Immer trocken bleibenWasserfest im Test: So schlägt sich die Regenjacke von Helly Hansen

Schick, praktisch verstaut und wasserfest? Das kann die schlichte Regenjacke Vancouver von Helly Hansen. So performt das Modell in unserem (Härte-)Test.
Endlich wieder Regen! Nach der Hitzewelle ist das nicht nur eine willkommene Abkühlung, sondern auch der perfekte Zeitpunkt, um die Regenjacke Vancouver von Helly Hansen zu testen. Ob Arbeitsweg, Städtetrip, Einkaufsbummel oder doch die Tageswanderung, eine dünne Regenjacke darf auch im Sommer nicht fehlen, wenn der Wetterbericht von einer Regenwahrscheinlichkeit spricht. Praktisch sind Modelle wie die Vancouver-Jacke von Helly Hansen: Sie ist wasserfest, passt dank schlichtem Design immer und lässt sich auch noch platzsparend verstauen – zumindest kann das Modell damit in unserem Test punkten.
Regenjacke von Helly Hansen im Test – das Wichtigste im Überblick
Das Wichtigste vorweg: Bei unserem Testspaziergang im Regen bleibt in der Jacke der ganze Oberkörper trocken, auch die Haare kriegen nichts ab. Nur ein paar Tropfen landen trotz des Kapuzenschirms auf der Brille.
Nicht nur in Norddeutschland ist eine zuverlässige Regenjacke unabdingbar, sondern überall kann es mal richtig nass werden. In den wärmeren Monaten ist das dünne Vancouver-Modell von Helly Hansen eine treue Begleitung, die sich platzsparend verpacken lässt, problemlos zum Outfit passt und natürlich wasserdicht ist und Wind abhält.
Modell: Vancouver für Frauen, ganz in Schwarz
Mit zwei Hüfttaschen
Verdeckter Reißverschluss – cleane Optik und doppelter Wasserschutz
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Vorteile:
Zuverlässig wasserfest
Geringes Gewicht und platzsparend
Körpernahe Passform und schlichtes Design
Verstellbare Kapuze
Nachteile:
Keine Innentaschen
Bei höheren Temperaturen etwas warm und schwitzig
Helly-Hansen-Regenjacke: Passform und praktische Details
Nach kurzem Abmessen und Blick auf die Größentabelle der Helly-Hansen-Website haben wir uns für den Test für die Größe S entschieden. Unserer Shopping-und-Service-Testredakteurin passt das Modell einwandfrei auch über einem Pullover. Positiv fällt die recht schmale Passform auf, dank der die Figur auch bei Regen nicht unter einer sackförmigen Jacke verschwindet. Zudem lässt sich der Saum an der Hüfte mit einer Kordel enger stellen. Innen wartet die Zwei-Lagen-Konstruktion mit einem typischen groben Mesh-Futter auf, das schafft eine leichte Belüftung.
Das Modell ist recht kurz geschnitten, was wir modisch begrüßen, jedoch werden die Oberschenkel bei Regen dadurch natürlich nass. Wer sich daran stört, greift bei stärkerem Regen besser zu einem Regenmantel, der hält auch die Oberschenkel trocken, ist aber natürlich deutlich schwerer und sperriger.
Um die Haare und die Brille zu schützen, kommt natürlich sofort die Kapuze auf. Diese sitzt weder zu eng noch zu weit und lässt sich dank zweier Kordeln am Kinn anpassen. Darunter passt etwa noch eine dicke Wollmütze, ein Fahrradhelm passt über die Kapuze.
Beim Verschließen und Öffnen der Jacke läuft der Reißverschluss flüssig. Dieser ist mit einem Klettverschluss verdeckt und ist damit zuverlässig wasserdicht. Auch das cleane Design kommt beim Test in der Shopping-und-Service-Redaktion gut an. An den Armbündchen fehlt ein Klettverschluss zur Größenanpassung, das geschieht mit einem elastischen Bündchen. Dieses ist nicht wie bei einigen anderen Regenjacken mit einem weichen Innenstoff ausgestattet, das fällt beim Tragen jedoch nicht auf, die Bündchen sind nicht unangenehm auf der Haut.
Wirklich wasserfest? Das sagt der Test:
Beim Regenspaziergang herrscht sommerlicher Nieselregen bei 16 Grad Celsius. Die Google-Wetter-App zeigt die Regenmenge mit drei Wassertropfen an. Nach einem Spaziergang von 30 Minuten ist die Kleidung unter der Jacke trocken, auch die Haare sind trocken und die Frisur sitzt noch, lediglich die Brille hat ein paar Tropfen abbekommen. Auch die Papierzettel, die zum Test in den Hüfttaschen verstaut wurden, sind nach dem Regenspaziergang unversehrt.
Der Härtetest: Um Starkregen zu simulieren, geht es mit der Vancouver-Jacke unter die Dusche. Rund 30 Sekunden dreht sich unsere Shopping-und-Service-Redakteurin unter dem Strahl, um wirklich rundum bewässert zu werden. Und? Alles bleibt trocken – Haare, Gesicht, T-Shirt und wieder die Testzettel in den Hüfttaschen. Nach diesem Härtetest würden wir auch bei starkem Regen auf das Modell setzen.
Wie schwitzig wird es in der Regenjacke?
Dank milder Temperaturen reicht am Testtag ein T-Shirt und ein Longsleeve unter der Jacke. Die Temperatur und das Tragegefühl sind angenehm, der typische Kieler Wind wird durch die Jacke zuverlässig abgehalten. Auch bei leichtem Anstieg und anschließenden Treppenstufen gerät unsere Shopping-und-Service-Redakteurin unter dem wasserfesten Stoff noch nicht ins Schwitzen.
Bei einem weiteren Spaziergang, ohne Regen, dafür mit etwa 17 Grad Celsius und leichtem Sonnenschein, wird es in einem dünnen Longsleeve und der Regenjacke dann doch etwas warm und schwitzig beim Gehen. Aber spätestens bei Temperaturen ab über 25 Grad Celsius wird die Abkühlung des Regens generell eher begrüßt, als dass eine Regenjacke nötig wird.
Immer dabei? So platzsparend lässt sich die Regenjacke verstauen
Auf der Website empfiehlt der Hersteller Helly Hansen die Regenjacke etwa für das Pendeln und Stadtleben. Auch auf Wanderungen ist eine dünne Regenjacke ein Muss – aber eben nur, wenn sie sich auch platzsparend verstauen lässt. Diesen Punkt erfüllt die Vancouver definitiv! Das Gewicht von 425 Gramm ist in Umhängetasche oder Tagesrucksack kaum merkbar. Im Test passt die dünne Jacke problemlos neben Portemonnaie, Handy, Schlüssel und kleiner Trinkflasche in eine Umhängetasche (21 × 35 × 12 Zentimeter). Um es zu veranschaulichen: Zusammengelegt passt das Modell in einen Drei-Liter-Gefrierbeutel, der sich dann auch noch verschließen lässt.
Kurzum: Als Begleiter im Alltag – oder etwa für Festivals – passt die Jacke für den Regenfall auch in kleine Taschen und wird den Schultern kaum zur Last. Einmal nass, lässt sich das Modell bei Sonnenschein dann wieder im Gefrierbeutel in der Tasche verstauen, damit Handy und Co. keine Tropfen abkriegen.
Test-Fazit zur Vancouver von Helly Hansen
Nach dem ausgiebigen Test hat unsere Shopping-und-Service-Redaktion vollstes Vertrauen in die Jacke, auch bei starkem Regen. Natürlich ist der Preis von 135 Euro nicht gerade günstig, dafür überzeugt das Modell jedoch mit Wetterbeständigkeit, einem angenehmen Tragegefühl und praktischen Details wie der anpassbaren Kapuze. Insbesondere das schlichte, cleane Design sieht dem Preis entsprechend aus und erinnert nicht etwa an einen Müllbeutel, unter dem es bei Sommerregen schnell zur Sauna wird. Für einen praktischen Begleiter bei Regenwetter kann sich der Preis der Vancouver demnach lohnen, wenn Wert auf eine vergleichsweise schicke Optik, ein vergleichsweise luftiges Tragegefühl und zuverlässigen Rundum-Regenschutz gelegt wird.