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Sachsen14.000 Teilnehmer bei Abstimmung über neue Carolabrücke

06.07.2026, 15:40 Uhr
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Wie sieht die neue Elbbrücke im Herzen der Landeshauptstadt aus? Noch bis 19. Juli können Dresdnerinnen und Dresdner genauso wie Pendler und Besucher ihr Votum über die eingereichten Entwürfe abgeben.

Dresden (dpa/sn) - An der Abstimmung über die Entwürfe für die neue Carolabrücke in Dresden haben sich bereits 14.000 Menschen beteiligt. Das Votum läuft laut Angaben der Landeshauptstadt seit dem Start vor gut drei Wochen ohne Zwischenfälle. Hinweise auf missbräuchliche Mehrfachteilnahmen gebe es bislang nicht, hieß es in einer Mitteilung.

Noch bis 19. Juli läuft die Online-Umfrage "carolaVOTE" zu den vier eingereichten Entwürfen. Auch Einschätzungen zu einzelnen Aspekten der Entwürfe sind dabei gefragt. Teilnehmen können den Angaben nach nicht nur Einwohner, sondern alle Interessierten, also etwa auch Pendler und Besucher. Eine Altersbeschränkung gilt nicht. Eine öffentliche Ausstellung im Stadtforum informiert mit Visualisierungen und Modellen über die Einreichungen.

Ab dem 20. Juli wird die Abstimmung laut Angaben der Stadt ausgewertet. Die Stimmabgaben werden demnach datenschutzkonform analysiert und auf ihre Plausibilität geprüft, um möglicherweise missbräuchliches Abstimmungsverhalten wie Mehrfachteilnahmen auszuschließen. Die Ergebnisse gehen zunächst an das Begleitgremium der Stadt.

Stadtrat trifft endgültige Entscheidung

Im Mai hatten Planungsbüros vier Entwürfe vorgestellt. Neben dem Bürgervotum sind in die Auswahl auch ein Expertengremium unter der Leitung von TU-Professor Steffen Marx, ein Begleitgremium mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie Fachämter der Landeshauptstadt eingebunden. Die endgültige Entscheidung liegt aber beim Stadtrat, der am 3. September abstimmt.

Die vormalige Dresdner Carolabrücke - ein Spannbetonbauwerk aus der DDR-Zeit - war in der Nacht zum 11. September 2024 überraschend teilweise eingestürzt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Allerdings wurden auch die beiden stehengebliebenen Brückenzüge so stark beschädigt, dass sie komplett abgerissen werden mussten. Als Ursache für den Einsturz gilt Korrosion, die zum Versagen von Spanngliedern führte. Nach bisheriger Planung soll die Brücke ab Mai 2028 wiedererrichtet und 2031 vollendet werden.

Quelle: dpa

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