Nordrhein-WestfalenKölner Haie weichen in Champions League nach Krefeld aus

Nach zwölf Jahren kehren die Kölner Haie in die Champions League zurück. Eine ihrer Heimpartien tragen die Kölner aber nicht in der heimischen Lanxess-Arena aus.
Köln/Krefeld (dpa/lnw) - Die Kölner Haie müssen eine ihrer Heimpartien in der Champions-League in der Halle der Eishockey-Rivalen Krefeld Pinguine austragen. Das zweite Spiel im höchsten europäischen Clubwettbewerb gegen den KAC Klagenfurt werde in der Krefelder "Yayla Arena" stattfinden, teilten die Kölner Haie mit. Die Haie nehmen in der kommenden Saison das erste Mal seit zwölf Jahren wieder an der Champions League teil.
Wegen eines Konzertes könne das Heimspiel am 12. September nicht wie sonst in der Kölner Lanxess-Arena ausgetragen werden. "Gemeinsam mit der Lanxess-arena und der Champions Hockey League haben wir intensiv daran gearbeitet, das Spiel in Köln austragen zu können", sagte Haie-Geschäftsführer Philipp Walter in einer Vereinsmitteilung. "Aufgrund der Rahmenbedingungen rund um die Veranstaltung war dies letztlich jedoch leider nicht möglich."
Auch der Geschäftsführer der Krefelder Peer Schopp äußerte sich zu der Kooperation der beiden Vereines aus Nordrhein-Westfalen: "Die Haie sind frühzeitig an uns herangetreten und wir freuen uns, dass wir unsere Nachbarn unterstützen können."
Die Kölner Haie treffen bei ihrer Champions-League-Rückkehr in ihren Heimspielen neben Klagenfurt auf den amtierenden Champions-League-Sieger Frölunda Göteborg (Schweden) und die Herning Blue Fox (Dänemark). Auswärts müssen die Kölner bei Tappara Tampere (Finnland), Genève-Servette (Schweiz) und Red Bull Salzburg (Österreich) ran.