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Abkühlung für Hunde im SommerHunde bei Hitze richtig abkühlen: Experten geben diese Tipps und Tricks

18.06.2025, 11:41 Uhr
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Hitze-Tipps für Hunde: So bleibt der Vierbeiner cool. (Foto: istockphoto.com)

Wenn die Temperaturen steigen, wird es auch für Hunde schnell unangenehm – oder sogar gefährlich. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich Überhitzung und Sonnenbrand vermeiden.

Im Sommer können hohe Temperaturen nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde schnell zur Belastung werden. Tierschutzorganisationen wie PETA empfehlen daher gezielte Maßnahmen, um Vierbeinern bei Hitze die nötige Abkühlung zu verschaffen. Zahlreiche bewährte Tipps helfen, gesundheitliche Risiken wie Überhitzung oder Sonnenbrand zu vermeiden.

Wie wirksam solche Maßnahmen in der Praxis sein können, zeigt auch ein redaktioneller Selbsttest von rtl.de. Sechs gängige Methoden zur Abkühlung – darunter Hundeeis, Wasserzugang und schattige Rückzugsorte – wurden dabei ausprobiert. Das Ergebnis: Viele dieser einfachen Ansätze entfalten schnell Wirkung, sofern sie an die individuellen Bedürfnisse des Hundes angepasst werden.

Tipps gegen Hitze: Abkühlung im Wasser

Viele Hunde lieben das Element Wasser – und gerade an heißen Tagen kann Schwimmen oder Baden eine ideale Möglichkeit zur Erfrischung sein. Wer einen See, Fluss oder Bach in der Nähe hat, verschafft seinem Hund so nicht nur Kühlung, sondern auch Bewegung. Wichtig ist, auf Wasserqualität und Strömung zu achten – sowie darauf, dass das Tier freiwillig ins Wasser geht.

Wer kein Gewässer in der Nähe hat, kann ein kleines Planschbecken im Garten oder auf der Terrasse aufstellen. Flach befüllt sind sie besonders gut geeignet und versprechen schnelle Abkühlung an Pfoten und Bauch – auch für wasserscheue Hunde. Bei Ebay finden sich Hundepools schon für unter 20 Euro.

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Kühlmatte als schattiger Rückzugsort

Auch Kühlmatten – etwa von Trixie – sind preiswert und vielseitig einsetzbar – sowohl drinnen als auch draußen. Sie funktionieren meist ohne Strom, reagieren auf Körpergewicht und entziehen dem Hund überschüssige Wärme. Experten empfehlen, Kühlmatten an einem schattigen, gut belüfteten Ort auszulegen und den Hund nicht zum Liegen zu zwingen.

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Vor Sonnenbrand schützen

Wie wir Menschen können auch Hunde können Sonnenbrand bekommen. Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung ist deshalb ein geeigneter Schutz wichtig. Je heller Haut und Fell des Tieres, desto empfindlicher reagiert es auf UV-Strahlung. In solchen Fällen können spezielle Schutzkleidung oder hundegeeignete Sonnencreme helfen.

Letztere sollte frei von Farb-, Konservierungs- und Duftstoffen sein und auf wenig behaarte, empfindliche Stellen wie Ohren, Pfoten und Nase aufgetragen werden. Eigens für Hunde entwickelt sind beispielsweise die Produkte von Noseprint. Am wirksamsten bleibt jedoch, Hunde möglichst nicht lange der prallen Sonne auszusetzen und ihnen stets einen schattigen Rückzugsort anzubieten.

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Erfrischung beim Eisessen

Eine erfrischende Leckerei sorgt bei sommerlichen Temperaturen oft für große Begeisterung – auch bei Hunden. Beim Eisessen ist jedoch Vorsicht geboten: Schokolade ist für Hunde giftig, viele handelsübliche Sorten sind daher ungeeignet. Inzwischen bieten einige Eisdielen spezielles Hundeeis an – meist auf Basis von Joghurt oder laktosefreien Produkten. Alternativ kann sich bei Amazon ein Vorrat bestellt werden. Das Hunde- und Katzeneis von Maikai kann auch mit dem Futter gemischt oder als Leckerli verwendet werden.

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Hundeeis selbst machen

Hundeeis lässt sich aber auch einfach selbst herstellen – ganz ohne Zucker, Laktose oder andere problematische Zutaten. Ein einfaches Rezept:

Zutaten:

  • Eine reife Banane

  • Ein Esslöffel ungesüßter Naturjoghurt (laktosefrei)

  • Ein Teelöffel Erdnussmus (ohne Zucker und Salz)

  • Etwas Wasser

Zubereitung:

  • Alle Zutaten pürieren und in kleine Silikonformen oder Eiswürfelbehälter füllen.

  • Mindestens vier Stunden im Gefrierfach fest werden lassen.

  • Vor dem Servieren kurz antauen lassen, um empfindliche Zähne zu schonen.

Zum Zerkleinern der Zutaten eignet sich ein Standmixer oder Smoothie-Maker wie der WMF Kult X Mix & Go, der bei Chip zum Testsieger gekürt wurde.

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Eine besonders einfache Variante gelingt mit fertigen Hundesmoothies, wie etwa von SmoothieDog: Einfach in eine geeignete Form füllen, einen Kaustick als Stieleis-Halter hineinstecken und im Gefrierfach aushärten lassen. So entsteht im Handumdrehen eine erfrischende Leckerei für heiße Tage – ganz ohne klassisches Rezept.

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Achtung bei heißem Asphalt

Asphalt kann sich in der Sonne extrem aufheizen – weit über die Lufttemperatur hinaus. Für Hundepfoten bedeutet das eine große Gefahr. Spaziergänge sollten daher in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden. Ein einfacher Test: Ist der Asphalt für die Handfläche zu heiß, ist er es auch für Hundepfoten.

Weitere Tipps bei Hitze

An heißen Tagen ist es besonders wichtig, Hunden jederzeit ausreichend frisches Wasser anzubieten. Auch bei der Fütterung gilt: Kleinere Portionen sind leichter verdaulich und belasten den Kreislauf weniger. Auf körperlich anstrengende Aktivitäten wie das Laufen am Fahrrad sollte bei hohen Temperaturen vollständig verzichtet werden. Bei manchen Hunden kann es außerdem sinnvoll sein, das Fell zu kürzen – jedoch nicht zu stark, denn das Haarkleid übernimmt auch eine wichtige Schutzfunktion gegen UV-Strahlung.

Ein besonders entscheidender Hinweis: Hunde dürfen niemals im Auto zurückgelassen werden – selbst bei leicht geöffnetem Fenster. Fahrzeuge erhitzen sich in der Sonne innerhalb kürzester Zeit extrem stark. Es besteht akute Lebensgefahr durch Überhitzung oder Hitzschlag.

Hitze kann für Hunde zur ernsthaften Belastung werden. Mit einfachen Mitteln wie Wasser, Eis und schattigen Ruheplätzen lässt sich jedoch viel bewirken. Entscheidend ist, den Hund gut zu beobachten und ihm ausreichend Ruhepausen zu gönnen. So steht einem sicheren und entspannten Sommer nichts im Weg.

Quelle: ntv.de