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Früh starten, Vermögen aufbauenMit Kindergeld zum Millionär? So kann der Nachwuchs finanziell sorgenfrei werden

22.03.2026, 08:30 Uhr
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Wer das Kindergeld konsequent investiert, kann über Jahrzehnte ein beträchtliches Vermögen für den Nachwuchs aufbauen – zumindest rechnerisch. (Foto: Scalable Capital)

Eine Modellrechnung zeigt: Wird das Kindergeld langfristig investiert, kann daraus ein Millionenvermögen entstehen. Entscheidend sind Zeit, Rendite und Disziplin – bei gleichzeitig realistischen Erwartungen.

Das monatliche Kindergeld ist für viele Familien ein fester Bestandteil der finanziellen Planung. Eine aktuelle Modellrechnung von Verivox zeigt jedoch, welches Potenzial darin steckt, wenn die staatliche Leistung nicht ausgegeben, sondern konsequent investiert wird. Über mehrere Jahrzehnte hinweg kann so ein Vermögen entstehen, das den Grundstein für finanzielle Unabhängigkeit legt – zumindest auf dem Papier.

Wie aus Kindergeld ein Millionenvermögen werden kann

Ausgangspunkt der Verivox-Berechnung ist das aktuell angenommene Kindergeld von 259 Euro im Monat. Wird dieser Betrag nicht konsumiert, sondern kontinuierlich investiert, spielt vor allem ein Faktor die entscheidende Rolle: Zeit. Über einen sehr langen Anlagezeitraum und bei einer angenommenen durchschnittlichen Rendite von sechs bis acht Prozent pro Jahr entsteht durch den Zinseszinseffekt ein deutlich wachsendes Vermögen. Dabei gilt: Nicht die Einzahlungen selbst sind der Haupttreiber, sondern das stetige Wiederanlegen der Erträge.

Die Grundannahmen der Rechnung:

  • Monatliche Einzahlung: 259 Euro

  • Anlagezeitraum: mehrere Jahrzehnte (z. B. bis zum Renteneintritt)

  • Durchschnittliche Rendite: etwa 6 bis 8 Prozent pro Jahr

Unter diesen Bedingungen kann sich über die Zeit ein Vermögen im siebenstelligen Bereich entwickeln. Die Rechnung verdeutlicht vor allem eines: Frühes und konsequentes Investieren hat einen enormen Hebel.

Wie der Vermögensaufbau praktisch funktioniert

Um das Kindergeld tatsächlich zu investieren, kommen heute vor allem digitale Lösungen infrage. Besonders verbreitet sind sogenannte Kinderkonten beziehungsweise Kinderdepots, bei denen das Vermögen im Namen des Kindes angelegt wird und bis zur Volljährigkeit rechtlich geschützt bleibt. Ein Beispiel ist das Kinderkonto von Scalable Capital, das verschiedene Anlage- und Nutzungsebenen miteinander kombiniert – je nach gewünschtem Grad an Kontrolle und Automatisierung.

Im Kern stehen zwei unterschiedliche Investmentansätze zur Verfügung:

  • Broker-Modell (selbst gesteuerte Geldanlage)

    Hier erfolgt die Investition eigenständig. Möglich sind unter anderem ETF- und Aktiensparpläne, die bereits mit kleinen Beträgen bespart werden können. Das Modell richtet sich vor allem an langfristige Anleger, die ihre Strategie selbst festlegen möchten.

  • Scalable Wealth (automatisierte Vermögensverwaltung)

    In dieser Variante wird ein Portfolio anhand eines Risikoprofils automatisch zusammengestellt und laufend angepasst. Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der integrierten Steueroptimierung, bei der Gewinne und Verluste innerhalb des Portfolios automatisch verrechnet werden, um steuerliche Effekte effizient zu nutzen.

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Scalable Logo
Scalable Kinderkonten (Broker oder Wealth)
Sparpläne ab 1,00 € Sparrate

Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollten sich etwa die Zinsen von den hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter sie nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.

Besonders relevant für den langfristigen Vermögensaufbau ist das sogenannte "Scalable Taschengeld"-Modell: Für eine große Auswahl an ETFs entfallen die laufenden Produktkosten (TER), wodurch sich der Zinseszinseffekt zusätzlich stärken lässt. Gleichzeitig sind Sparpläne bereits ab kleinen Beträgen möglich, wodurch das Kindergeld nahezu vollständig automatisiert investierbar ist. 

Ein weiterer Vorteil liegt in der steuerlichen Struktur: Kinder verfügen über eigene Freibeträge, wodurch Kapitalerträge über lange Zeiträume hinweg oft steuerlich begünstigt wachsen können. Das Konto selbst wird von den Sorgeberechtigten eröffnet und verwaltet, das Vermögen gehört jedoch dem Kind und bleibt bis zur Volljährigkeit gebunden.

Kinder-Tagesgeld im Scalable-Konto

Ergänzend zu Broker und Wealth kann innerhalb des Scalable Kinderkontos ein separates Tagesgeldkonto für jedes Kind geführt werden. Dieses wird aktuell mit 2,5 Prozent Zinsen p. a. verzinst und dient als flexible und sichere Parkmöglichkeit für nicht investiertes Geld. Voraussetzung ist zunächst die Eröffnung des Kinderkontos, anschließend kann das Tagesgeldkonto als zusätzliches Produkt aktiviert werden. Einzahlungen sind flexibel möglich – entweder vom Verrechnungskonto oder direkt aus dem Brokerbereich.

Damit bleibt die Funktion klar getrennt: Während Tagesgeld kurzfristige Sicherheit und Verzinsung bietet, stehen Broker und Wealth für den langfristigen Vermögensaufbau im Vordergrund.

Alternative: Junior-Depot der Consorsbank

Neben Scalable Capital gibt es weitere etablierte Anbieter am Markt. Eine häufig genutzte Alternative ist das Junior-Depot der Consorsbank. Auch hier wird das Geld im Namen des Kindes angelegt und langfristig investiert. Besonders relevant sind:

  • Kostenfreie Depotführung

  • Große Auswahl an ETF- und Fondssparplänen

  • Flexible Anpassung der Sparraten

  • Etablierte Bankstruktur mit langjähriger Erfahrung

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Consorsbank-Logo
Junior-Depot
inklusive Tagesgeldkonto mit 3,40 Prozent Zinsen p. a.

Damit eignet sich das Junior-Depot vor allem für Familien, die eine klassische Banklösung bevorzugen, während digitale Anbieter stärker auf Automatisierung und einfache Bedienung setzen.

Was die Rechnung nicht berücksichtigt

So beeindruckend die Zahlen wirken, sie bleiben ein theoretisches Modell. Mehrere Faktoren relativieren das Ergebnis deutlich:

  • Renditen an Kapitalmärkten sind nicht garantiert

  • Phasen mit Verlusten sind unvermeidlich

  • Inflation reduziert die reale Kaufkraft erheblich

Gerade der letzte Punkt ist entscheidend: Eine Million Euro in mehreren Jahrzehnten hat nicht mehr die Kaufkraft, die sie heute hätte. Dennoch bleibt der Vermögensaufbau sinnvoll, da er finanzielle Spielräume für den späteren Lebensstart schaffen kann.

Fazit: Chance groß, Realität komplexer

Die Verivox-Rechnung zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial im langfristigen Investieren steckt. Aus vergleichsweise kleinen monatlichen Beträgen kann über Jahrzehnte theoretisch ein beträchtliches Vermögen entstehen. Gleichzeitig bleibt das Szenario ein Modell: Renditen schwanken, Inflation wirkt gegen und der Kapitalmarkt verläuft nicht linear. Dennoch ist der grundlegende Effekt klar – wer früh beginnt und konsequent investiert, schafft bessere finanzielle Startbedingungen für den Nachwuchs als mit reinem Sparen. Ein Kinderdepot – etwa bei Anbietern wie Scalable Capital oder der Consorsbank – kann dafür die praktische Grundlage liefern.

Quelle: ntv.de