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RaumfahrtaktieSpaceX vor dem historischen IPO: Was Anleger jetzt wissen müssen

29.05.2026, 09:13 Uhr
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SpaceX plant seinen Börsengang voraussichtlich im Juni 2026. (Foto: IMAGO / Pacific Press Agency)

Das Raumfahrtunternehmen SpaceX könnte im Juni 2026 den Schritt an die US-Technologiebörse Nasdaq wagen. Der Börsengang hätte das Potenzial, zum größten IPO der Geschichte zu werden.

Während SpaceX zuletzt mit rund 1,25 Billionen US-Dollar bewertet wurde, halten einige Analysten nach dem Börsengang sogar eine Marktkapitalisierung von 1,75 bis 2 Billionen US-Dollar für möglich. Damit würde das Unternehmen direkt zu den wertvollsten Konzernen der Welt aufsteigen. Treiber der hohen Bewertung sind vor allem die stark wachsenden Einnahmen aus dem Satellitennetzwerk Starlink, milliardenschwere US-Regierungsaufträge und die dominante Stellung von SpaceX in der privaten Raumfahrt.

Gleichzeitig warnen Analysten vor überzogenen Erwartungen. Historisch betrachtet entwickelten sich viele Mega-IPOs nach ihrem Börsendebüt schwächer als der Gesamtmarkt. Anleger sollten daher auch die Risiken im Blick behalten.

SpaceX-IPO bewegt Anleger weltweit

SpaceX dominiert den Raketenmarkt und baut mit Starlink eines der größten Satelliten-Netzwerke der Welt auf. Für viele Investoren gilt der Börsengang als eine seltene Gelegenheit, direkt auf die Zukunft der Raumfahrtindustrie zu setzen.

Die angestrebte Bewertung stützt sich dabei vor allem auf Erwartungen an die Zukunft. Die Raumfahrtindustrie gilt als Zukunftsbranche mit vielversprechenden langfristigen Wachstumsaussichten. Auf der anderen Seite meldete das Unternehmen für das erste Quartal 2026 einen Verlust von 4,28 Milliarden US-Dollar. Dieser ist in erster Linie auf hohe Investitionen im Bereich neuer Raketentechnologien und künstliche Intelligenz zurückzuführen.

Privatanleger sollten sich bewusst sein: Die Aktie könnte nach dem Börsenstart extrem volatil werden. Bereits in den ersten Handelstagen ist mit starken Kursschwankungen zu rechnen.

Depots als Voraussetzung für Aktienhandel

Wer an IPOs teilnehmen möchte, benötigt ein Wertpapierdepot. Wichtig: Viele Broker ermöglichen Zeichnungen internationaler IPOs nur eingeschränkt oder priorisieren bestimmte Kundengruppen. Inwiefern folgende Depots den Handel mit der SpaceX-Aktie zulassen, ist separat zu klären und wird wahrscheinlich kurzfristig bekanntgegeben.

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Wer Wertpapiere handeln möchte, findet bei der Direktbank ein kostenloses Depot mit soliden Leistungen:

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Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollten sich die Konditionen von den hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter sie nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.

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Alternativen zur SpaceX-Aktie

Wer nicht gezielt in einzelne Raumfahrtunternehmen investieren möchte, kann stattdessen auf ETFs setzen und so breiter diversifiziert am Wachstum der Branche teilhaben. Solche Anlageprodukte bündeln zahlreiche Unternehmen aus einem bestimmten Marktsegment und streuen das Risiko stärker im Vergleich zu Einzelaktien. Gleichzeitig bleibt jedoch eine gewisse Abhängigkeit von der Entwicklung der gesamten Branche bestehen.

In Deutschland gehört der VanEck Space Innovators UCITS ETF zu den wenigen spezialisierten Produkten in diesem Bereich. Er investiert in rund 25 internationale Unternehmen aus der Raumfahrtwirtschaft, darunter Anbieter von Satellitentechnologie, Raketenservices und Weltrauminfrastruktur. Comdirect oder Consorsbank bieten die Möglichkeit, diesen ETF zu handeln.

Darüber hinaus bieten sogenannte Private-Equity-ELTIFs Zugang zu nicht börsennotierten Wachstumsfirmen. Ein Beispiel dafür ist der ARK Private Innovation ELTIF, der unter anderem auch Beteiligungen an SpaceX hält. Sie können nicht über herkömmliche Broker gehandelt werden. Der Zugang ist speziellen Anbietern, wie z. B. dem Berliner WealthTec NAO vorbehalten.

Fazit: IPOs erregen Aufsehen an den Börsen

Der geplante SpaceX-IPO könnte zu einem beeindruckenden Börsenereignis werden. Die Kombination aus Raumfahrtvisionen und technologischen Innovationen erregt bereits heute große Aufmerksamkeit an den Finanzmärkten. Gleichzeitig bleibt das Investment hochspekulativ. Wer einsteigen will, sollte sich der Volatilität bewusst sein und Maßnahmen zur Diversifikation und Absicherung treffen. Geldanlagen bergen stets Risiken bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quelle: ntv.de