Reise

"Autoritäres" Schloss in Schottland Braemar Castle ist sagenhaft

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Imposant: Braemar Castle.

Wikipedia/Asta

Nicht unverdient trägt die Region Aberdeen City & Shire den Beinamen "Land der Schlösser": Etwa 1000 prächtige Burgen, Herrenhäuser und Schlösser bilden heute Wahrzeichen einer turbulenten Geschichte der Provinz im Nordosten Schottlands. Eines dieser imposanten Anwesen bildet Braemar Castle vor den Toren des malerischen Ortes Braemar. 1628 als Autoritätsdemonstration des Bauherrn, dem Earl of Mar, in den Highlands von Schottland erbaut, wurde Braemar Castle 1689 von dem "Black Colonel" John Farquharson of Invery heimgesucht und niedergebrannt. 200 Jahre lang lag Braemar Castle im Familienbesitz des Farquharson-Clans.

Sagenumwobene Vergangenheit

Heute können Besucher in die sagenumwobene Vergangenheit eines Schlosses eintauchen, das bereits Robert Louis Stevenson zur "Schatzinsel" ("Treasure Island") inspirierte. Während die fast 400 Jahre alten Mauern von Braemar Castle Geschichten von blutigen Machenschaften, Geistern und adeligen Bünden erzählen, lädt das Städtchen Braemar zum Schlendern und Erholen ein.

Braemar Castle ist samstags und sonntags zwischen Ostern und Ende Oktober von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise lbetragen zwischen etwa 3,50 Euro für Kinder und 6 Euro für Erwachsene. Familien können Braemar Castle für 12 Euro erkunden.

Quelle: n-tv.de, abe/kprn

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