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Bereit für den WinterschlafRasenpflege im Herbst: Diese Dinge sind jetzt zu tun

02.10.2025, 14:32 Uhr
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Laub haken ist zwar mühsam, aber notwendig. (Foto: istockphoto.com)

Der meteorologische Herbstanfang wirft seine Schatten voraus, die Bäume ihre ersten Blätter ab. Zeit, dem Rasen die nötige Pflege zukommen zu lassen.

Jetzt entscheidet sich, wie gut der Rasen den Winter übersteht und im nächsten Frühjahr wieder in sattem Grün erstrahlt. Mit ein paar gezielten Pflegemaßnahmen bleibt der Rasen auch in der kalten Jahreszeit gesund und kräftig. Hier sind die wichtigsten Schritte für die Rasenpflege im Herbst, die jeder Gartenliebhaber kennen sollte.

1. Laub entfernen: Freie Bahn für das Gras

Liegt Herbstlaub über längere Zeit auf der Rasenfläche, gelangt zu wenig Licht an die Halme. Feuchtigkeit staut sich, was Moos und Pilzkrankheiten begünstigt. Ein stabiler Laubrechen oder ein akkubetriebener Laubbläser erleichtern die Arbeit deutlich. Für größere Flächen sind Fangsäcke praktisch, die das Laub gleich auffangen und kompostierbar machen.

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2. Letzter Rasenschnitt: Die richtige Höhe zählt

Ein letzter Rasenschnitt vor dem Winter ist empfehlenswert, dabei sollte die Schnitthöhe bei etwa fünf Zentimetern liegen. So bleibt die Grasnarbe stabil, ohne dass die Halme zu lang und dadurch anfälliger für Schnee und Fäulnis werden. Gleichmäßige Ergebnisse verspricht beispielsweise der Einhell-Akku-Rasenmäher, der kompakt und für mittlere Flächen geeignet ist.

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Hobbygärtner mit wenig Zeit oder Lust zum Rasenmähen können sich auch von einem Mähroboter unterstützen lassen. Der letzte Schnitt sollte an einem trockenen Tag erfolgen, um das Mähwerk nicht unnötig zu strapazieren.

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3. Vertikutieren: Luft für den Boden

Nach dem Mähen folgt das sogenannte Vertikutieren. Im Sommer hat sich häufig eine Schicht aus Moos und Rasenfilz gebildet, die die Wasser- und Nährstoffaufnahme des Rasens behindert. Ein Vertikutierer ritzt die oberste Schicht des Rasens an und entfernt dabei Filz, Moos und abgestorbene Grashalme. So wird der Boden wieder durchlüftet und kann Wasser und Nährstoffe besser aufnehmen.

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4. Düngen: Nährstoffe für die kalte Jahreszeit

Ein gesunder Rasen braucht im Herbst eine Extraportion Nährstoffe, um gut durch den Winter zu kommen. Der richtige Dünger enthält weniger Stickstoff, dafür mehr Kalium, was die Zellstruktur der Gräser stärkt und sie widerstandsfähiger gegen Frost macht. Der Rasendünger für den Herbst von Neudorff ist speziell für diese Jahreszeit entwickelt und hilft dem Rasen, die nötigen Reserven aufzubauen. Wichtig ist, den Dünger gleichmäßig zu verteilen und danach ausreichend zu wässern, damit die Nährstoffe gut in den Boden einziehen können.

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5. Nachsäen: Lücken füllen und den Rasen verdichten

Kahle Stellen und dünn bewachsene Bereiche im Rasen sind ein gefundenes Fressen für Unkraut und Moos. Wo der Rasen im Sommer gelitten hat, können kahle Stellen jetzt ausgebessert werden. Spezielle Nachsaatmischungen enthalten schnell keimende Grassorten, die den Rasen in kurzer Zeit verdichten. Vor dem Nachsäen sollte der Boden aufgelockert und die Samen gleichmäßig verteilt werden.

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6. Aerifizieren: Tiefenbelüftung für den Boden

Für einen besonders strapazierten Rasen ist das Aerifizieren eine lohnenswerte Maßnahme. Dabei werden kleine Löcher in den Boden gestochen, um Verdichtungen zu lösen. So gelangen Sauerstoff, Wasser und Nährstoffe tiefer an die Wurzeln. Gerade auf stark beanspruchten Flächen ist diese Maßnahme sinnvoll.

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7. Winterpause für den Rasen

Nach den letzten Arbeiten im Herbst braucht der Rasen Zeit zur Erholung. Ab etwa Mitte November empfiehlt es sich, die Fläche möglichst nicht mehr zu betreten, damit die empfindliche Grasnarbe ungestört bleibt. Auch Gartenmöbel oder andere schwere Gegenstände sollten entfernt werden, um Druckstellen zu verhindern. Eine ungestörte Winterpause unterstützt das Wachstum, sodass die Fläche im Frühjahr wieder dicht und vital austreibt.

Fazit: Mit der richtigen Rasenpflege durch den Herbst

Ein schöner Rasen braucht das ganze Jahr über Aufmerksamkeit, doch gerade im Herbst entscheidet sich, wie gut der Rasen durch den Winter kommt. Mit regelmäßiger Pflege, dem Einsatz der richtigen Geräte und Produkte bleibt der Rasen auch bei kühlen Temperaturen gesund und kräftig. Der Aufwand lohnt sich: Im nächsten Frühjahr bedankt sich der Rasen mit sattem Grün und dichtem Wachstum. Also, ran an die Gartengeräte und den Rasen fit für den Winter machen!

Quelle: ntv.de