Energie der Zukunft?Wärmepumpe und Solar kombinieren: Warum das sinnvoll ist

Wärmepumpe und Photovoltaik sind zwei Schlüsseltechnologien der Energiewende in Deutschland. Wir klären, ob sich die Kombination lohnt.
Steigende Energiepreise und neue Heizvorgaben lenken den Blick vieler Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer auf moderne Energielösungen. Besonders gefragt ist die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik: Die Solaranlage erzeugt Strom auf dem eigenen Dach, die Wärmepumpe nutzt ihn zum Heizen und für Warmwasser. Damit daraus ein effizientes Gesamtsystem wird, müssen Haus, Dachfläche und Energiebedarf gemeinsam betrachtet werden.
Wie funktioniert eine Wärmepumpe eigentlich?
Eine Wärmepumpe arbeitet im Grundprinzip ähnlich wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Auch das Umweltbundesamt beschreibt das Prinzip so: Während ein Kühlschrank Wärme aus seinem Inneren nach außen abgibt, entzieht die Wärmepumpe einer Wärmequelle Energie und hebt sie auf ein höheres Temperaturniveau. Das passiert durch ein Kältemittel, das in einem Wärmetauscher verdampft und anschließend mittels eines Kompressors verdichtet wird. Im Haus wird der Dampf wieder flüssig und gibt die dabei gewonnene Energie als Wärme an das Heizsystem des Gebäudes ab. Als Wärmequelle kommen je nach System Außenluft, Erdreich oder sogar das Grundwasser infrage.
Der Vorteil: Die Wärmepumpe erzeugt Wärme nicht durch die Verbrennung von Öl oder Gas, sondern nutzt vorhandene Energie aus der Umgebung. Besonders effizient arbeitet sie, wenn das Gebäude mit niedrigen Heiztemperaturen auskommt. Im Unterschied zu einer direkten Elektroheizung kann eine Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom dabei mehrere Kilowattstunden Wärme bereitstellen. Eine Jahresarbeitszahl von vier bedeutet zum Beispiel, dass aus einer Kilowattstunde Strom im Jahresschnitt vier Kilowattstunden Wärme werden. Laut Verbraucherzentrale können Wärmepumpen dabei auch im Altbau effizient laufen – entscheidend sei, dass Haus, Heizflächen und Einstellung der Anlage zusammenpassen. Eine Komplettsanierung ist also nicht zwingend Voraussetzung, eine saubere Planung aber umso wichtiger.
Planung von Wärmepumpe und PV: Bei Enpal aus einer Hand
Ob eine Wärmepumpe zum eigenen Haus passt, lässt sich nicht allein an Baujahr oder Wohnfläche festmachen. Wichtig sind unter anderem der bisherige Energieverbrauch, die Heizkörper, die notwendige Vorlauftemperatur und der Zustand der Gebäudehülle. Dazu kommt die Frage, ob das Dach genug Fläche für eine Solaranlage bietet und wie groß diese ausfallen sollte, wenn man die neue Heizung direkt mit einer Solaranlage kombinieren möchte.
Genau hier setzt ein Partner wie Enpal an. Das Unternehmen bietet sowohl einen Solar-Check als auch einen Wärmepumpen-Check an und positioniert seine Energielösung so als Zusammenspiel aus Photovoltaikanlage, Speicher, Wärmepumpe, Wallbox und Energiemanager.
Wer sich für ein Angebot für eine PV-Anlage oder eine Wärmepumpe interessiert, kann dies unverbindlich bei Enpal direkt einholen. Hier müssen nur ein paar Daten zu Wohnort, Wohnsituation, Energie oder Stromverbrauch eingegeben werden, um ein passendes Angebot zu erhalten.
Warum Solarstrom und Wärmepumpe gut zusammenpassen
Eine Solaranlage macht aus ungenutzter Dachfläche eine eigene Stromquelle. Jede Kilowattstunde, die direkt im Haus verbraucht wird, muss nicht aus dem Netz bezogen werden. Das lohnt sich besonders, wenn größere Stromverbraucher im Haushalt laufen. Genau hier kommt die Wärmepumpe ins Spiel: Sie ersetzt Öl- oder Gasheizungen, erhöht aber zugleich den Strombedarf des Hauses.
Die Kombination kann deshalb sinnvoll sein. Laut Energieberatung der Verbraucherzentrale steigt die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage, wenn möglichst viel Solarstrom selbst verbraucht wird. Eine Wärmepumpe kann diesen Eigenverbrauch erhöhen, ein Batteriespeicher den Effekt zusätzlich verstärken. Zugleich warnt die Verbraucherzentrale aber vor überzogenen Autarkie-Versprechen: In Einfamilienhäusern könne eine Photovoltaikanlage ohne Batteriespeicher etwa 20 bis 30 Prozent des Jahresstrombedarfs für Haushalt und Wärmepumpe erzeugen, mit Batteriespeicher seien rund 40 Prozent möglich. Kein Wunder, immerhin braucht die Heizung vor allem im Winter Strom, während die Solaranlage im Sommer die beste Strom-Ausbeute hat. Trotzdem kann sich die Verbindung lohnen.
Wer sich unverbindlich über die Möglichkeiten einer Solaranlage und Wärmepumpe informieren möchte, kann sich auch an den Anbieter Senec wenden. Wie bei Enpal lässt sich zunächst unverbindlich ein Projekt anfragen und eine kostenfreie Beratung vereinbaren.
Speicher und Energiemanagement: Mehr Solarstrom im eigenen Haus nutzen
Ein Batteriespeicher kann helfen, Solarstrom vom Tag in den Abend zu verschieben. Das ist vor allem dann nützlich, wenn tagsüber viel Strom erzeugt, aber erst später im Haushalt verbraucht wird. Ein Energiemanager hilft zusätzlich dabei, dass Wärmepumpe, Speicher und weitere Verbraucher besser zusammenspielen. Enpal beschreibt seinen Energiemanager Enpal.One+ entsprechend als Lösung, die PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox vernetzt und die Stromflüsse im Haus steuern soll.
Förderung: Kosten vor der Entscheidung prüfen
Auch Fördermöglichkeiten sollten bei der Planung berücksichtigt werden. Die KfW nennt für die Heizungsförderung für Privatpersonen aktuell Zuschüsse von 30 bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten. Gefördert werden unter anderem elektrisch angetriebene Wärmepumpen sowie Fachplanung und Baubegleitung. Wie hoch die Unterstützung im Einzelfall ausfällt, hängt aber von mehreren Faktoren ab. Deshalb gehört der Förder-Check vor der Entscheidung unbedingt dazu.
Fazit: Solaranlage und Wärmepumpe – entscheidend ist das Gesamtsystem
Wärmepumpe und Solaranlage sind keine Pflichtkombination, aber für viele Eigenheime eine naheliegende Lösung. Wer Strom selbst erzeugt und damit auch die eigene Heizung unterstützt, kann langfristig unabhängiger von fossilen Energien und steigenden Energiepreisen werden. Der wichtigste Schritt bleibt dabei die Prüfung vor Ort: Nur wenn Technik, Haus und Verbrauch zusammenpassen, spielt die Kombination ihre Stärken aus.