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Smarte Gardena-Systeme30 Grad, aber grüner Rasen: Den Garten jetzt richtig bewässern

22.05.2026, 12:27 Uhr
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Vom Bewässerungscomputer bis zum Tropfschlauch – Technik, die das Gärtnern erleichtert. (Foto: Gardena)

Ob Rasen, Beete oder Balkonpflanzen – wer bei Hitze clever gießt, kann Wasser sparen und das Pflanzenwachstum fördern. Smarte Systeme übernehmen dabei immer mehr Aufgaben und versprechen grüne Oasen.

Wenn Hitzeperioden und trockene Böden den Garten strapazieren, kommt es auf die richtige Bewässerung an. Neben klassischen Methoden erleichtern smarte Systeme die Pflege erheblich – viele Produkte regeln den Wasserfluss automatisch, sparen Zeit und helfen dabei, Ressourcen effizienter zu nutzen.

Smarte Bewässerung: Automatisch statt schweißtreibend

Digitale Bewässerungscomputer, Sensoren und App-gesteuerte Systeme dienen dazu, dass Pflanzen stets zur richtigen Zeit mit der passenden Menge Wasser versorgt werden. Das ist nicht nur komfortabel, sondern auch nachhaltig – insbesondere in langen Trockenphasen oder bei Urlaubsabwesenheit. Praktischerweise ist bei Amazon gerade ein Wasserschlauch im Angebot. Der 20 Meter lange Universal-Gartenschlauch besteht laut Gardena aus robustem Kreuzgewebe. Momentan kostet er nur knapp 37 statt 45 Euro.

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PVC-Gartenschlauch von Gardena (20 Meter)
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Beispiele für smarte Garten-Lösungen

  • Eve Aqua (im Set mit Eve Energy Matter zum Beispiel bei Tink erhältlich):

    Die kompakte Steuerungseinheit wird einfach an den Außenwasserhahn angeschlossen und steuert die Bewässerung via App oder Siri – HomeKit-kompatibel und mit Verbrauchsüberwachung. Ideal für Smarthome-Einsteiger, allerdings auf Apple-Systeme fokussiert.

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Eve Aqua (2022) + Eve Energy
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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

  • Gardena smart Irrigation Control Sensor Set + Smart Sensor 2er-Set:

    Ein ausgeklügeltes System für größere Gärten mit mehreren Zonen. Die Sensoren messen Bodenfeuchte, Temperatur und Lichtintensität, die Steuerung erfolgt via App. In Kombination mit dem Gardena Smart Water Control Bewässerungscomputer lassen sich mehrere Bewässerungsbereiche unabhängig regeln – praktisch für komplexere Gartenlayouts, allerdings mit höherem Preisniveau.

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Gardena smart Irrigation Control Sensor Set + Smart Sensor 2er-Set
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Gardena smart Water Control Bewässerungssteuerung
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Rasensprenger: Flächen effizient beregnen

Für größere Rasenflächen bieten Rasensprenger eine zuverlässige Lösung. Modelle mit verstellbarer Wurfweite und Sektoreinstellung sind besonders flexibel. Gardena, Kärcher und auch Baumarkt-Hausmarken bieten oszillierende Regner, Kreis- oder Viereckregner an – teils auch mit integriertem Wasserzähler oder Druckregulierung. Bei windigem Wetter oder unebenem Gelände empfiehlt sich ein Modell mit stabiler Standbasis wie der ZoomMaxx-Viereckregner von Gardena.

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Gartenbewässerung – weitere hilfreiche Tipps

Die beste Tageszeit zum Gießen

In den frühen Morgenstunden verdunstet das Wasser langsamer, da Boden und Luft noch kühl sind. So gelangt die Feuchtigkeit effektiver zu den Wurzeln. Alternativ kann auch am späten Abend gegossen werden – bei empfindlichen Pflanzen sollte dabei jedoch auf zu hohe Luftfeuchtigkeit verzichtet werden.

Lieber seltener, aber durchdringend

Kurzes Gießen in hoher Frequenz ist oft weniger wirksam. Besser ist es, in größeren Abständen, dafür aber intensiver zu wässern. So wird das Wurzelwachstum in tiefere Bodenschichten angeregt – was die Pflanze insgesamt widerstandsfähiger gegen Trockenheit macht.

Pflanzen gezielt versorgen

Nicht jede Pflanze braucht gleich viel Wasser. Während mediterrane Gewächse wie Lavendel oder Rosmarin wenig Pflege benötigen, brauchen durstige Gemüsesorten wie Zucchini, Gurken oder Tomaten deutlich mehr Aufmerksamkeit – insbesondere bei großer Hitze oder windigen Standorten.

Mulchen gegen Verdunstung

Rindenmulch, Grasschnitt oder Stroh halten die Feuchtigkeit länger im Boden, schützen vor direkter Sonneneinstrahlung und reduzieren die Verdunstung. Zusätzlich verbessert Mulch das Bodenklima und unterdrückt Unkrautwuchs.

Regenwasser clever nutzen

Mit Regenwassertonnen, Speichern oder unterirdischen Zisternen lässt sich der Wasserbedarf im Sommer deutlich reduzieren. Besonders komfortabel: Systeme mit Tauchpumpe oder automatischem Anschluss an die Gartenbewässerung. Das gesammelte Wasser ist nicht nur kostenlos, sondern auch kalkarm – ideal für viele Pflanzen.

Bodenbeschaffenheit beachten

Lehmige Böden speichern Feuchtigkeit deutlich besser als sandige Untergründe. Wer in sehr trockenen Regionen gärtnert, kann durch das Beimischen von Kompost oder Bentonit die Wasserhaltekraft verbessern. Regelmäßige Bodenpflege zahlt sich hier langfristig aus.

Fazit: Pflanzenpflege smart und nachhaltig

Ob mit Gießkanne, Bewässerungscomputer oder Tropfsystem – wer Pflanzen bedarfsgerecht versorgt, schützt sie nicht nur vor Stress, sondern spart auch Wasser und Zeit. Insbesondere smarte Lösungen bieten echten Mehrwert: Sie automatisieren die Versorgung, vermeiden Überwässerung und lassen sich je nach Gartenfläche flexibel kombinieren. Wer jetzt in moderne Technik investiert, kann den Sommer deutlich entspannter genießen.

Quelle: ntv.de