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Tipps und EmpfehlungenCyberkriminalität: Was schützt vor Phishing und Malware?

02.04.2026, 12:57 Uhr
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Viele Cyberkriminelle setzen beim Online-Banking an und versuchen, über gefälschte Mails an persönliche Daten zu gelangen. (Foto: IMAGO / Westend61)

Mit zunehmender Digitalisierung, besonders beim Shopping und Banking, steigen leider auch die Angriffe auf persönliche Daten. Wie können Nutzer Phishing erkennen, und wie hilft eine Software dabei?

Ob Online-Banking, Shopping oder Social Media – ein großer Teil des Alltags findet inzwischen im Internet statt. Gleichzeitig wächst die Zahl digitaler Angriffe: Phishing und Identitätsdiebstahl gehören zu den häufigsten Bedrohungen, zeigt eine Umfrage des Bankenverbands aus dem Herbst 2025. Viele Angriffe zielen also nicht auf technische Schwachstellen, sondern auf menschliche Fehler ab. Umso wichtiger ist es, typische Betrugsmaschen zu erkennen und grundlegende Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen.

Phishing: Was ist das überhaupt?

Phishing bezeichnet den Versuch, über gefälschte E-Mails, Nachrichten oder Websites an sensible Daten zu gelangen – etwa Passwörter, Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Online-Konten. Die Angreifer geben sich dabei häufig als vertrauenswürdige Absender aus, zum Beispiel als Banken, Paketdienste oder bekannte Online-Shops. Wer in einer solchen Nachricht auf Links klickt und persönliche Daten eingibt, übermittelt diese an die Betrüger. Neben klassischen E-Mails nehmen auch Phishing-Versuche per SMS, QR-Code, Anruf oder Messenger-Dienst zu.

Diese Maßnahmen empfiehlt das BSI bei verdächtigen E-Mails

Das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt: Seriöse Anbieter, Banken und Unternehmen fordern Kunden niemals per E-Mail auf, vertrauliche Daten preiszugeben. Dazu gehören etwa Passwörter, Bankdaten oder persönliche Informationen. Wer eine Phishing-Mail in seinem Postfach vermutet, sollte laut BSI auf die folgenden Aspekte achten:

  1. Absender der E-Mails prüfen: Kommt die Mail von einer seriösen Mailadresse? Falls möglich: Bei Zweifeln den Anbieter telefonisch oder auf anderem Wege kontaktieren, aber niemals auf die E-Mail antworten.

  2. Vorsicht bei Links und Dateianhängen: Enthält die verdächtige E-Mail einen Link zu einer externen Website, einen QR-Code oder einen Dateianhang, sollten diese nicht geöffnet oder heruntergeladen werden. Vor allem in angehängten Dateien kann sich eine Schadsoftware (Malware) verstecken.

  3. Auf die Sprache achten: Cyberkriminelle ahmen oft das Design und die Sprache großer Unternehmen nach, zum Beispiel von Banken oder Telekommunikationsanbietern. Das macht es schwieriger, Phishing-Mails direkt als solche zu erkennen. Ein Indikator kann beispielsweise eine unpersönliche Ansprache sein (etwa "Sehr geehrter Kunde" anstelle des Namens).

  4. Nicht unter Druck setzen lassen: Phishing-Betrüger setzen oft auf die Dringlichkeitsmasche und fordern zu sofortigem Handeln auf. Empfänger einer dubiosen E-Mail sollten sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Weitere Schutzmöglichkeiten vor Phishing

Ein wirksamer Schutz vor Phishing und Malware besteht allerdings aus mehreren Bausteinen und beginnt daher schon lange vor einer verdächtigen E-Mail. Die folgenden Punkte helfen, Sicherheitslücken bei Geräten und Konten zu schließen:

  • Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung: Ein zusätzlich abgesicherter Login, zum Beispiel beim Online-Banking, kann verhindern, dass gestohlene Zugangsdaten direkt missbraucht werden.

  • Regelmäßige Updates: Betriebssysteme und Programme sollten aktuell gehalten werden, um Sicherheitslücken zu schließen.

  • Sicherheitssoftware nutzen: Moderne Programme erkennen viele Bedrohungen frühzeitig, blockieren schädliche Websites und warnen vor Phishing-Versuchen.

Wie so oft gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Die Kombination aus eigener Aufmerksamkeit und technischer Absicherung bietet den besten Schutz vor Betrugsversuchen.

Diese Software schützt: ESET Home Security

Eine mögliche Lösung für den technischen Schutz ist ESET Home Security. Der Anbieter hat drei verschiedene Lizenzmodelle mit unterschiedlichem Funktionsumfang im Portfolio: Essential, Premium und Ultimate. Los geht es bei dem "Essential"-Abo, das Stiftung Warentest jüngst zum Testsieger aus 24 Antivirenprogrammen kürte.

  • Für Windows, macOS, Android und iOS

  • Für bis zu 10 Geräte

  • Essential, Premium, Ultimate: verschiedener Funktionsumfang je nach Bedarf

  • Schutz vor Malware, Viren und Trojanern, sicheres Banking und Surfen, Firewall und mehr

  • "Essential"-Abo ist Testsieger bei Stiftung Warentest (Ausgabe 2/26), Note "sehr gut" (1,4)

Stark: Aktuell gibt es die "Essential"-Jahreslizenz mit 20 Prozent Rabatt, "Premium" und "Ultimate" gibt es sogar 30 Prozent günstiger.

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Die Software kombiniert mehrere Schutzfunktionen: Sie erkennt und blockiert Schadprogramme, warnt vor Phishing-Seiten und überwacht potenziell unsichere Downloads. Zusätzlich filtert sie unerwünschte Internetinhalte über eine Firewall, prüft mit dem WLAN verbundene Geräte auf Sicherheitslücken und überwacht Prozesse auf dem Computer, zum Beispiel auf unerlaubten Mikrofon- oder Kamerazugriff. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das: Viele Bedrohungen werden bereits abgefangen, bevor sie Schaden anrichten können. Die Software läuft dabei im Hintergrund und ergänzt die eigenen Vorsichtsmaßnahmen im Alltag.

Alternative: Kaspersky Premium Total ist Amazon-Bestseller

Der Bestseller unter den Antivirus-Programmen bei Amazon ist aktuell die Kaspersky-Lizenz "Premium Total". Die Software schützt je nach Wahl bis zu 20 Geräte.

  • Für Windows, macOS, Android und iOS

  • Für bis zu 20 Geräte

  • Anti-Phishing, Firewall, VPN, Passwort-Manager und mehr

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Das Premium-Abo bietet neben Funktionen wie Antiviren- und Phishing-Schutz, Webcam-Schutz und Passwort-Manager auch die Möglichkeit, mit dem WLAN verbundene Smarthome-Geräte zu überprüfen und vor Identitätsdiebstahl und Co. zu warnen.

Fazit: So schützen Nutzer sich vor Phishing und Co.

Phishing und Malware gehören zu den größten Risiken im digitalen Alltag. Schon der Klick auf einen Link oder Anhang in einer verdächtigen E-Mail kann persönliche Daten für Cyberkriminelle preisgeben. Ein hundertprozentiger Schutz ist kaum möglich – aber mit der richtigen Kombination aus Aufmerksamkeit, sicheren Passwörtern und aktueller Software lassen sich viele Angriffe abfangen und Sicherheitslücken schließen. Spezielle Programme wie ESET Home Security oder Kaspersky können dabei unterstützen, Risiken frühzeitig zu erkennen und abzuwehren.

Quelle: ntv.de