Dienstag, 03. Dezember 2019Der Sport-Tag

21:44 Uhr

Wankdorf-Stadion kehrt nach Bern zurück

Der schweizerische Fußball-Erstligist Young Boys Bern hat sein altehrwürdiges Wankdorf-Stadion wieder zurück, zumindest die Namensrechte. Wie der 13-malige Meister mitteilte, wird das Stade de Suisse ab der Saison 2020/21 Stadion Wankdorf heißen. Das Stade de Suisse war 2001 nach dem Abriss des alten Stadion Wankdorf erbaut worden. 2005 fand das erste Spiel in der neuen Arena statt. Möglich gemacht wurde die Namensänderung durch eine Stadionpartnerschaft mit dem Biotechnologie-Unternehmen CSL Behring. Der Vertrag läuft über fünf Jahre, mit der Option auf weitere fünf Jahre.

Berühmt wurde und ist das Stadion Wankdorf vor allem durch das WM-Endspiel 1954 zwischen Deutschland und Ungarn, das Helmut Rahn mit seinem legendären Treffer zum 3:2 entschied.

21:01 Uhr

Trainerverband reagiert deutlich auf Lottners Rausschmiss

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Ob Dirk Lottner mehr weiß?

(Foto: imago images/Jan Huebner)

14 der jüngsten 16 Spiele hat der 1. FC Saarbrücken gewonnen, ist Tabellenführer der Regionalliga Südwest. Hat in der 2. DFB-Pokalrunde außerdem Bundesligist 1. FC Köln aus dem Wettbewerb geschmissen. Und trotzdem musste Trainer Dirk Lottner überraschend gehen. Daran sei nicht allein die 0:1 bei Verfolger Steinbach am Wochenende schuld, sondern die "Entwicklung der letzten Wochen und das Auftreten der Mannschaft in den vergangenen Punktspielen", hieß es in der Vereinsmitteilung.

Die Beurlaubung kritisiert nun der Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL). Allerdings entkräftet dessen Präsident Lutz Hangartner seine Kritik gleich selbst: "Wie gesagt, ich kenne die Gründe nicht, aber ich würde sie ganz sicher auch nicht nachvollziehen können." Am mit Blick auf die Ergebnisse durchaus vorhandenen Erfolg kann es aber wohl kaum liegen, so Hangartner weiter: "In Saarbrücken sind die Ansprüche natürlich sehr hoch. Aber dieses Beispiel zeigt mal wieder, dass insgesamt viel zu früh Hektik ausbricht."

20:02 Uhr

IOC beschließt mehr Aufmerksamkeit für olympisches Flüchtlingsteam

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Zehn Athletinnen und Athleten nahmen 2016 unter der olympischen Flagge als Flüchtlingsteam an den Spielen teil.

(Foto: imago/Kyodo News)

Das Flüchtlingsteam wird bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spielen 2020 in Tokio unmittelbar hinter Griechenland, der traditionellen Nummer eins, ins Stadion einmarschieren. Die Änderung der Reihenfolge hat das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne beschlossen. "Damit erhält das Flüchtlingsteam noch mehr Aufmerksamkeit im Stadion und beim Fernsehpublikum", sagte IOC-Sprecher Mark Adams. 2016 in Rio de Janeiro war eine Mannschaft aus Flüchtlingen aus aller Welt erstmals angetreten und unmittelbar vor Gastgeber Brasilien am Ende einmarschiert.

Vor den Gastgebern, die weiterhin die Reihe beschließen, werden künftig die Ausrichter der folgenden Spiele ins Stadion gehen. Das heißt für Tokio, dass die USA (für Los Angeles 2028) und Frankreich (für Paris 2024) direkt vor den Japanern an der Reihe sind. Bei den Winterspielen 2022 in Peking, ist Italien als Gastgeber der folgenden Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo das vorletzte Team gleich vor China.

18:36 Uhr

Formel-E-Champ ist bald auch Weltmeister

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Das Fahrerfeld der Formel E ist gespickt mit Ex-F1-Piloten: Unter anderem Felipe Massa, Pascal Wehrlein, Stoffel Vandoorne und Sebastien Buemi sind in dieser Saison am Start.

(Foto: imago images/Kräling)

Die Formel E erhält den Status einer Weltmeisterschaft des Motorsport-Weltverbandes FIA. Ab der kommenden Saison werden Teams und Fahrer um den Titel der ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft fahren, teilte der Verband in Paris mit. "Die Entwicklung der Formel E war ein großes Abenteuer", sagte FIA-Präsident Jean Todt nach der Vertragsunterzeichnung mit dem Vorsitzenden der Formel E, Alejandro Agag.

Die Ankündigung folgte auf die bisher erfolgreichste Saison mit neun verschiedenen Rennsiegern, wachsenden Zuschauerzahlen - und kurz nach den ersten beiden Läufen der laufenden sechsten Saison und dem Debüt von Mercedes-Benz und Porsche in Saudi-Arabien. Damit war die Zahl der Hersteller auf zehn gestiegen. Seit Beginn der Serie sind Audi und BMW am Start.

Die Formel E ist nach der Rallye-WM WRC, der Rallycross-WM WRX, der Langstrecken-WM WEC und der Formel 1 die fünfte offizielle FIA-Weltmeisterschaft für Einsitzer-Serien.

17:34 Uhr

"Einfach nur destruktiv": Eintracht-Boss schimpft auf eigene Fans

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"Kleine Gruppe", große Wirkung.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Eintracht Frankfurts Vorstand Axel Hellmann hat die Ausschreitungen einiger Fans des hessischen Fußball-Bundesligisten vor dem Spiel beim FSV Mainz 05 (1:2) scharf verurteilt. "Was wir vor dem Anpfiff gesehen haben, war einfach nur destruktiv. Das schadet Eintracht Frankfurt sehr", kritisierte Hellmann gestern Abend.

Kurz vor dem geplanten Beginn des Rhein-Main-Derbys hatten einige Anhänger der Hessen einen Böller gezündet und mehrere Leuchtraketen auf den Rasen gefeuert. Schiedsrichter Manuel Gräfe bat beide Mannschaften daraufhin zunächst wieder in die Kabinen und pfiff die Partie erst mit zehnminütiger Verspätung an. "Es gab keine Botschaft, es bleibt nur ein Schaden. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass es eine kleine Gruppe momentan darauf anlegt, etwas mehr zu provozieren. Das besorgt mich sehr", sagte Hellmann. "Wir müssen das thematisieren. So kann es nicht weitergehen."

16:55 Uhr

EM 2020: Bewerbungsphase für DFB-Tickets startet morgen

Die Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft können sich ab dem morgigen Mittwoch speziell für Eintrittskarten der deutschen EM-Spiele bewerben. Die Uefa öffnet dafür am 4. Dezember um 14.00 Uhr ein Verkaufsfenster, das bis zum 18. Dezember geöffnet ist. Für jedes der drei Gruppenspiele in München stehen für Fans beider Teams jeweils 12.000 Karten zur Verfügung. Die Verteilung der deutschen Fan-Tickets überlässt die Europäische Fußball-Union dem Deutschen Fußball-Bund.

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15:14 Uhr

Ronaldo ist der Beste, zumindest in Italien

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(Foto: imago images/LaPresse)

Das Ergebnis war naheliegend: Die italienische Profiliga Serie A hat Portugals Superstar Cristiano Ronaldo zum besten Spieler des Jahres gewählt.

  • "Es ist eine Ehre, diesen Preis zu erhalten", sagte der 34-jährige Stürmer von Italiens Rekordmeister Juventus Turin bei einer Veranstaltung der italienischen Fußballspielervereinigung (AIC).
  • Ronaldos ewiger Rivale Lionel Messi hatte zeitgleich in Paris den Ballon d'Or als weltbester Fußballer bekommen.
  • Ronaldo bedankte sich bei seinen Mannschaftskameraden und kündigte an, seine Form in dieser Saison halten zu wollen. "Ich bin sehr froh, in Italien zu spielen", sagte er weiter. Im vergangenen Jahr war Ronaldo von Real Madrid für rund 100 Millionen Euro zu Juve gewechselt.
14:16 Uhr

DHB-Frauen bezwingen auch die Rekordolympiasiegerinnen

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Dinah Eckerle bleibt bei der WM unbezwingbar.

(Foto: imago images/wolf-sportfoto)

Das ist ein bärenstarkes Ergebnis: Die deutschen Handballerinnen sind bei der WM in Japan vorzeitig in die Hauptrunde eingezogen. Die ungeschlagene Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener gewann auch ihr drittes Vorrundenspiel gegen Mitfavorit Dänemark mit 26:25 (13:11) und kann in den verbleibenden zwei Spielen der schweren Gruppe B nicht mehr von den ersten drei Plätzen verdrängt werden.

  • Überragende Spielerin war erneut Torhüterin Dinah Eckerle mit etlichen Paraden. Julia Behnke avancierte mit sieben Toren zur besten Werferin des deutschen Teams, das in einem Pflichtspiel zuvor 19 Jahre lang nicht gegen den Rekordolympiasieger gewonnen hatte.
  • In ersten beiden Spielen hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes bereits Siege gegen Brasilien (30:24) und Australien (34:8) gefeiert. Der nächste deutsche Gegner ist morgen (11 Uhr/sportdeutschland.tv) der schwach gestartete Welt- und Europameister Frankreich. Zum Abschluss wartet Asienmeister Südkorea (6. Dezember) auf die DHB-Auswahl. Die besten drei Teams ziehen in die Hauptrunde ein.
  • In Japan geht es für Deutschland auch um ein mögliches Olympia-Ticket: Um bei einem Qualifikationsturnier für Tokio 2020 dabei zu sein, muss der EM-Zehnte bei der WM eine Platzierung unter den ersten Sieben erreichen.
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13:47 Uhr

Heiko Scholz übernimmt in Dresden

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(Foto: imago images/opokupix)

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat nach der Trennung von Cheftrainer Cristian Fiel eine Interimslösung gefunden. Wie der Verein am Dienstag bekannt gab, leitet Heiko Scholz übergangsweise das Training des Tabellenletzten. Scholz wechselt vom Nordost-Regionalligisten Wacker Nordhausen zu den Sachsen und unterschreibt einen Vertrag bis 30. Juni 2021. Co-Trainer wird vorübergehend U19-Coach Willi Weiße.

"Heiko Scholz wird die Mannschaft betreuen, bis wir eine Entscheidung zur Neubesetzung des Cheftrainerpostens getroffen haben", sagte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge. "Dem neuen Trainerstab wird Heiko Scholz als Assistent angehören." Der 53-Jährige hatte von 1978 bis 1982 für die Dresdner Jugend und von 1990 bis 1992 auch für die Profimannschaft der Sachsen gespielt.

13:00 Uhr

"Ball flach halten": Rode relativiert Eintracht-Ärger

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Sebastian Rode vor dem Spiel.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Eintracht Frankfurts Mittelfeldspieler Sebastian Rode hat die Beschimpfung durch die eigenen Fans vor dem Rhein-Main-Derby beim FSV Mainz 05 (1:2) als Bagatelle abgetan. "Ein 'verpiss dich' von ein oder zwei Leuten auf einem Fußballplatz nehme ich nicht als Beleidigung von einer ganzen Fangruppe wahr", schrieb Rode am Dienstag auf Facebook. "Ich glaube es tut allen gut, hier mal den Ball flach zu halten."

Kein Verständnis äußerte Rode für das Fehlverhalten einiger Eintracht-Anhänger, die vor dem Anpfiff einen Böller gezündet und Leuchtraketen auf den Rasen gefeuert hatten. "Diese Fans haben dem Verein damit leider einen Bärendienst erwiesen", kritisierte Rode. Der Ersatzkapitän war vor dem Beginn des Spiels mit seinem Versuch gescheitert, die Krawallmacher zur Ordnung zu rufen.

12:24 Uhr

Schiri attackiert: Ausraster wird für den Klub teuer

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Nach einer Attacke auf einen Unparteiischen bei einem Amateur-Fußballspiel in Rheinland-Pfalz ist ein Spieler des Verbandsligisten TuS Rüssingen zu zwei Jahren Sperre und Ausschluss aus dem Südwestdeutschen Fußballverband verurteilt worden. Das teilte der Verband mit Sitz in Edenkoben heute mit. Das abgebrochene Spiel wurde mit 2:0 für den SV Alemannia Waldalgesheim gewertet.

Der TuS Rüssingen wurde zu einer Geldstrafe von 7500 Euro verurteilt und ist bis 2022 aus dem Verbandspokal ausgeschlossen - dagegen kann der Verein aus dem Donnersbergkreis aber Berufung einlegen. Der Spieler hatte einem Linienrichter am 20. November ins Gesicht geschlagen.

11:24 Uhr

BVB holte sich wohl Absage vom Wunschstürmer

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Mario Mandzukic ist derzeit Stammgast auf der Juve-Bank.

(Foto: imago images / Bildbyran)

Dass Borussia Dortmund ein Stürmer fehlt, gab BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zu. Dass dieser Fehler im Winter korrigiert werden soll, darf als gesichert gelten. Laut "Bild" müssen die Verantwortlichen aber noch ein bisschen nach einem geeigneten Kandidaten graben, denn die Wunschlösung Mario Mandzukic, beim italienischen Meister Juventus Turin derzeit vollkommen außen vor, soll dem BVB abgesagt haben.

Stattdessen gelte nun Erling Haaland als Favorit der Klubbosse. Der Stürmer von Red Bull Salzburg mischt derzeit die Champions League auf. traf in fünf Gruppenspielen schon achtmal. Das Problem: Der Norweger steht in Österreich noch bis 2023 unter Vertrag, was einen Transfer sehr teuer machen würde.

10:44 Uhr

Marco van Basten wird nach Nazi-Gruß vorerst aus Fifa 20 entfernt

Nach dem TV-Eklat von Marco van Basten mit dem Nazi-Gruß "Sieg Heil" geht der amerikanische Anbieter von Fifa 20 auf Distanz zu dem ehemaligen niederländischen Nationalspieler. Der Ex-Stürmer werde "bis auf Weiteres" aus dem Videospiel entfernt, teilte das Unternehmen laut Medienberichten mit. "Wir erwarten, dass unser Engagement für Gleichberechtigung und Vielfalt in allen Bereichen unseres Spiels eingehalten wird", zitierte die Internetplattform «usgamer.net» aus der Erklärung des Unternehmens Electronic Arts (EA). Zuvor hatte bereits der US-Sender Fox Sports seine Zusammenarbeit mit Van Basten für eine Woche ausgesetzt. Der 55-Jährige hatte nach einem Interview des deutschen Trainers Frank Wormuth vom Fußballclub Heracles-Almelo im Studio die Worte "Sieg Heil" gesagt. Wenig später entschuldigte er sich für das Nazi-Vokabular.

10:06 Uhr

"Schmerzt noch sehr": Covic hat am Hertha-Abschied zu knabbern

Der ehemalige Hertha-Cheftrainer Ante Covic spricht mit ernstem Blick im Interview. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild

Ante Covic ist seit einer Woche nicht mehr Hertha-Trainer.

(Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild)

Für Trainer Ante Covic ist die Trennung vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC nur schwer zu verkraften. "Ich bin noch dabei, alles zu verarbeiten und noch schmerzt es sehr. Das steht ja völlig außer Frage", sagte der am vergangenen Mittwoch beurlaubte Covic in einem Interview mit der "Bild". "Aber ich bin der Letzte, der an sich denkt. In erster Linie geht es nur darum, dass wir als Verein da unten rauskommen." Er drücke den Verantwortlichen um seinen Nachfolger Jürgen Klinsmann die Daumen.

Die Berliner stehen mit nur elf Punkten nach 13 Spieltagen auf Relegationsplatz 16. Aus Respekt vor dem ersten Auftritt des ehemaligen Bundestrainers war Covic beim Spiel am vergangenen Samstag gegen Borussia Dortmund (1:2) nicht im Stadion, wo ihn die Fans mit Sprechchören und Plakaten feierten. "Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich zu Tränen gerührt war", sagte der 44-Jährige.

08:55 Uhr

"Sehr gute Quelle" sagt: Liverpool will Dortmunds Sancho

*Datenschutz

 Ist Jadon Sancho, am Samstag noch Torschütze für Borussia Dortmund beim wichtigen 2:1-Sieg bei Hertha BSC, derzeit schon auf Abschiedstour? Der ehemalige Bundesliga-Profi und jetzige TV-Experte Jan-Aage Fjörtoft schickte per Tweet die Info in die Welt, die er aus einer "sehr guten Quelle aus Deutschland" habe: Jürgen Klopp möchte den englischen Nationalspieler gerne auf die Insel holen. Sancho wiederum wolle, das wurde ohnehin schon gemunkelt, im Winter weg. Haben wir ein Match?

08:19 Uhr

"Verpiss dich!": Eintracht-Fans beschimpfen eigenen Kapitän

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"So kann es nicht weitergehen."

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Was für ein mieser Abend war das gestern für Eintracht Frankfurt: Nicht nur verloren die Hessen das Rhein-Main-Derby in Mainz mit 1:2 (und dazu noch Dominik Kohr per Platzverweis), sondern auch benahmen sich einige Fans des Klubs daneben - und wurden sogar gegen den eigenen Kapitän ausfällig.

Unmittelbar vor dem Anpfiff waren aus dem Eintracht-Fanblock mehrere pyrotechnische Leuchtfeuer, Rauchkörper sowie ein Böller auf den Rasen geflogen. Die Frankfurter Spieler Sebastian Rode und Filip Kostic wurden beim Versuch, den Anhang zur Räson zu rufen, unwirsch verscheucht. Rode, Kapitän der Mannschaft, berichtete im Kabinengang dem Schiedsrichterteam, "sogar zu mir haben sie gesagt: 'Verpiss dich!'".

Eintrachts Vorstand Axel Hellmann kommentierte die Show des Anhangs nach dem Spiel: "Das schadet Eintracht Frankfurt sehr. So kann es nicht weitergehen."

07:58 Uhr

Türchen Nummer 3 - der sportliche Adventskalender

Fußball, Formel und Fauxpas - hier kommt das Jahr in Sport und Spaß! Der sportliche Adventskalender blickt jeden Tag hinter eine Tür und präsentiert skurrile, skandalöse und eskalative Glanzlichter, Entgleisungen und Pannen des Sport-Jahres 2019.

07:17 Uhr

Wada verkündet Russland-Sanktionen nicht in Paris

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Craig Reedie muss eine schwere Entscheidung verkünden.

(Foto: imago/Pacific Press Agency)

Das Exekutivkomitee der Welt-Anti-Doping-Agentur hat die Sitzung am Montag zur Entscheidung über Sanktionen gegen Russland wegen der Manipulation von Dopingdaten von Paris nach Lausanne verlegt. Grund für die Verlegung des Tagungsortes sind die «wahrscheinlichen Störungen und Unsicherheiten aufgrund des bevorstehenden Generalstreiks in Paris», teilte die Wada am Dienstag mit. WADA-Präsident Craig Reedie will die Entscheidung über das Strafmaß auf einer Pressekonferenz um 13.30 Uhr bekanntgeben.  

Die unabhängige Prüfkommission CRC der Wada hatte wegen der Fälschung und teilweise Löschung von Dopingdaten aus dem Moskauer Analyselabor eine vierjährige Sperre der Anti-Doping-Agentur Russlands (Rusada) empfohlen. Außerdem sollen Russlands Sportler bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio und bei den Winterspielen 2022 in Peking sowie bei anderen internationalen Titelkämpfen nur als neutrale Athleten ohne Nationalflagge starten dürfen. Die Kommission schlug zudem einen Vier-Jahres-Bann Russlands als Gastgeber großer internationaler Sportveranstaltungen vor.

06:33 Uhr

"Extrem aufpassen" - Matthäus warnt vor Gladbach

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Lothar Matthäus warnt den FC Bayern.

(Foto: imago images/Michael Weber)

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus traut Borussia Mönchengladbach am Ende der Bundesliga-Saison einen Platz unter den ersten Vier und somit die direkte Qualifikation für die Champions League zu. "Attraktiv, offensiv, selbstbewusst und erfolgreich, das zeichnet die Elf vom Niederrhein aus, und das ist eine Bereicherung für die ganze Liga", schrieb der 58-jährige in seiner Sky-Kolumne. "Gladbach wird bis zum Ende oben in der Tabelle mitmischen und mindestens einen Champions-League-Platz erreichen." Die Fohlen-Elf erinnere ihn an das erfolgreiche Gladbacher Team der 70er Jahre, meinte Matthäus.

Vor dem Topspiel gegen Bayern München am kommenden Samstag warnte Matthäus vor dem überfallartigen Fußball des Bundesliga-Tabellenführers. "Wie immer müssen sie bei Ballverlusten extrem aufpassen, damit sie gegen die schnellen Gladbacher nicht ähnliche Tore kassieren wie von Leverkusen."