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Frei von PlastikpartikelnMikroplastik im Trinkwasser herausfiltern: So klappt es

06.12.2024, 09:59 Uhr
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Mikroplastik in Trinkwasser? Das lässt sich ganz einfach herausfiltern! (Foto: istockphoto.com)

Mikroplastik ist überall. Und es ist nicht nur schädlich für unsere Umwelt, es hat auch im menschlichen Körper nichts zu suchen. Damit wir Mikroplastik nicht über das Trinkwasser aufnehmen, gibt es eine ganz einfache Methode, um es herauszufiltern. Wir zeigen, wie es funktioniert.

Laut Forschungsergebnissen ist bereits auf der ganzen Welt Mikroplastik in Leitungswasser oder abgefülltem Wasser in Flaschen nachgewiesen worden, vor allem Nanoplastik ist in teils hohen Mengen enthalten. In Deutschland ist das Vorkommen in Leitungswasser laut Studien sehr gering – mehr Mikroplastik kommt in Wasserflaschen vor. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, kann Wasser vor dem Trinken filtern, um alle etwaigen Rückstände zu entfernen.

So einfach lässt sich Mikroplastik aus Trinkwasser entfernen

Neuesten Forschungen eines Teams der Guangzhou Medical University und der Jinan University in China zufolge gibt es eine wirksame Methode, um Trinkwasser von Mikroplastik zu befreien und mit gutem Gewissen zu trinken. Die Forschungsergebnisse sagen, dass sich rund 90 Prozent kleinster Kunststoffpartikel entfernen lassen, wenn das Wasser zuerst in einem Wasserkocher abgekocht wird und dann nach dem Abkühlen zusätzlich in einen Wasserfilter gegeben wird. Die Plastikpartikel werden beim Erhitzen von Calciumcarbonat umschlossen und lassen sich dann leicht herausfiltern. Besonders wirkungsvoll ist die Methode anscheinend bei hartem Wasser. Und das ist schon das ganze Geheimnis für genießbares Trinkwasser ohne schädliche Mikropartikel.

Ein Wasserkocher ist in den meisten Haushalten häufig schon vorhanden. Falls nicht, ist es sinnvoll, ein Modell aus Edelstahl oder Glas zu wählen – und nicht aus Plastik. So lässt sich eine erneute Verunreinigung durch Mikroplastik vermeiden. Bei Lidl gibt es aktuell einen Wasserkocher von Russell Hobbs aus Edelstahl, der einen Rabatt von 58 Prozent mitbringt.

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Wer noch auf der Suche nach einem Wasserfilter ist, sollte ebenfalls am besten auf Glas setzen. Der Brita-Wasserfilter Model One ist aus Glas gefertigt und verspricht Wassergenuss ohne Mikroplastik.

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Was ist Mikroplastik eigentlich – und wie belastet ist deutsches Trinkwasser?

Mikroplastik sind kleinste Kunststoffteilchen, die kleiner als fünf Millimeter sind und zum Beispiel durch Kosmetika, Reifenabrieb, Textilien oder Plastikmüll in den Gewässern in die Umwelt und den Wasserkreislauf gelangen. Mikroplastik wurde inzwischen überall nachgewiesen, im Wasser, in der Luft – sogar im menschlichen Stuhl. Auch im Trinkwasser sind Mikroplastik und die noch kleineren Nanoplastikpartikel, die über den menschlichen Blutkreislauf in die Organe eindringen können, nachgewiesen worden. Mehr als in Leitungswasser kommen die Kleinstpartikel laut WHO aber tatsächlich in Flaschenwasser vor. In Analysen halten sich die Werte von Mikroplastik in deutschem Leitungswasser bisher sehr gering – für die menschliche Gesundheit stellen die Werte nach Aussage der WHO kein Gesundheitsrisiko dar. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, liegt mit der vorgestellten Methode genau richtig.

Quelle: ntv.de