Regionalnachrichten

Mecklenburg-VorpommernHandwerk in MV beklagt Planlosigkeit in der Politik

28.12.2023, 12:41 Uhr
Ein-Bauarbeiter-mit-einem-Gasbrenner-beim-Bau-eines-Mehrfamilienhauses
(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbol)

Schwerin (dpa/mv) - Das Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern stöhnt unter gestiegenen Energiepreisen, den Folgen der Inflation und den offenkundigen Konflikten in der Berliner Ampel-Regierung. Während die zurückliegende Corona-Pandemie nur wenige Branchen wirtschaftlich schwer getroffen habe, seien von den aktuellen Problemen nahezu alle Handwerksbetriebe erfasst. "Wir brauchen jetzt schnell ein effizientes Krisenmanagement in allen Bereichen, vor allem auch für die Bauwirtschaft", fordern die Handwerkskammern Schwerin und Ostmecklenburg-Vorpommern in einer gemeinsamen Erklärung.

Insbesondere die Bundesregierung habe mit ihrer "oft hektischen und intransparenten" Politik für große Verunsicherung gesorgt. "Die Planlosigkeit in der Politik führt zur Unplanbarkeit in den Unternehmen", beklagten die Kammer-Präsidenten Uwe Lange und Axel Hochschild.

Der Betriebsbestand im Handwerk des Landes zeige sich zum Jahresende mit rund 20.000 Unternehmen weitgehend stabil, allerdings mit leicht sinkender Tendenz. Rückgänge seien vor allem im Baugewerbe und verwandten Gewerken zu verzeichnen. Das Handwerk gibt jüngsten Angaben zufolge landesweit etwa 93.000 Menschen Beschäftigung.

Quelle: dpa

Regionales