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Mecklenburg-Vorpommern Weihnachtsmärkte im Nordosten öffnen

Der Rostocker Weihnachtsmarkt mit seiner 3,2 Kilometer langen Bummelmeile, 16 Karussells und 50 geschmückten Händlerbuden öffnet am 21.11.2022.

(Foto: Bernd Wüstneck/dpa)

In vielen Innenstädten Mecklenburg-Vorpommerns geht es seit Anfang der Woche vorweihnachtlich zu. Nach zwei Corona-Jahren hoffen Schausteller, Veranstalter und Besucher auf eine unbeschwerte Saison.

Rostock (dpa/mv) - Ob besinnlich am Glühweinstand oder rasant in der Achterbahn - in Mecklenburg-Vorpommern kommen Weihnachtsmarkt-Besucher seit Montag auf ihre Kosten. Neben dem größten Weihnachtsmarkt des Landes in Rostock haben auch die Weihnachtsmärkte in Schwerin, Wismar und Stralsund geöffnet. "Wir sind überrascht, wie viele Leute jetzt schon da sind", sagte der Vorsitzende des Schaustellerverbands MV, Lothar Welte. Er selbst betreibt einen Autoscooter an der Fischerbastion in Rostock.

In der Landeshauptstadt Schwerin fanden am Montag zur feierlichen Eröffnung eine Parade und der traditionelle Stollenanschnitt statt. Laut Organisatoren füllte sich schon am Montag die Innenstadt unter anderem mit extra angereisten Gästen. Auch in Stralsund, wo die feierliche Eröffnung durch Oberbürgermeister Alexander Badrow für den späten Nachmittag geplant war, war der Weihnachtsmarkt schon seit dem Vormittag geöffnet.

In Wismar steht die offizielle Eröffnung samt Weihnachtsmannbesuch erst am Samstag an. Auch hier hatte der Markt aber schon am Montag geöffnet. Man sei "ganz zufrieden" mit dem Start, sagte Mitorganisatorin Dörte Schmidt.

Der Rostocker Weihnachtsmarkt lädt im Rahmen eines Tages der Begegnung am Dienstag alle Rostocker Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit Handicap zu kostenlosen Karussellfahrten. Eröffnen soll die Aktion des Schaustellerverbands MV um 10.00 Uhr die Schirmherrin der Aktion, Regine Lück, Präsidentin der Rostocker Bürgerschaft.

Die Weihnachtsmärkte in Neubrandenburg und Greifswald sollen am Donnerstag öffnen. In der Regel bis kurz vor Weihnachten locken die Märkte etwa mit Glühwein, Karussells oder Kunsthandwerk.

Im vergangenen Jahr waren Weihnachtsmärkte wegen des Coronavirus vorzeitig beendet worden oder hatten gar nicht erst stattgefunden. 2020 gab es einen Totalausfall - ebenfalls wegen Corona. Mit Energiesparmaßnahmen reagieren Organisatoren und Schausteller in diesem Jahr auf die gestiegenen Energiekosten. Teilweise verzichten die Märkte auch auf Eisbahnen.

Quelle: dpa

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