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Darum lohnt sich SolarFünf gute Gründe für ein Balkonkraftwerk

28.05.2025, 10:07 Uhr
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Sonnige Zeiten für Solarenergie: Diese fünf Gründe sprechen für ein eigenes Balkonkraftwerk. (Foto: iStock)

Hohe Strompreise und Förderungen machen 2025 zum idealen Jahr für den Solar-Einstieg. Balkonkraftwerke senken die Energiekosten und erhöhen die Unabhängigkeit. Wir nennen fünf gute Gründe, die jetzt für ein Balkonkraftwerk oder eine PV-Anlage sprechen.

Die private Energiewende ist weiterhin in Fahrt – und Balkonkraftwerke bleiben in Deutschland beliebt. Wie die Bundesnetzagentur berichtet, waren im April 2025 insgesamt 921.000 der steckerfertigen Solaranlagen gemeldet. Dieser anhaltende Boom hat seine Gründe. Wir zeigen fünf Gründe, die 2025 für ein Balkonkraftwerk sprechen.

Einsteiger-Komplettpaket: Kleines Kraftwerk XL Duo für Gitterbalkone

Ein typisches Balkonkraftwerk für den Einstieg ist dieses steckerfertige Komplettpaket von Kleines Kraftwerk. Der Hersteller kombiniert den Marken-Wechselrichter Hoymiles HMS-800W-2T mit zwei 500-Watt-Peak-Solarmodulen, die ausreichend Leistung liefern. Dazu sind Halterungen aus deutscher Fertigung im Lieferumfang enthalten. Also alles dabei, um sofort mit Solarstrom loszulegen.

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Kleines Kraftwerk XL Duo Gitterbalkon Komplettpaket (1.000 Wp)
499,00 €729,00 €

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Das Balkonkraftwerk von Kleines Kraftwerk im Detail:

  • Zwei bifaziale Solarmodule mit 1.000 Watt Peak (Wp)

  • Hoymiles HMS-800W-2T Wechselrichter (800 Watt) inklusive App-Überwachung

  • Halterungen für Gitterbalkone

  • Fünf-Meter-Anschlusskabel mit Schutzkontaktstecker

  • Preis: 499 Euro

Schon hier ist erkennbar, dass der leistungsstarke Einstieg in die private Solarenergie nicht unbedingt teuer sein muss. Aber was sind weitere Gründe für ein Balkonkraftwerk?

Fünf gute Gründe für ein Balkonkraftwerk

  1. Anhaltend hohe Strompreise: Zwar ist der Preis pro Kilowattstunden (kWh) laut dem Vergleichsportal Verivox im Vergleich zu Jahresbeginn um rund fünf Prozent gesunken. Trotzdem liegen die Energiekosten immer noch deutlich über den Preisen vor der Energiekrise 2022. Laut dem Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft bdew kostet eine kWh den Endkunden derzeit im Schnitt 39,69 Cent. Entsprechend lohnt sich die Investition in ein günstiges Balkonkraftwerk, da sich mehr Geld sparen lässt.

  2. Niedrige Einstiegskosten & einfache Installation: Balkonkraftwerke sind günstig und einfach aufzubauen. Steckerfertige Pakete bekommt man – je nach Leistung –bereits zwischen 300 und 800 Euro. Dazu ist kein komplizierter Anschluss eines Fachmannes notwendig. Stattdessen ist das Mini-Solarkraftwerk einfach per Schuko-Stecker an eine Außensteckdose anschließbar.

  3. Einfache Regeln für Anmeldung und Betrieb: Nie war es in Deutschland einfacher, ein Balkonkraftwerk zu betreiben. Seit einer Gesetzesänderung im Mai 2024 können bis zu 800 Watt ohne weitere Abnahme durch einen Elektriker oder Meldung beim Netzbetreiber eingespeist werden. Die Gesamtleistung der Solarmodule eines Systems darf dabei 2.000 Wp nicht überschreiten. Als Anmeldung ist nur ein einfacher Eintrag im Marktstammdatenregister notwendig, der sich online erledigen lässt. Für einen möglicherweise nötigen Zähleraustausch ist im Anschluss der Netzbetreiber zuständig.

  4. Unabhängigkeit durch nachrüstbaren Speicher: Während normale Balkonkraftwerke nur dann Strom bereitstellen, wenn auch die Sonne scheint, können Batteriespeicher den Strom auch nachts bereithalten. Diese werden immer günstiger und können oft auch bei bestehenden Systemen nachgerüstet werden. Zusammen mit einem Smartmeter ist es oftmals sogar möglich, den gespeicherten Strom genau dann einzuspeisen, wenn er im Hausnetz gebraucht wird.

  5. Nachhaltigkeit und aktiver Klimaschutz: Bei einem Balkonkraftwerk und der privaten Energiewende durch eine Mini-Solaranlage geht es oft um mehr als nur Geld. Ein guter Grund für ein Balkonkraftwerk kann auch der Wunsch nach weniger eigenem CO₂-Ausstoß sein. Laut der HTW Berlin spart ein ordentlich ausgelastetes 800-Watt-System ohne Speicher über zehn Jahre immerhin rund 1,2 Tonnen des Treibhausgases ein. Somit leistet jedes Balkonkraftwerk einen kleinen Beitrag zur energetischen Klimaneutralität.

Nachrüstbare Speicherlösung für Balkonkraftwerke

Wer bereits ein Balkonkraftwerk besitzt und dies mit einem passenden Speicher nachrüsten möchte, wird beim Anbieter Powerness fündig. Hier gibt es die Speicherlösung Nexa 2000 von Growatt für 729 Euro. Das Gerät ist dabei eine Kombi-Lösung mit eingebautem Wechselrichter und lässt sich auch im Insel-Betrieb, also losgelöst vom sonstigen Stromnetz, betreiben.

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Growatt Nexa 2000 All-in-One-Energiespeicher, 2.048 Wh, Wechselrichter-Einspeisung
729,00 €

Der Stromspeicher von Growatt im Detail:

  • Modularer Energiespeicher mit 2.048 Wattstunden (Wh)

  • Netzgekoppelter Wechselstrom-Ausgang mit 800 Watt

  • Vier MPPT-Eingänge für Solarpanels

  • Wifi & Bluetooth für die Integration ins Smarthome

  • Preis: 729 Euro

Fazit: Genug gute Gründe für den Start in die Solarstorm-Produktion

Preise niedrig, Ersparnisse hoch – dazu eine einfache Anmeldung und das gute Gewissen. Es gibt 2025 genug gute Gründe, mit einem Balkonkraftwerk in die Solarstrom-Produktion zu starten. Gleichzeitig zeigt die Preiskurve bei Stromspeichern klar nach unten. Dies könnte in Zukunft neue Solar-Potenziale ermöglichen.

Quelle: ntv.de