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Sachsen Ausschreitungen bei Dynamo: Verdächtige stellen sich

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild)

Dresden (dpa/sn) - Die Dresdner Polizei hat mit ihrer Öffentlichkeitsfahndung nach den Ausschreitungen bei Dynamo Dresden erste Erfolge erzielt. Sechs Tatverdächtige im Alter von 16 bis 34 Jahren haben sich inzwischen gestellt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Außerdem seien 24 telefonische Hinweise zu weiteren Personen eingegangen, die nun von der Polizei geprüft würden.

Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Dresden hatten am Donnerstag eine Öffentlichkeitsfahndung nach 20 Rädelsführern der Fußball-Randale vom 16. Mai gestartet. Insgesamt hat die Polizei derzeit 160 aktive Verfahren in Gang gebracht, 120 Täter davon sind ermittelt.

Der Aufstieg von Drittligist Dynamo Dresden in die 2. Bundesliga im Mai war von schweren Ausschreitungen begleitet worden. Hooligans griffen etwa 20 Minuten vor Spielende am Stadion gezielt Polizisten und Polizeifahrzeuge an - zunächst mit horizontal abgeschossenen Stabraketen und anderer Pyrotechnik. Später flogen Flaschen und Steine auf Fahrzeuge und Beamte, die wegen der Gewaltbereitschaft immer wieder den Rückzug antreten mussten.

© dpa-infocom, dpa:210625-99-144299/3

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