Der Sport-Tag
3. April 2026
Zum Archiv
11:47 Uhr

Mit nur 26 Jahren: Deutsches Skispringen verliert nächstes Talent

Der Deutsche Skiverband verliert einen weiteren talentierten Skispringer in jungen Jahren: Nach schweren Verletzungen hat der erst 26-jährige Justin Lisso seine Karriere beendet. Der Thüringer hatte sich im November zum zweiten Mal einen Kreuzbandriss zugezogen. "Der Abschied fällt mir nicht leicht, aber ich gehe mit einem Lächeln und mit großer Vorfreude auf das, was jetzt kommt", schrieb Lisso bei Instagram.

Lisso hatte sich bereits im Juni 2023 bei einem Trainingssturz schwer am Knie verletzt und erst Ende September 2025 sein Comeback gefeiert. Zwei Monate später erwischte es ihn erneut. Vor seinem ersten Kreuzbandriss stand Lisso vor dem Durchbruch in die Weltspitze. Im März 2023 erreichte er als 13. in Oslo und 15. in Lahti seine besten Weltcup-Ergebnisse. 2023 hatte bereits der frühere Junioren-Weltmeister David Siegel mit ebenfalls erst 26 Jahren nach schweren Verletzungen aufgehört.

Mit nur 26 Jahren: Deutsches Skispringen verliert nächstes Talent
11:11 Uhr

"Ich bin hier": Bayer-Coach reagiert auf Gerüchte

Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand hat gelassen auf die Diskussionen über seinen Job reagiert. "Es geht nicht um meine Person, es geht um die Mannschaft. Das ist das Wichtigste", sagte der Däne vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) gegen den VfL Wolfsburg. "Ich bin hier. Ich mag es. Jede Stunde des Tages, von morgens bis abends, bin ich zu 100 Prozent auf die Spiele, auf die Spieler und auf meine Arbeit konzentriert."

UEFA-Champions-League-2025-2026-Bayer-04-Leverkusen-vs-Olympiakos-Piraeus-Play-Offs-Rueckrunde-Dienstag-23-02
Drei Punkte sollen es gegen Wolfsburg sein. (Foto: IMAGO/STEINSIEK.CH)

Mehrere Medien hatten zuletzt berichtet, dass eine Trennung am Saisonende wahrscheinlich sei. Als möglicher Nachfolger wurden Fabian Hürzeler von Brighton and Hove Albion sowie Oliver Glasner von Crystal Palace ins Spiel gebracht. Einen weiteren Trainerwechsel in dieser Saison nach der Entlassung von Erik ten Hag schloss Sportchef Simon Rolfes jüngst aus. Man müsse versuchen, nur die "Dinge zu verändern, auf die du Einfluss hast", sagte Hjulmand und ergänzte: "Finde inneren Frieden mit den Dingen, die du nicht ändern kannst, und habe die Intelligenz, den Unterschied zu erkennen." In seinen Analysen, gab Hjulmand zu, gehe es aber auch um seine Person und die Frage, "wie ich der Mannschaft helfen kann".

"Ich bin hier": Bayer-Coach reagiert auf Gerüchte
10:29 Uhr

Bayern-Star Pavlovic: "Damit hatte ich nie Probleme"

Aleksandar Pavlovic ist bereit für die Wochen der Wahrheit mit dem FC Bayern. Noch befinden sich die Münchner in allen Wettbewerben auf Kurs, im Hinterkopf der in dieser Saison so dominant spielenden Kompany-Truppe ist vor allem der Gewinn der Champions League. Nach dem Liga-Spiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15:30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) geht es gegen Mit-Favorit Real Madrid (7. und 15. April) um den Einzug ins Halbfinale.

Der Sechser des FC Bayern weiß genau, was in solchen K.-o.-Spielen zählt. "Gegen Top-Klubs geht alles schneller, das Tempo ist höher. Man muss also noch wacher sein", erklärte Pavlovic im Gespräch mit dem Mitgliedermagazin "51". Dazu komme der "men­tale Druck", der auf den Spielern lastet: "Aber damit hatte ich noch nie Probleme", sagt er selbstbewusst: "Ich freue mich eher darauf, auf der großen Bühne zeigen zu dürfen, was ich draufhabe."

Der 21-Jährige hatte dem Tabellenführer zuletzt wegen Hüftproblemen gefehlt, verpasste daher auch das 4:0 im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin. Anschließend musste er dann auch für die DFB-Testspiele gegen die Schweiz und Ghana absagen. Inzwischen konnte er das Training aber wieder aufnehmen.

Mehr über den FC Bayern lesen Sie auch bei sport.de.

Bayern-Star Pavlovic: "Damit hatte ich nie Probleme"
09:40 Uhr

Torwart-Oldie Neuer steht kurz vor Karriere-Meilenstein

Manuel Neuer denkt noch nichts ans Aufhören - zumindest bislang. Der 40-jährige Torwart des FC Bayern steigt mit seinem nächsten Liga-Einsatz in einen elitären Kreis der "Senioren" auf. Damit die Gesundheit auch künftig mitspielt, gibt Ex-Schalker Klaus Fichtel Tipps - er stand immerhin noch bis zum 43. Lebensjahr auf dem Platz.

Torwart-Oldie Neuer steht kurz vor Karriere-Meilenstein
08:56 Uhr

Britischer Boxer fährt im Panzer durch London

Skurriler geht es kaum: Auf einem Panzer ist Profiboxer Derek Chisora durch London gefahren. Mit dem rechtspopulistischen Politiker Nigel Farage an seiner Seite rückte der britische Schwergewichtler zur Pressekonferenz für seinen bevorstehenden Kampf an. Der 42-Jährige tritt am Samstag in seinem vermutlich letzten Profi-Duell in der O2 Arena von London gegen den US-Amerikaner Deontay Wilder an. An der Kanone des Panzers und als Nummernschild waren das Kampfdatum 4. April zu lesen. "Verrückter Eintritt von Chisora und Nigel Farage", schrieb der übertragende Streamingdienst DAZN zu einem Video der Aktion.

Derek-Chisora-v-Deontay-Wilder-Press-Conference-Thursday-April-2nd-Derek-Chisora-left-arrives-with-Reform-UK-leader-Nigel-Farage-on-top-of-a-tank-for-a-press-conference-at-York-Hall-London-Picture-date-Thursday-April-2-2026-Photo-credit-should-read-Adam-Davy-PA-Wire-RESTRICTIONS-Use-subject-to-restrictions-Editorial-use-only-no-commercial-use-without-prior-consent-from-rights-holder
Gemeinsam mit Nigel Farage: Derek Chisora fährt Panzer. (Foto: picture alliance / empics)

Der 42 Jahre alte Chisora, der im Ring den Kampfnamen "War" (Krieg) trägt, hat laut DAZN angekündigt, dass das Aufeinandertreffen mit Wilder sein letzter Auftritt im Ring sein soll. Für beide Boxer ist es jeweils der 50. Profikampf. Chisoras Bilanz weist 36 Siege und 13 Niederlagen aus. Der zwei Jahre jüngere Wilder hat 44 Siege gefeiert, dazu kommen ein Unentschieden und vier Niederlagen. Für ihn soll das Duell gegen Chisora Vorbereitung auf einen möglichen Kampf gegen Dreifach-Weltmeister Oleksandr Usyk aus der Ukraine sein.

Britischer Boxer fährt im Panzer durch London
08:15 Uhr

Nach Testspiel: Ex-Bayern-Star für drei Tage im Krankenhaus

Schreck für einen ehemaligen Bayern-Star: James Rodriguez musste nach dem Freundschaftsspiel zwischen Kolumbien und Frankreich (1:3) drei Tage in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Grund: schwere Dehydrierung. Das gab der kolumbianische Fußballverband bekannt. Rodriguez, der zwischen 2017 und 2019 für Bayern München gespielt hatte, war am Sonntag in Landover (US-Bundesstaat Maryland) nach 63 Minuten ausgewechselt worden, nachdem der 34-Jährige zuvor sehr träge gewirkt hatte. Der Torschützenkönig der WM 2014 "zeigte Symptome einer schweren Dehydrierung, die einen Krankenhausaufenthalt in den letzten 72 Stunden erforderlich machten", erklärte der Verband. Rodriguez wurde in ein Krankenhaus in Minnesota gebracht, wo er mittlerweile für den MLS-Klub Minnesota United spielt, "zur präventiven klinischen Überwachung und Genesung".

Gut zwei Monate vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada - Kolumbien trifft in Gruppe K auf Usbekistan, die Demokratische Republik Kongo und Portugal - wachsen damit weiter die Zweifel an der Fitness von Rodriguez, der nach seiner starken WM 2014 zu Real Madrid gewechselt war. Nationaltrainer Nestor Lorenzo wurde zuletzt dafür kritisiert, dass Rodriguez trotz mangelnder Spielpraxis immer noch so eine tragende Rolle im Nationalteam erhält.

Nach Testspiel: Ex-Bayern-Star für drei Tage im Krankenhaus
07:35 Uhr

"Schön für mich": PSG hat bald einen neuen Top-Verdiener

Trainer Luis Enrique von Paris Saint-Germain soll einem Medienbericht zufolge bald mehr Gehalt bekommen als die bisherigen Top-Verdiener aus seinem Starensemble um Ballon-d'Or-Gewinner Ousmane Dembélé. Angesprochen auf seine Ausnahmestellung in Frankreichs Ligue 1 hielt sich der 55 Jahre alte Spanier nicht mit falscher Bescheidenheit auf. "Natürlich bin ich einer der bestbezahlten Trainer der Welt. Das ist schön für mich", kommentierte Enrique am Donnerstag das von der französischen "L'Équipe" veröffentlichte Gehaltsranking mit einem Schulterzucken.

In dem von der Sportzeitung traditionell selbst errechneten Ranking ist aktuell noch PSG-Angreifer Dembélé mit 1,5 Millionen Euro im Monat Spitzenverdiener. Allein in den Top Ten der Liga befinden sich ausschließlich Spieler des Champions-League-Siegers aus der Hauptstadt. Ihr Trainer Enrique, der mit einem geschätzten Bruttogehalt von einer Million Euro pro Monat bereits seinen nationalen Trainerkollegen weit enteilt ist, könnte angesichts einer geplanten Gehaltserhöhung allerdings bald in der PSG-Kabine für Gesprächsstoff sorgen - oder doch nicht?

"Glauben Sie, die Spieler interessieren sich für mein Gehalt?", sagte Enrique vor dem Ligaspiel gegen den FC Toulouse am Freitag (20.45 Uhr/DAZN). Laut übereinstimmenden Medienberichten tüftelt PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi mit dem aus seiner Sicht "besten Trainer der Welt" aktuell an einer Gehaltserhöhung. "L'Équipe" spricht von einem neuen Vertrag, der Enrique 20 Millionen Euro brutto pro Jahr einbringen soll.

"Schön für mich": PSG hat bald einen neuen Top-Verdiener
07:19 Uhr

Tiger Woods hat "mit dem Präsidenten" telefoniert

Tiger Woods hat unmittelbar nach seinem Autounfall nach eigenen Angaben angeblich "mit dem Präsidenten" telefoniert. Das geht aus Videoaufnahmen der Bodycam eines der beteiligten Polizisten hervor, die gut eine Woche nach dem Unfall des Golf-Superstars veröffentlicht wurden. Ob sich Woods dabei auf US-Präsident Donald Trump bezog, geht aus dem Video nicht hevor. Zu hören ist, wie sich Woods am Telefon verabschiedet und dann zu dem Beamten sagt: "Ich habe nur gerade mit dem Präsidenten gesprochen."

Woods und Trump sind befreundet. In der ersten Amtszeit des US-Präsidenten bekam Woods die Presidential Medal of Freedom, den höchsten zivilen Orden der Vereinigten Staaten. Trump hatte sich nach dem Unfall geäußert und Woods als "einen sehr engen Freund" bezeichnet. Auch die weiteren polizeilichen Maßnahmen waren auf dem laut Medienberichten vom Sheriff's Office von Martin County veröffentlichten Videomaterial zu sehen. Woods absolvierte verschiedene Tests, bekam Handschellen angelegt und seine Taschen wurden durchsucht.

Tiger Woods hat "mit dem Präsidenten" telefoniert
06:45 Uhr

Wildes Gerücht: Übernimmt Joachim Löw doch noch ein WM-Team?

Fussball-Herren-Laenderspiel-Testspiel-Saison-2015-2016-Frankreich-Deutschland-in-Paris-Trainer-Joachim-Loew-Deutschland-13-11
Fährt Joachim Löw zur WM? (Foto: imago/Matthias Koch)

Findet die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer doch noch mit Joachim Löw statt? Der langjährige Bundestrainer soll angeblich vor einem Engagement bei WM-Teilnehmer Ghana stehen, wie "ghanasoccernet.com" schreibt. Demnach sollen derzeit die persönlichen Details des Vertrags geklärt werden, Löw werde nur für die WM in den USA, Kanada und Mexiko unterschreiben, heißt es.

Ghana hatte nach der 1:2-Testspielniederlage gegen das DFB-Team seinen Trainer Otto Addo entlassen. Zuvor hatte es eine 1:5-Pleite gegen Österreich gegeben. Bei der WM steht Ghana die schwierige Gruppe L mit England, Kroatien und Panama bevor.

Wildes Gerücht: Übernimmt Joachim Löw doch noch ein WM-Team?
06:12 Uhr

Schlechte Nachrichten? So ist der Stand bei Harry Kane

Hinter einem Einsatz von Mittelstürmer Harry Kane im Spiel des FC Bayern gegen den SC Freiburg steht weiter ein großes Fragezeichen. Anders als Torhüter Jonas Urbig konnte der Engländer am Donnerstag nicht das Mannschaftstraining absolvieren. Wie "Bild"-Zeitung berichtet, legte Kane stattdessen eine Einheit auf dem Fahrrad-Ergometer in den Fitnessräumen ein. Die Tendenz geht somit weiter dahin, dass der Top-Torjäger des FC Bayern das kommende Bundesliga-Duell gegen den SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr im sport.de-Liveticker) verpasst. Am Mittwoch hatte es bereits bei Sky geheißen, dass Kane im Breisgau "voraussichtlich nicht spielen wird".

Ziel sei es vielmehr, dass Harry Kane drei Tage später in der Königsklasse wieder fit ist. Nach den Osterfeiertagen steigt am Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im ntv.de-Liveticker) im Estadio Santiago Bernabéu der Champions-League-Kracher Real Madrid gegen den FC Bayern - dann soll unbedingt auch der Kapitän der englischen Nationalmannschaft wieder in Bestform sein.

Mehr über die Welt des FC Bayern lesen Sie auch bei sport.de.

Schlechte Nachrichten? So ist der Stand bei Harry Kane
05:55 Uhr

Jonas Urbig bleibt entspannt

Jonas Urbig will sich mit Blick auf eine mögliche Zukunft als Stammtorhüter des FC Bayern nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Ob ich derjenige bin - das ist nicht meine Entscheidung. Was ich beeinflussen kann, ist, Mindset und Qualität mitzubringen und das dann umzumünzen", sagte der Torhüter bei Sky Sport zu seinen Chancen, Nachfolger von Manuel Neuer zu werden: "Ich habe das Gefühl, dass ich bisher sehr gut damit gefahren bin."

In dieser Saison kam Urbig für den Rekordmeister, auch bedingt durch Neuers Verletzungen, in bislang 14 Pflichtspielen zum Einsatz und überzeugte dabei mit guten Leistungen. Es sei für ihn wichtig, so der 22-Jährige, "mental immer darauf vorbereitet zu sein, dass ich gebraucht werde, und auch da zu sein, damit ich auf dem Platz liefern kann. Ich glaube, dass mir das bislang gut gelungen ist".

Entsprechend bereue er den gewagten Schritt vom 1. FC Köln nach München "nicht", betonte Urbig, der zuletzt sogar von Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals für die Nationalmannschaft nominiert worden war. Wegen einer Kapselverletzung im rechten Kniegelenk war er jedoch frühzeitig wieder abgereist. "Der Fokus liegt bei mir gerade ganz klar auf meinem Knie, der Genesung und den wichtigen Wochen, die wir jetzt hier beim FC Bayern haben", sagte Urbig mit Blick auf eine mögliche Teilnahme an der WM in den USA, Mexiko und Kanada im Sommer: "Ob ich dann bei der WM sein sollte oder nicht, das entscheidet immer noch der Bundestrainer."

Jonas Urbig bleibt entspannt