Schon entdeckt?Dafür ist das geheime Fach am Toaster

Einen Toaster hat fast jeder zuhause, aber kaum jemand schaut sich das Gerät genauer an. Dabei würde sich das durchaus lohnen, denn ein bestimmtes Detail ist wirklich praktisch. Wer es entdeckt, erlebt einen Aha-Effekt.
Schnell mal ein Vollkornbrot rösten oder ein labbriges Toast knackig bekommen – der Toaster leistet uns quasi täglich wertvolle Dienste. Und zwar so zuverlässig, dass er dabei kaum auffällt. Vielleicht ist genau das auch der Grund dafür, dass wir alle nicht so genau hinschauen, wenn wir das Gerät benutzen. Warum auch? Jeweils eine Scheibe Brot in die Schlitze legen, den Schalter nach unten drücken und kurz danach springt das Gebäck knallheiß wieder heraus. So weit, so simpel. Was allerdings ab und zu nervt, ist folgende Tatsache: Brot bröselt und die Brösel rieseln immer wieder aus dem Toaster, wenn das Teil bewegt wird. Jetzt der Trick: Wer ein spezielles Feature des Toasters nutzt, wird mit einer krümelfreien Küchenarbeitsplatte belohnt. Bereit für einen Aha-Effekt zum Weitererzählen?
Es ist höchste Zeit, die Krümelschublade zu nutzen
Viele wissen nicht, dass fast jeder Toaster eine sogenannte "Krümelschublade" hat. Das schmale Fach befindet sich seitlich an der Unterseite des Toasters und es lässt sich herausziehen. Je nach Häufigkeit der Toaster-Nutzung, ist dieser Handgriff alle paar Tage sinnvoll, um die Krümelschublade auszuleeren. Ab in den Mülleimer mit den Brotbröseln und schon rieselt nichts mehr aus dem Gerät.
Der US-Amerikaner Charles Perkins Strite gilt als der Erfinder des Pop-up-Toasters. Nach Informationen des Hennepin History Museums ärgerte sich Strite im Jahr 1919 darüber, dass die Cafeteria seines Arbeitgebers häufig verbranntes Toastbrot servierte, also entwickelte er einen Toaster, in dem das Brot geröstet wird und nach einer gewissen Zeit automatisch herausspringt (1921 patentiert) – so wie wir es von modernen Toastern kennen. Wer im Laufe der Zeit auf die Idee für die Krümelschublade kam, ist nicht überliefert. Dabei handelt es sich um eine ziemlich praktische Weiterentwicklung des - ebenfalls praktischen - Pop-Up-Toasters.
Neuer Toaster gesucht? Dieses Testsieger-Gerät hat eine Krümelschublade
Falls in Sachen Toaster Handlungsbedarf besteht, empfiehlt sich die Investition in ein Gerät, das von der F.A.Z. zum Toaster-Testsieger erklärt wurde. "Er röstet sowohl normale Toastscheiben als auch tiefgefrorene sehr gleichmäßig und ist damit ein sehr guter Toaster zu einem vernünftigen Preis", schreiben die Kollegen über den Krups KH442D, der aktuell für knapp 50 Euro erhältlich ist.
Gehäuse aus Edelstahl
Maße: 32,4 cm (T) x 23,6 cm (B) x 20,3 cm (H)
6 Bräunungsstufen einstellbar
Und ganz wichtig: mit Krümelschublade
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Spätestens bei Anzeichen von Verschleiß, dazu gehören häufige Defekte oder unregelmäßiges Toasten mit starker Geruchsbildung, sollte ein neues Gerät her. Je nach Haushaltsgröße haben Toastbrot-Freunde die Qual der Wahl zwischen diversen Zwei-, Vier- oder Langschlitz-Modellen in unterschiedlichen Größen.
Für Singles oder kleine Haushalte ist ein kompaktes Zweischlitz-Modell optimal. Ganz gleich, ob zwei oder vier Schlitze – unverzichtbar ist natürlich das Krümelfach-Feature.
