dem Mädchen beteiligten sich den Angaben zufolge neben der Polizei die DLRG, Boote der Wasserschutzpolizeien Brunsbüttel und Hamburg, die Feuerwehr, auch Taucher sowie Hubschrauber aus Hannover und Sankt Peter Ording. Zudem gingen Drohnen in die Luft und Suchhunde kamen zum Einsatz.

© dpa-infocom, dpa:210619-99-63467/6

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