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HessenVerdächtiger wegen Brandstiftung im Parkhaus in Haft

04.05.2026, 12:34 Uhr
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(Foto: Mike Seeboth/dpa)

Der wohnsitzlose Mann soll ein Fahrzeug angezündet und damit den Großbrand in Bad Homburg ausgelöst haben. Die Ermittler prüfen, ob er für weitere Brände verantwortlich sein könnte.

Bad Homburg/Frankfurt (dpa/lhe) - Nach einem verheerenden Brand in einem Parkhaus in Bad Homburg ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte, sitzt der 38-Jährige wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung in Untersuchungshaft.

Es handelt sich um einen 38 Jahre alten moldauisch-rumänischen Mann. Er wurde laut Staatsanwaltschaft am 30. April in einer Einrichtung für Wohnsitzlose in Bad Homburg festgenommen. Am 1. Mai erließ eine Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Frankfurt Haftbefehl. "Ein Motiv des Beschuldigten ist bislang nicht bekannt", teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Dominik Mies, mit.

Hoher Sachschaden, keine Verletzte

Am 23. April war im Parkhaus Seedammbad ein Feuer ausgebrochen, bei dem laut Staatsanwaltschaft elf Fahrzeuge vollständig ausbrannten und weitere 25 Fahrzeuge beschädigt wurden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf 800.000 Euro geschätzt, derjenige an dem Parkhaus ist noch nicht bezifferbar. Durch den Brand wurden keine Personen verletzt.

Der Tatverdächtige soll eines der Fahrzeuge in dem Parkhaus angezündet haben. Der Brand breitete sich danach auf die umliegenden Fahrzeuge sowie auf das Parkhaus selbst aus. Die Ermittler beziehen nach eigenen Angaben auch weitere Brandvorfälle in Bad Homburg mit ein.

Quelle: dpa

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