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Mecklenburg-VorpommernWieder ein Verkaufsstand von Erdbeerhändler Karls in Flammen

12.07.2026, 17:04 Uhr
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Karls Erdbeerhof hat binnen weniger Wochen wiederholt mit Bränden zu tun - an unterschiedlichen Orten. Die Polizei geht möglichen Brandstiftungen nach. Was sagt der Chef des Unternehmens?

Rövershagen (dpa/mv) - Erneut hat ein Verkaufsstand von Karls Erdbeerhof gebrannt. Am Samstagabend sei ein Brand in Rövershagen an der Bundesstraße 105 gegenüber dem dortigen Karls Erlebnis-Dorf gemeldet worden, sagte ein Polizeisprecher. Der betroffene Stand sei abgebrannt. "Das war so eine Holzhütte auf einem Erdbeerfeld, wo man Erdbeeren selber pflücken kann", sagte Robert Dahl, Geschäftsführer von Karls Erdbeerhof, der dpa.

Die Polizei teilte mit, sie gehe dem Verdacht der Brandstiftung nach. Zuerst hatte der "Nordkurier" berichtet. "Also meine Vermutung ist nicht, dass das zusammenhängt", sagte Dahl mit Blick auf vorhergehende Brände.

Zwei weitere Stände vorher komplett zerstört

Erst am Sonntag vor einer Woche wurde der Polizei der Brand eines Erdbeerenverkaufsstandes in Bentwisch bei dem dortigen Einkaufscenter gemeldet. Die Marktbude brannte nach früheren Polizeiangaben beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in voller Ausdehnung. "Der Verkaufsstand in Form einer Erdbeere wurde durch das Feuer vollständig zerstört", hieß es in einer Mitteilung. Der Schaden wurde auf etwa 5.600 Euro geschätzt. Es sei eine Anzeige wegen Brandstiftung aufgenommen worden. Die Polizei bat um Hinweise.

Außerdem brannte in der Nacht zum 18. Juni ein Erdbeerenverkaufsstand im Rostocker Stadtteil Evershagen. Wie die Polizei damals mitteilte, hatte ein Zeuge zuvor einen lauten Knall wahrgenommen und anschließend Flammen aus dem Verkaufsstand aufsteigen sehen. Zudem beobachtete er demnach mehrere dunkel gekleidete Menschen, die sich vom Tatort entfernten. Auch dieser Stand sei vollständig zerstört worden. Der Schaden wurde auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Polizei griff einen 16 Jahr alten Tatverdächtigen auf, der zudem mit einem gestohlenen E-Scooter unterwegs war.

Quelle: dpa

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