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Mecklenburg-VorpommernUmgestaltung in Greifswald soll Hafen und Stadt verbinden

15.03.2023, 16:11 Uhr
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(Foto: Stefan Sauer/dpa)

An der Baustelle kam man in Greifswald häufig nicht vorbei. Nun ist die Umgestaltung des Hanserings abgeschlossen und soll mehr Menschen in den südlichen Teil des Museumshafens locken.

Greifswald (dpa/mv) - Mit der Umgestaltung des Hanserings ist eine der größten Straßenbaumaßnahmen Greifswalds in prominenter Lage abgeschlossen. Gut zwei Jahre lang dauerten die Arbeiten im Bereich zwischen Innenstadt und Museumshafen laut Stadt. Am Donnerstagvormittag sollen die beiden Fahrspuren für den Verkehr freigegeben werden. "Die starke Trennung der Altstadt vom Museumshafen wird durch den Umbau aufgehoben; Stadt und Hafen wachsen zusammen", lobte Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne).

Baudezernentin Jeannette von Busse (CDU) beschrieb: "Schmalere Fahrbahnen, die durch Baumreihen voneinander getrennt sind, kommen zugleich einer breiteren Promenade entlang der Kaikante des Rycks zugute." 85 Bäume sollen demnach nicht nur Abgase und den Verkehrslärm reduzieren, sondern auch Schatten spenden. Hinzu kämen 2000 Quadratmeter Grünfläche. Außerdem sei die Geschwindigkeit von bislang 50 auf 30 Kilometer pro Stunde herabgesetzt worden.

Auch die Promenade an dem nach Angaben der Stadt größten Museumshafen Deutschlands war samt Spundwand erneuert worden.

Die Baukosten für die Umgestaltung des Hanserings belaufen sich den Angaben zufolge auf rund 8 Millionen Euro. Es seien 4,24 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, 1,2 Millionen Euro Sonderbedarfszuweisung vom Land sowie 1,67 Millionen Euro Städtebaufördermittel eingeworben werden.

Quelle: dpa

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