Nordrhein-Westfalen29-Jähriger lebensgefährlich mit Messer verletzt

Drei Männer streiten auf einem Parkplatz, dann bricht einer von ihnen zusammen. Mit einer lebensbedrohlichen Stichwunde kommt er ins Krankenhaus. War es ein Raubüberfall oder ging es um etwas anderes?
Dortmund (dpa/lnw) - Bei einem Streit zwischen drei Männern in Dortmund ist ein 29-Jähriger mutmaßlich mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Die Ermittler gehen nach aktuellen Erkenntnissen von einem versuchten Tötungsdelikt aus, wie der ermittelnde Staatsanwalt Felix Giesenregen sagte. Zwei Tatverdächtige seien nach der Tat festgenommen worden. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen hätten die drei am Montagabend auf einem Parkplatz vor einem größeren Wohnhaus gestritten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Im weiteren Verlauf sei einer der Männer verletzt zusammengebrochen. Mit einer Stichverletzung im Bauch, die sich später als lebensbedrohlich erwies, sei er ins Krankenhaus gebracht worden, so Giesenregen. Die beiden anderen Männer liefen davon. Die Hintergründe des Vorfalls seien noch unklar, so der Staatsanwalt. Unter anderem sei festgestellt worden, dass dem Verletzten ein Mobiltelefon geraubt wurde.
Nach eingeleiteter Fahndung hatte die Polizei zwei Männer im Alter von 29 und 33 Jahren festgenommen, auf die die Zeugenbeschreibungen passten. Sie werden nun befragt und befinden sich in Polizeigewahrsam, so Giesenregen. Es werde aktuell geprüft, ob sie einem Haftrichter vorgeführt werden.