Mit MobilfunkvertragiPhone 17 samt MacBook Air für einen Euro: Was steckt hinter dem Angebot?

Mobilfunkvertrag abschließen und iPhone 17 samt MacBook Air quasi für lau kassieren? Das verspricht ein aktueller o2-Deal. Doch so einfach ist die Sache nicht. Lohnt sich die Offerte dennoch?
Das iPhone 17 bietet im Vergleich zu seinen Vorgängern ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Doppelter Speicher, besseres Display und aufgebohrte Kamera ganz ohne Aufpreis. Ein Schnäppchen ist das Apple-Handy mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 949 Euro trotzdem nicht. o2 offeriert es zusammen mit dem Tarif o2 Mobile M Plus jetzt für einmalig einen Euro – und legt das neue MacBook Air 13 mit M5-Chip und 512 Gigabyte Speicher im Wert von knapp 1.200 Euro gratis dazu.
Weitere lohnende Deals finden sich im ntv-Dealticker.
o2-Angebot: Was kostet das Apple-Bundle wirklich?
Wer sich jetzt sprichwörtlich veräppelt fühlt und kopfschüttelnd abwinkt, hat recht. Tatsächlich hat o2 sich nicht die Spendierhosen angezogen und bringt teure Apple-Hardware gratis unters Volk. Der vermeintliche Ein-Euro-Deal erweist sich bei genauerem Hinsehen als Ente. Anstelle der üblichen 19,99 Euro im Monat verlangt o2 für den Tarif nämlich knackige 75,49 Euro. Das Angebot deswegen links liegen zu lassen, könnte sich jedoch als Fehler erweisen.
iPhone 17 & MacBook Air 13 (512 GB) für 1 Euro
50 GB 5G-Datenvolumen (bis zu 300 Mbit/s)
Alle 12 Monate 5 GB dazu
Kein Anschlusspreis
36 Monate Vertragslaufzeit
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Deal-Check: Kein Bestpreis, aber trotzdem top
Es steht außer Frage, dass die monatliche Grundgebühr astronomisch hoch ist. Das liegt daran, dass o2 den Hardware-Preis auf diese aufschlägt. Monatlich fallen für iPhone und MacBook zusätzlich 55,50 Euro an. Über die 36-monatige Vertragslaufzeit kommen so 1.998 Euro zusammen. Zuzüglich Anzahlung und Versandkosten, schlagen iPhone 17 und MacBook Air hier also mit 2.003,99 Euro zu Buche. Zum Vergleich: Im Einzelkauf kosten die Geräte in der von o2 angebotenen Konfiguration im Netz aktuell im besten Fall knapp 1.990 Euro.
Das heißt: Bei o2 fällt ein geringfügiger Aufpreis von rund 14 Euro an. Der ist es im Einzelfall aber durchaus wert, bezahlt zu werden. Wer nämlich nicht auf einen Schlag knapp 2.000 Euro hinblättern und trotzdem neueste Apple-Hardware nutzen möchte, kann die Kosten für die Geräte hier bequem über drei Jahre hinweg abbezahlen. Im Zusammenspiel mit dem starken Tarif lässt sich so ohne große Einmalinvestitionen das vollwertige Apple-Erlebnis auskosten.
Top-Hardware, starker Tarif
Denn nicht nur die Apple-Technik bewegt sich auf Top-Niveau, der Tarif ist mit einer Datenrate von 300 Mbit/s ebenfalls bestens aufgestellt, sodass das iPhone 17 sein Potenzial voll entfalten kann. Das o2-Netz wurde vom Fachmagazin Connect unlängst mit dem Prädikat "Sehr gut" versehen und auf Platz zwei im großen Vergleichstest gewählt. Hier sollte nicht nur Streaming von Musik, Netflix-Serien und YouTube Shorts problemlos von der Hand gehen, sondern auch anspruchsvolle Cloud-Anwendungen und riesige Downloads.
Alternative: iPhone und MacBook bei Amazon
Apple-Hardware ohne finanziellen Kraftakt soll es werden, aber ein Mobilfunkvertrag kommt nicht in die Tüte? Dann kann es sich lohnen, alternative Produkte in Betracht zu ziehen. Wer etwa ein kompaktes Alltags-Notebook auf Apple-Basis sucht, könnte auch mit dem neuen MacBook Neo glücklich werden. Das hat zwar etwas weniger Rechenpower, meistert herkömmliche Office-Aufgaben aber problemlos und ist zum Beispiel bei Amazon ab 669 Euro erhältlich. Das ist kein Bestpreis, aber deutlich günstiger als das MacBook Air.
Und auch beim iPhone gibt es eine vergleichsweise günstige Einstiegsklasse. Das iPhone 17e kostet bei Amazon 679 Euro und bietet viele Vorzüge des regulären Modells, verzichtet aber auf mehrere Kameralinsen und den 120-Hertz-Bildschirm. Auch bei der Display-Aussparung müssen Abstriche in Kauf genommen werden, hier prangt anstelle der Dynamic Island noch die breite "Notch" früherer Modelle. Trotzdem gibt es hier viel iPhone zu einem vergleichsweise moderaten Kostenpunkt.
Auch mit Apples Einstiegsklasse werden für ein solches Bundle noch über 1.000 Euro fällig. Vergleichbare Technik gibt es ohne Apfel-Logo schon für weniger. Allerdings bietet Apples geschlossenes Ökosystem ganz eigene Vorteile, die so auf anderen Plattformen nicht verfügbar sind. Wer darauf Wert legt, aber kein Vermögen locker machen will, sollte sich die günstigeren Modelle durchaus mal ansehen.

