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Mecklenburg-VorpommernMenschen sollen Brandbereich im Müritz-Nationalpark meiden

14.07.2026, 14:03 Uhr
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Die Polizei sperrt Zufahrten und appelliert: Menschen sollen das Brandgebiet im Müritz-Nationalpark meiden. Nicht nur von Feuer geht demnach Gefahr aus.

Kratzeburg (dpa/mv) - Wegen des Waldbrandes im Müritz-Nationalpark appelliert die Polizei nochmals an die Menschen, den betroffenen Bereich zu meiden. "Der Einsatzbereich ist gefährlich. Der Brandbereich ist kein Ort für schaulustige Touristen oder Einwohner", stellte die Polizei per Mitteilung klar. Gefahr gehe nicht nur durch immer wieder aufkommendes Feuer aus. "Die überall verlegte Einsatztechnik kann zur Stolperfalle werden, ebenso wie Löcher, die dort durch die Maßnahmen entstehen."

Bei Kratzeburg, Speck und Granzin sorgten Polizeikräfte aktuell an mehreren Zufahrten für Absperrungen. Aufgrund der Größe des Parks und der vielen auch kleineren Zugangsmöglichkeiten sei es aber nicht möglich, an sämtlichen Stellen Posten zur Absperrung zu positionieren. Die Polizei richtete ihren Appell an die, "die zu Fuß, mit Auto, Rad oder Kanu unterwegs" sind.

Auch Einschränkungen für Wassersportler

Wer nicht in dem Gebiet als Anwohner unterwegs sein müsse, soll den Bereich großräumig umfahren. Schranken seien derzeit geöffnet, um Einsatzfahrzeuge problemlos durchlassen zu können und nicht für private Autofahrten. Die Polizei wies auch darauf hin, dass Kanuten oder andere Wassersportler aus Sicherheitsgründen in dem Bereich nicht zwischen Gewässern zu Fuß wechseln können.

Aktuell fahre der Nationalparkbus der MVVG nicht, da die Route durch die Brandbereiche führen würde. Der Zugverkehr im Bereich Kratzeburg sei nicht eingeschränkt.

Quelle: dpa

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