Sportliche AuszeitYogamatten: 3 sehr gute Modelle für jeden Yogi

Von Hot Yoga über dynamisches Ashtanga Yoga bis hin zu Meditation – Yoga hat zahlreiche Facetten. Umso wichtiger ist die Wahl der optimalen Yogamatte, die den jeweiligen Anforderungen gerecht wird.
Für den einen ist es Entspannung pur, für den anderen eine schweißtreibende Angelegenheit: Yoga. Egal zu welcher Gruppe man sich selbst zählt, eine Sache ist für alle Yogis wichtig: eine gute Yogamatte. Sie polstert den harten Boden und schützt so die Gelenke. Die ideale Matte ist zudem rutschfest, damit sie sicheren Halt bietet. Außerdem polstert sie die Knie, um Verletzungen vorzubeugen, und ist leicht zu reinigen.
Beim Kauf einer Yogamatte stehen Produkte aus verschiedenen Materialien zur Verfügung: Kunststoff, Schurwolle oder Kork. Alle weisen individuelle Vorteile auf und sind demnach für unterschiedliche Yoga-Arten geeignet. Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat insgesamt 18 Exemplare genauer untersucht. Unter anderem überzeugten diese drei Yogamatten im Test.
Der Preis-Leistungs-Sieger: Die Yogamatte von Decathlon
Yogamatten aus Kunststoff gelten als der Klassiker. Sie sind besonders rutschfest und bieten deshalb auch bei dynamischem Yoga, bei dem der Schweiß perlt, sicheren Halt. Zur Reinigung genügen ein feuchtes Tuch und etwas Seifenlauge.
Die Yogamatte der Decathlon-Eigenmarke für knapp 25 Euro überzeugte das Verbrauchermagazin mit ihrer Kombination aus Sicherheit und Komfort. Im Vergleich sicherte sie sich damit den Titel des Preis-Leistungs-Siegers. Die Matte verrutscht auch bei kraftvollen Bewegungen nicht, und ihr dichtes Material sorgt für Stabilität. Damit vereinfacht sie das Halten des Gleichgewichts.
Größe: 185 x 61 Zentimeter
Dicke: 5 Millimeter
Gewicht: 0,82 Kilogramm
Gleichzeitig ist das Produkt weich genug, um die Gelenke vor dem harten Boden zu schützen. Dank des geringen Gewichts und des mitgelieferten Trageriemen ist diese Yogamatte leicht zu transportieren und begleitet ihren Besitzer ins Yogastudio und auf Reisen.
Die Yogamatte aus Bio-Schurwolle überzeugt mit Komfort
Wer es beim Yoga lieber ruhig angehen lässt und hauptsächlich Wert auf Komfort legt, ist mit einer Matte aus Schurwolle gut beraten. Das weiche Material eignet sich vor allem für meditatives Yoga, das hauptsächlich im Sitzen und Liegen stattfindet. Testsieger unter den Yogamatten aus Schurwolle darf sich die Bausinger-Yogamatte aus Bio-Schurwolle nennen. Mit einem Preis von rund 62 Euro gehört dieses Modell im Vergleich zum höheren Preissegment.
Größe: 200 x 75 Zentimeter
Dicke: 20 Millimeter
Gewicht: 1,8 Kilogramm
Die Oberseite besteht aus Merinowolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. Auf ihr sind auch empfindliche Gelenke weich gebettet. Die Rückseite der Matte bewahrt mit einer PU-Schaumbeschichtung vor dem Verrutschen. Wurde die Yoga-Einheit dieses Mal doch etwas anstrengender als gedacht? Kein Problem, die Bausinger-Schurwollmatte lässt sich bei 30 Grad in der Waschmaschine reinigen.
Der Testsieger in der Kategorie "Kork": Die Korkmatte von Deuser
Kork gilt als natürliche Alternative zu Kunststoff und ist vollständig biologisch abbaubar. Das Abschälen der Rinde schadet der Korkeiche nicht. Auf diesem Material bleibt nur wenig Staub haften, weshalb es sich vor allem für Allergiker eignet. Griffig und stabil präsentieren sich die daraus gefertigten Yogamatten.
Unter den von Öko-Test geprüften Korkmatten schnitt die Deuser-Korkmatte am besten ab. Dank ihrer wärmeisolierenden Eigenschaften schützt die Yogamatte vor Bodenkälte. Für die nötige Rutschfestigkeit sorgt eine Unterseite aus TPE-Kunststoff.
Größe: 183 x 61 Zentimeter
Dicke: 6 Millimeter
Gewicht: 1 Kilogramm
Die leichte Kork-Yogamatte lässt sich mithilfe des beiliegenden Tragegurts problemlos ins Yogastudio mitnehmen. Kork ist elastisch, was das mehrmalige Ein- und Ausrollen der Matte unproblematisch gestaltet. Im Studio ist sie auch bei anspruchsvollen Klassen einsetzbar, denn verschwitzte Hände und Füße finden auf ihrer Oberfläche guten Halt. Dabei saugt sie nur sehr wenig Feuchtigkeit auf. Das Abwischen der Matte mit einem feuchten Tuch ist ausreichend zur Reinigung.
Namaste! Die passende Yogamatte für die nächste Klasse
Alle Yogamatten, die das Urteil "sehr gut" von Öko-Test erhalten haben, sind frei von Schadstoffen. Da beim Yoga dauerhafter Körperkontakt zur Matte besteht, ist dieser Aspekt von besonders hoher Bedeutung. Ob die Wahl nun auf ein Produkt aus Kunststoff, Schurwolle oder Kork fällt, hängt unter anderem von der Art des praktizierten Yogas ab.
Wer gern dynamische und schweißtreibende Einheiten absolviert, setzt auf eine Korkmatte, die auch verschwitzen Körpern Rutschfestigkeit bietet. Yoga bedeutet Entspannung und Ruhe und findet vorrangig im Sitzen und Liegen statt? Dann sind weiche Schurwollmatten die richtige Wahl. Hohe Flexibilität bieten Yogamatten aus Kunststoff.

