Chaos beim ATP Masters in Rom: Riesige Pyroshow legt Tennis-Match lahm
Mitten im ATP Masters in Rom muss ein Match plötzlich unterbrochen werden, dichter Rauch zieht über den Center Court. Ursache ist eine riesige Feuerwerksshow im benachbarten Olympiastadion nach dem Coppa-Italia-Finale. Am Ende kann sich Zverev-Bezwinger Darderi in drei Sätzen durchsetzen.
Supertalent im Fokus der Bayern: Hertha-Teen verzaubert mit historischem Zweitliga-Tor
Ein Tor für die Geschichtsbücher macht das 16-jährige Hertha-Talent Kennet Eichhorn zum Star des Spieltags. Der Treffer könnte für den finanziell angeschlagenen Hauptstadtklub aber bittersüß sein. Denn Top-Vereine wie Bayern München oder Borussia Dortmund beobachten das Ausnahmetalent bereits intensiv.
PSG zum 14. Mal französischer Meister
Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain hat sich zum 14. Mal die französische Meisterschaft gesichert. Die Mannschaft von Trainer Luis Enrique setzte sich am Mittwochabend im vorletzten Saisonspiel bei Verfolger RC Lens trotz einiger Wackler mit 2:0 (1:0) durch und ist bei jetzt neun Punkten Vorsprung auch rechnerisch nicht mehr einzuholen.
"Wir wollten alles geben für den Sieg - auch, um uns bestmöglich vorzubereiten für unser Finale am 30. Mai", sagte Weltfußballer Ousmane Dembélé schon mit Blick auf das Endspiel in der Champions League und kündigte an: "Heute wollen wir feiern, aber wir wollen nicht verrückt spielen, wir müssen am Sonntag wieder ran."
"Widerliche" VAR-Entscheidung bringt Titel-Endspiel
Derek McInnes sprach wütend von einer "widerlichen" Entscheidung, der Trainer von Heart of Midlothian hatte das Gefühl, "dass wir gegen alle ankämpfen". Gegen die Schiedsrichter und die Videoassistenten, gegen die gesamte schottische Liga und vor allem: gegen Celtic Glasgow.
Weil der Rekordmeister am vorletzten Spieltag tief in der Nachspielzeit einen umstrittenen Handelfmeter zugesprochen bekam, der zum 3:2 (1:1)-Sieg beim FC Motherwell führte, kommt es am Samstag (13.30 Uhr) zwischen Celtic und Tabellenführer Hearts zu einem echten Meisterfinale. Die Gäste, die einen Punkt Vorsprung haben, wären der erste Champion, der nicht Celtic oder Rangers heißt, seit dem FC Aberdeen von Sir Alex Ferguson 1985.
Der Titel hätte schon am Mittwochabend so gut wie perfekt sein können, wenn Schiedsrichter John Beaton in Motherwell nach VAR-Einspruch nicht auf Handspiel von Sam Nicholson und Strafstoß für Celtic entschieden hätte. "Künftige Generationen könnten über diese Sache nachsinnen", schrieb die BBC.
Müller feiert Comeback bei Auswärtssieg
Ex-Nationalstürmer Thomas Müller hat als Joker in der nordamerikanischen Fußball-Profiliga ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Müller kam nach gut zweiwöchiger Pause wegen Krankheit in der 84. Minute für Vancouver in die Partie und brachte den 3:2-Vorsprung gegen Dallas mit über die Zeit.
Marco Reus durfte für Los Angeles Galaxy von Beginn an ran, konnte die 1:3-Niederlage gegen Kansas City in seinen 77 Einsatzminuten aber nicht verhindern. Timo Werner fehlte San Jose beim 2:3 gegen Seattle weiter verletzungsbedingt.
Superstar Lionel Messi präsentierte sich vier Wochen vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada in glänzender Form. Er führte Inter Miami zu einem 5:3 (1:1) gegen Cincinnati und steuerte dabei vier Torbeteiligungen bei
Tottenham-Absturz lässt Ex-Boss fassungslos zurück
Als er sein Amt als Vorstandschef nach fast 25 Jahren niederlegte, war der Europa-League-Triumph von Tottenham Hotspur noch frisch - acht Monate später sieht Daniel Levy mit Schrecken dabei zu, wie "sein" Klub in Richtung 2. Liga taumelt. "Nicht in einer Million Jahren" hätte er geglaubt, dass die Spurs in dieser Saison in den Abstiegskampf geraten könnten, sagte der 64-Jährige.
Beim Blick auf die Tabelle der Premier League, die Tottenham zwei Spieltage vor Saisonende nur zwei Punkte über der Abstiegszone zeigt, empfinde er "Leere", meinte Levy, der am Mittwoch im Rahmen einer Investiturzeremonie auf Windsor Castle zum Commander of the Order of the British Empire (CBE) ernannt wurde.
Ein Szenario wie aktuell sei während seiner Amtszeit nie einkalkuliert gewesen, ergänzte er. "Der Abstieg war etwas, das wir nie in Betracht gezogen haben." Mit zuletzt acht Punkten aus vier Spielen verschafften sich die Spurs allerdings etwas Luft.
Minnesotas später Einbruch führt zum Playoff-Aus
Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist mit den Minnesota Wild in der zweiten Runde der NHL-Playoffs ausgeschieden. Das Team des deutschen Vize-Weltmeisters von 2023 unterlag trotz 3:0-Führung bei den Colorado Avalanche noch mit 3:4 nach Verlängerung. In fünf Spielen war Minnesota lediglich ein Sieg gelungen. Sturm verpasste damit die Chance auf seinen dritten Stanley Cup nach 2022 und 2025.
Das Team aus Saint Paul war auch dank zweier Vorlagen Sturms hervorragend in die Partie gestartet und lag nach dem ersten Drittel mit drei Toren vorn. Vor allem bei seinem zweiten Assist für Nick Foligno bewies der Augsburger seine Klasse, als er mit einem Knie auf dem Eis noch seinen Mitspieler fand.
Deutscher Weltmeister siegt in Krimi gegen Ex-Team
Deutschlands Basketball-Weltmeister Dennis Schröder fehlt in der NBA nur noch ein Sieg zum Einzug in das Playoff-Halbfinale. Der Nationalmannschaftskapitän gewann mit den Cleveland Cavaliers 117:113 nach Verlängerung bei den Detroit Pistons. Damit liegt sein Team in der Best-of-Seven-Serie nun mit 3:2 vorn. In der Nacht auf Samstag könnten die Cavs daheim das Ticket für das Finale in der Eastern Conference gegen die New York Knicks lösen.
Schröder war mit jeweils fünf Punkten und Assists von der Bank größtenteils nur Zuschauer bei der großen Show von James Harden. Der elfmalige All-Star, der wie Schröder erst im Winter nach Cleveland gewechselt war, führte die Cavs mit 30 Zählern an und war der Antreiber bei einem 9:0-Lauf, mit dem die Gäste sich überhaupt erst in die Overtime retteten. Auch dort übernahm Cleveland sofort das Kommando und ließ Detroit trotz 39 Punkten und neun Assists von Superstar Cade Cunningham nicht mehr ins Spiel kommen.