Mecklenburg-VorpommernSSC will im CEV-Cup weiterkommen: "Kratzen, beißen, spucken"

Schwerin (dpa/mv) - Nach der Bundesliga-Niederlage gegen den Dresdner SC wollen sich die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin mit dem Weiterkommen im CEV-Cup rehabilitieren. Dabei hat das Team von Trainer Felix Koslowski mit dem 3:0-Erfolg im Hinspiel gegen Zeleznicar Lajkovac aus Serbien vor einer Woche die beste Voraussetzung für das zweite Duell am kommenden Mittwoch (19.00 Uhr/sportdeutschland.tv) geschaffen. Um das Achtelfinale zu erreichen, genügt den Mecklenburgerinnen der Gewinn zweier Sätze, um den noch einen Punkt zu erhalten. Sollten die serbischen Gastgeberinnen mit 3:0 oder 3:1 die Oberhand behalten, würde das Siegerteam im Anschluss in einem Golden Set (bis 15 Punkte) ermittelt.
Da Lajkovac in der Partie am vergangenen Mittwoch auf eine Topangreiferin verzichten musste, erwartet Koslowski allerdings "ein ganz neues Spiel". Was für eine Atmosphäre sein Team in Serbien erwartet, darüber wusste der Coach am Montag wenig zu sagen. "Wir müssen erst einmal an unseren eigenen Sachen arbeiten. Wir spielen bisher eine gute Saison, haben am Wochenende aber ein Spiel gesehen, was nicht gut gewesen ist", sagte er. "Wir wissen aber, dass deutlich mehr in uns steckt."
Daher kündigte Koslowski mit Verweis auf das Ziel an, zum Jahreswechsel nebst Bundesliga und DVV-Pokal auch noch im CEV-Cup vertreten zu sein, an: "Es ist das letzte Spiel vor Weihnachten und wir wollen um jeden Preis weiterkommen. Wir werden kratzen, beißen, spucken, um die nächste Runde zu erreichen."