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Mecklenburg-VorpommernBlick in Ateliers und Galerien: "Kunst Offen" über Pfingsten

23.05.2026, 05:01 Uhr
Ein-gelber-Regenschirm-oder-eine-blau-weisse-Fahne-laden-ueber-Pfingsten-zum-Besuch-von-Galerien-und-Ateliers-ein
(Foto: picture alliance / dpa)

Wenn ein gelber Schirm oder eine blau-weiße Fahne zu sehen sind, dürfte das ein Hinweis auf eine offene Galerie oder Künstlerwerkstatt sein. Über Pfingsten steht wieder "Kunst Offen" an.

Rostock (dpa/mv) - Über die Pfingstfeiertage laden rund 1.000 Künstlerinnen und Künstler an etwa 500 Orten in Mecklenburg-Vorpommern zur Aktion "Kunst Offen" ein. Galerien, Werkstätten und Ateliers zwischen Ostsee und Seenplatte öffnen vom 23. bis 25. Mai ihre Türen, teilte die Tourismusgesellschaft mit.

Auch in dünn besiedelten Landstrichen gebe es zahlreiche Angebote für Gäste und Kunstinteressierte. Der Eintritt ist frei. "Kunst Offen" findet seit 1994 statt.

Großes Kunstangebot im ganzen Land

Die Vielfalt ist groß. Das Angebot reicht von Malerei und Fotografie über Keramik und Schmuck bis hin zu Textilkunst und Plastiken. Landkreise und regionale Tourismusverbände listen die teilnehmenden Orte und Künstler in digitalen Karten, Broschüren und auf einer zentralen Webseite auf. Für die Mecklenburgische Seenplatte sind beispielsweise rund 130 Orte und Veranstaltungen mit Uhrzeiten, Adressen und Angaben zu den Kunstwerken aufgeführt.

Zu den Höhepunkten in Vorpommern zählt die Ausstellung "Inspiration Musik" in der Galerie Waldesruh in Dettmannsdorf. Gezeigt werden Malereien und Grafiken von Matthias Wegehaupt, Britta Naumann-Knapp sowie Nora und Wilhelm Gauger zum Thema Musik. Zudem stellt Florian Hellweg teils bemalte Gitarrenunikate aus Mecklenburg-Vorpommern vor.

Auch das Kunstfest Schattin zieht zahlreiche Gäste an die Mecklenburgische Ostseeküste. Angeboten werden unter anderem Lesungen und ein Kinderprogramm. Auf der Kunst- und Kulturmeile, die durch das ganze Dorf führt, zeigen nach Angaben der Organisatoren etwa 30 Kunstschaffende ihre Arbeiten in Ateliers, Scheunen und Garagen.

Quelle: dpa

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