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Rheinland-Pfalz & Saarland Kaiserslautern mit Remis: Und nun ein "Brett" in Hamburg

Braunschweigs Nathan de Medina (l) und Kaiserslauterns Terrence Boyd kämpfen um den Ball.

(Foto: Uwe Anspach/dpa)

Der FCK hält sich als Aufsteiger bisher mehr als ordentlich in der 2. Liga und zeigt viel Widerstandsfähigkeit. Jetzt fordert das Team von Trainer Dirk Schuster den Hamburger SV.

Kaiserslautern (dpa/lrs) – Die Fußballprofis des  1. FC Kaiserslautern bleiben die Comeback-Könige der aktuellen Saison in der 2. Bundesliga. Beim 1:1 (0:0) am Sonntag vor 36.332 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion punktete der FCK gegen Mitaufsteiger Eintracht Braunschweig bereits zum sechsten Mal in dieser Saison nach einem Rückstand. Für die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster war es das fünfte Unentschieden in Folge. 

So leicht sind die Pfälzer einfach nicht zu schlagen, auch wenn der erhoffte Heimerfolg ausblieb: Im zehnten Saisonspiel teilten sie zum sechsten Mal die Punkte und kassierten bislang nur eine Niederlage. 

Abwehrspieler Hendrick Zuck, von 2014 bis 2018 in Diensten der Braunschweiger, konnte mit dem Remis gegen seinen Ex-Club aber nicht wirklich gut leben. "Es war ein intensives Fußballspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mit dem Punkt bin ich aber natürlich nicht zufrieden. Wir hätten den Sieg verdient gehabt", sagte Zuck. "Alleine in der ersten Hälfte hat Braunschweig den Ball mehrfach auf der Linie geklärt. Wenn wir die Chancen machen, dann gewinnen wir heute." 

Tatsächlich erspielten sich die Roten Teufel bei Dauerregen und damit einhergehenden schlechten Platzverhältnissen eine Vielzahl an Möglichkeiten, brachten den Ball aber nur einmal im Tor des stark haltenden Eintracht-Keepers Jasmin Fejzic unter. 

Boris Tomiak egalisierte nach einer Ecke von Philipp Klement in der 55. Minute die Gästeführung durch Lion Lauberbach (52.). "Das war ein sehr Kampf-intensives Spiel, beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Das Unentschieden tut uns ein bisschen mehr weh als Braunschweig", resümierte Trainer Schuster. "Ich kann meiner Mannschaft bis auf die Chancenverwertung keinen Vorwurf machen. Wir haben nach dem 1:1 versucht, das Spiel für uns zu entscheiden. Aber es sollte heute nicht sein." 

Am kommenden Samstag geht es für den Tabellensiebten zum Spitzenreiter Hamburger SV, dem derzeit sicherlich Form-stärksten Team der Liga. In der Hansestadt werden die Pfälzer von bis zu 10.000 Fans unterstützt. "Nächste Woche kommt ein Brett, aber wir fahren mit breiter Brust dahin und versuchen etwas mitzunehmen. Hamburg ist ein Highlight-Spiel, da freuen wir uns drauf", sagte Zuck.

Quelle: dpa

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