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Ab März wieder verbotenWas jetzt beim Schneiden der Hecke zu beachten ist

23.02.2024, 10:59 Uhr
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Ab dem 1. März ist das starke Beschneiden oder Entfernen von Hecken, Sträuchern und Bäumen verboten. (Foto: istockphoto.com)

Wer bei seinen Hecken oder Bäumen noch größere Schnitte vornehmen möchte, muss sich beeilen. Ab dem 1. März sind nur noch schonende Pflege- und Formschnitte erlaubt – und das aus gutem Grund. Was dahinter steckt und was Gartenfreunde beim Heckenschnitt beachten müssen.

Das Bundesnaturschutzgesetz sieht vor, dass zwischen dem 1. März und dem 30. September keine Hecken, Sträucher oder Bäume mehr abgeschnitten, auf Stock gesetzt oder beseitigt werden dürfen. Damit sollen insbesondere Vögel geschützt werden, die nun wieder anfangen, verstärkt zu brüten. Worauf beim Heckenschnitt vor und auch nach dem 1. März zu achten ist, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Passendes Werkzeug für den Heckenschnitt

Um Sträucher, Hecken und Bäume im Garten gesund und schön zu halten, sollten sie regelmäßig geschnitten werden. Pflege- und Formschnitte sind dabei das ganze Jahr möglich, doch nur noch diese Woche ist es erlaubt, etwa die Hecke stärker zu beschneiden oder einen Strauch kurz über dem Boden abzuschneiden. Wie bei allen Arbeiten im Garten braucht es auch für diese "gröberen" Arbeiten zuverlässiges Werkzeug. Dabei muss es auch kein ganz schweres Gerät sein. Für viele Fälle reicht auch schon eine handliche elektrische Geästsäge.

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Für den ganzjährig erlaubten Schönschnitt der Hecken und Sträucher eignen sich am besten elektrische Heckenscheren. Wer hier auf ein kabelgebundenes Gerät setzt, sollte auf eine ausreichende Länge des Kabels achten und dass es nicht in den Schnittbereich kommt oder sich um Beine oder Leitern wickelt.

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Alternativ gibt es auch Geräte mit Akku. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch das fehlende Kabel sinkt das Verletzungsrisiko, es muss nicht darauf geachtet werden, dass das Kabel nicht versehentlich durchtrennt wird, und grundsätzlich erhöht der Akku die Bewegungsfreiheit beim Schneiden der Hecke. Allerdings gilt es, im Vorfeld immer den Akkustand zu prüfen, um zu verhindern, dass das Gerät mitten in den Arbeiten den Geist aufgibt.

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Fürs Feintuning und für das Entfernen einzelner Äste und Zweige ist eine Gartenschere am besten geeignet. Sie ermöglicht präzise Schnitte und ist besonders für filigrane Formen geeignet. Die Schere sollte gut in der Hand liegen, aber auch langlebig und vor allem scharf sein. Das erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern verhindert auch unnötige Verletzungen an den Pflanzen.

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Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Nicht nur gesetzliche Vorgaben sind ein wichtiger Punkt bei der Frage, wann welcher Schnitt erfolgen sollte. Auch die Gesundheit der Pflanzen profitiert vom richtigen Zeitpunkt. Dabei spielen die Temperaturen eine wichtige Rolle. Jetzt im Frühling sollte darauf geachtet werden, dass kein Frost mehr droht, der den zurückgeschnittenen Trieben schaden könnte. Am besten liegen die Temperaturen konstant über zehn Grad. Im Spätsommer sollten Hecken, Sträucher und Bäume aber ebenfalls nicht zu früh beschnitten werden. Zu hohe Temperaturen könnten sonst dafür sorgen, dass die Pflanzen an den Schnittstellen austrocknen. Der nächste Frost sollte aber auch nicht schon wieder vor der Tür stehen.

So gelingt der Heckenschnitt

Wer neben dem richtigen Zeitpunkt ein paar grundsätzliche Dinge beachtet, sorgt dafür, dass seine Hecken, Sträucher und Bäume lange schön und auch gesund bleiben.

  • Nicht zu stark zurückschneiden, das schwächt die Pflanze. Ein regelmäßiger Schnitt ist oft besser als ein radikaler Rückschnitt.

  • Die unteren Äste weniger stark kürzen als die oberen. So entsteht eine Art Trapezform, und alle Blätter bekommen möglichst viel Sonne ab.

  • Auf saubere Schnitte achten.

  • Tote Äste und Zweige entfernen, um neues Wachstum zu ermöglichen.

Den Tierschutz beachten

Egal, ob in den kommenden Tagen noch ein radikalerer Schnitt erfolgt oder später erst feinere Arbeiten anstehen: Immer vorher das Gehölz auf Tiere und Nester untersuchen. Sollte die Hecke oder der Strauch bewohnt sein, den Schnitt für mindestens ein paar Wochen verschieben, damit die Tiere nicht gestört werden. Jede entfernte Hecke oder gefällter Baum ist außerdem ein potenzieller Nistplatz, der dann fehlt. Wer den Vögeln etwas Gutes tun möchte, schafft eine Alternative – etwa mit einem Nistkasten.

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Übrigens: Wer sich nicht an die Schonzeit hält und zwischen März und Oktober die Hecke stark beschneidet oder sogar entfernt, dem drohen Bußgelder von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro.

Quelle: ntv.de