Nach Erlösung: Altmaier legt Marathon-Krimi hin
Der zarte Aufwärtstrend von Daniel Altmaier setzt sich fort. Kurz nach seinem erlösenden ersten Saisonsieg auf der ATP-Tour hat der Tennisprofi aus Kempen dank eines starken Comebacks auch das Achtelfinale in Bukarest gewonnen. Den Kroaten Dino Prizmic rang Altmaier nach über drei Stunden mit 3:6, 7:6 (7:1), 7:6 (9:7) nieder - im Viertelfinale wartet ein Duell mit dem Ungarn Fabian Marozsan.
Der 27-Jährige Altmaier feierte damit in einem bislang desolaten Jahr 2026 seinen zweiten Sieg im zehnten Match auf ATP-Tour-Level. Zuletzt hatte er schon beim Challenger-Turnier in Neapel mit dem Einzug ins Finale Selbstvertrauen gesammelt - am Dienstag beendete er dann gegen Pedro Martínez in zwei Sätzen endlich seine Durststrecke auf der größeren Bühne. Gegen Prizmic, die Nummer 112 der Welt, ließ er sich auch von einem 1:5-Rückstand im Entscheidungssatz nicht aufhalten.
Bayern-Frauen bekommen wieder größtmögliche Bühne
Die Fußballerinnen des FC Bayern werden im Halbfinale der Champions League erneut auf der größtmöglichen Bühne spielen. Das Hinspiel am 25. oder 26. April gegen den FC Barcelona bestreiten die Doublesiegerinnen wie erwartet in der Allianz Arena. Zum Viertelfinal-Rückspiel gegen Manchester United (2:1) waren dorthin trotz kalter Witterung 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer gekommen.
Die Kulisse gegen Manchester war die bislang größte in einem Heimspiel der Champions League für die Münchnerinnen. Zu Beginn der Bundesliga-Saison hatten beim Eröffnungsspiel gegen Bayer Leverkusen 57.762 Fans für einen Rekord im deutschen Frauen-Fußball gesorgt.
Bericht: FC Bayern und BVB streiten sich um dasselbe Teenager-Juwel
Honest Ahanor gilt als eines der größten Defensivtalente in Fußball-Europa. In der Champions League soll er in den Duellen mit Atalanta Bergamo gegen den FC Bayern und Borussia Dortmund nachhaltigen Eindruck bei den deutschen Klubs hinterlassen haben. Der 18-jährige Youngster steht laut dem türkischen Transferexperten Ekrem Konur beim deutschen Rekordmeister und dem BVB auf dem Zettel, aber auch bei den Topklubs FC Arsenal und Real Madrid.
Ahanor gilt als Prototyp des modernen Verteidigers: Flexibel einsetzbar als Linksverteidiger, linker Schienenspieler oder linker Innenverteidiger in einer Fünferkette, kombiniert er italienische Taktikschulung mit außergewöhnlicher Athletik. Atalanta setzt das Preisschild für Ahanor aktuell auf rund 40 bis 50 Millionen Euro an, strebt jedoch inklusive Boni ein Gesamtpaket von rund 60 Millionen an. Ein Deal dieser Größenordnung könnte wiederum genutzt werden, um den Kader gezielt zu verstärken.
Mit 16 Stichen genäht: Bundesliga-Star vor Blitz-Comeback
Die TSG 1899 Hoffenheim kann in der Fußball-Bundesliga auf einen Einsatz der beiden kosovarischen Nationalspieler Albian Hajdari und Leon Avdullahu hoffen. Beide seien Optionen für den Spieltagskader, betonte TSG-Coach Christian Ilzer vor dem Duell zu Hause mit dem formstarken FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr).
Hajdari hatte sich im entscheidenden Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft am Dienstag beim 0:1 gegen die Türkei am Kopf verletzt. Er habe einen Cut über dem Ohr erlitten, sagte Ilzer. Dieser sei mit 16 Stichen genäht worden. Auch Avdullahu, der in der WM-Quali wegen einer Adduktorenverletzung fehlte, steht vor einem Comeback.
Schock für Bundesligisten: Abwehr-Stütze fällt wohl bis Saisonende aus
Nnamdi Collins fehlt Eintracht Frankfurt wohl für den Rest der Saison, wie Cheftrainer Albert Riera auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln (Sonntag, 17.30 Uhr) betonte. Der 22-Jährige leidet an einer Sprunggelenkverletzung, die er sich beim 1:2 beim FSV Mainz 05 vor der Länderspielpause zugezogen hatte.
"Er hat eine ähnliche Verletzung wie Rasmus [Kristensen] am Knöchel. Vielleicht ist er nicht ganz bis zum Ende raus, aber beinahe. Es wird schwer, dass er die letzten Spiele noch bestreiten kann. Vielleicht gibt es noch ein Wunder, es gibt Wunder", so der Spanier: "Er wurde operiert, es wird schwer." Collins kommt in dieser Saison auf 23 Bundesliga-Einsätze, war dabei flexibel in der Abwehrzentrale oder auf der Seite zum Zug gekommen. Anfang September hatte er unter Bundestrainer Julian Nagelsmann sein A-Länderspieldebüt in der WM-Qualifikation gegen die Slowakei (0:2) gegeben, anschließend ging es für ihn zurück zur U21-Auswahl.
Michael Olise jagt Rekord einer Bayern-Ikone
Bayerns Mittelfeld-Ass Michael Olise ist auf Rekordkurs. Bereits 17 Vorlagen stehen für den Franzosen zu Buche. Den bisherigen Bestwert hat noch eine Vereinslegende inne. Trainer Vincent Kompany sieht seinen Schützling derweil noch nicht am Ende angelangt.
"Grenze überschritten": Chelsea suspendiert Weltmeister
Nach seinem öffentlich angedeuteten Wechselwunsch zu Real Madrid ist Kapitän Enzo Fernández vom FC Chelsea suspendiert worden. Der argentinische Weltmeister wird am Samstag im FA-Cup-Viertelfinale gegen den Drittligisten Port Vale und in der Premier League gegen Manchester City (12. April) nicht im Kader der Blues stehen. Das teilte Teammanager Liam Rosenior mit.
"Es ist enttäuschend, dass Enzo so spricht. Ich habe nichts Schlechtes über ihn zu sagen, aber es wurde eine Grenze überschritten in Bezug auf unsere Kultur und das, was wir aufbauen wollen", sagte Rosenior. "Die Tür ist nicht geschlossen für Enzo. Es ist eine Sanktion. Man muss die Kultur schützen, und in dieser Hinsicht wurde während der Länderspielpause eine Grenze überschritten."
Löw dementiert Ghana-Verhandlungen
Der frühere Bundestrainer Joachim Löw hat einen Medienbericht dementiert, wonach er über ein Engagement als Nationalcoach der ghanaischen Nationalmannschaft für die Fußball-WM verhandele. "Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen", sagte Löw bei Sky Sport.
Ein Fußballportal aus Ghana hatte zuvor berichtet, dass der nationale Verband Verhandlungen mit Löw aufgenommen habe. Diese seien positiv verlaufen und der deutsche Weltmeister-Coach habe "echtes Interesse" an der Position gezeigt. Ghanas Verband hatte sich nach der Niederlage gegen Deutschland (1:2) von Trainer Otto Addo getrennt. Löw, der das deutsche Team 2014 in Brasilien zum WM-Titel geführt hatte, hat seit seinem Abschieds als DFB-Coach vor rund fünf Jahren nicht mehr als Trainer gearbeitet.
BVB hängt Schlotterbeck wohl überraschendes Preisschild um
Wie geht es mit Nico Schlotterbeck und dem BVB weiter? Der Nationalspieler könnte Dortmund schon im Sommer verlassen, sollten sich beide Parteien nicht auf eine Verlängerung des derzeit noch bis 2027 datierten Arbeitspapieres einigen. Nach Sky-Informationen sollen schon Transferangebote von 30 bis 35 Millionen Euro ausreichen, um die Klub-Bosse am Westfalenstadion von einer Freigabe des Leistungsträgers und Abwehrchefs zu überzeugen.
Eine vergleichsweise niedrige Summe, wenn man bedenkt, dass der Marktwert des DFB-Stars auf über 50 Millionen Euro datiert wird und der BVB dem 26-Jährigen im Rahmen der Vertragsgespräche eigentlich eine ab 2027 gültige Ausstiegsklausel im Bereich von 60 bis 70 Millionen Euro zugestehen wollte. Die "Bild" hatte spekuliert, der Verteidiger könnte seinen Vertrag auch einfach aussitzen. Denn den Sky-Informationen zufolge sind Fronten zwischen Spielerseite und dem Traditionsklub mittlerweile verhärtet - entgegen den öffentlichen Aussagen der BVB-Bosse, die Verständnis für die klare Schlotterbeck-Ansage vom Montagabend zeigten. Ausgeschlossen ist die Einigung über einen neuen Kontrakt aber wohl nicht.
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Bundesliga-Pionierin geht nächsten Schritt
Als erste Co-Trainerin einer Männer-Mannschaft in der Bundesliga schrieb sie Geschichte, ab Sommer übernimmt sie den Chefposten bei den Frauen des 1. FC Union Berlin: Marie-Louise Eta rückt wieder ins Rampenlicht und folgt auf Ailien Poese, die ins Köpenicker Nachwuchsleistungszentrum wechselt. Bis zum Ende der laufenden Spielzeit bleibt die 34-Jährige weiterhin Trainerin der U19-Junioren. "Aufgrund ihrer erfolgreichen Arbeit als Trainerin im Verein sowie ihrer Erfahrungen als Bundesliga-Spielerin sind wir überzeugt, gemeinsam die nächsten Schritte gehen und unseren Ambitionen gerecht werden zu können", sagte Geschäftsführerin Profifußball Jennifer Zietz.
Bundesweit war Eta Ende 2023 bekanntgeworden, weil sie gemeinsam mit Marco Grote zweimal bei der Männer-Mannschaft als Interimstrainerteam agierte und auch als Assistenztrainerin tätig war - als erste Frau bei einem Männer-Bundesligisten. Als der damalige Chefcoach Nenad Bjelica nach seiner Roten Karte im Spiel bei Bayern München gesperrt war, übernahm Eta zusätzlich kommunikative und repräsentative Aufgaben. Eta stieß im Sommer 2023 zu den Köpenickern, davor war sie beim DFB in verschiedenen Nachwuchsmannschaften Teil des Trainerstabs. Den Anfang nahm ihre Trainerinnen-Laufbahn bei der männlichen U15 von Werder Bremen. Für Werder hatte Eta als Spielerin die meisten Partien ihrer Karriere absolviert.
In Ghana ist man über das Löw-Gerücht überrascht
Kehrt Weltmeistertrainer Joachim Löw noch einmal auf die WM-Bühne zurück? Das hatte das Portal "ghanasoccernet" berichtet, Löw sollte demnach die ghanaische Fußball-Nationalmannschaft übernehmen. Doch dazu wird es wohl nicht kommen: Nach Informationen der "Bild"-Zeitung gibt es keinen Kontakt zwischen dem ghanaischen Verband und Löw.
Winfried Schäfer, technischer Direktor des ghanaischen Verbandes, wirkte überrascht. Er habe keinerlei Kenntnis von einem bevorstehenden Deal mit seinem Landsmann Löw. Die Trainersuche falle nicht in Schäfers Zuständigkeitsbereich, sondern in den des Präsidenten Kurt Edwin Simeon-Okraku. Der alte Trainer, Otto Addo, war nach der 1:2-Niederlage gegen das DFB-Team entlassen worden.
Bodycam filmt Festnahme von Tiger Woods nach Autounfall
Knapp eine Woche nach seinem aufsehenerregenden Unfall in Florida werden mehr Details über die vorübergehende Festnahme des Golf-Superstars Tiger Woods bekannt. Ein Video, das mit der Bodycam eines Polizisten aufgenommen und nun veröffentlicht wird, zeigt den 50-Jährigen kurz nach dem Unfall.
Mit nur 26 Jahren: Deutsches Skispringen verliert nächstes Talent
Der Deutsche Skiverband verliert einen weiteren talentierten Skispringer in jungen Jahren: Nach schweren Verletzungen hat der erst 26-jährige Justin Lisso seine Karriere beendet. Der Thüringer hatte sich im November zum zweiten Mal einen Kreuzbandriss zugezogen. "Der Abschied fällt mir nicht leicht, aber ich gehe mit einem Lächeln und mit großer Vorfreude auf das, was jetzt kommt", schrieb Lisso bei Instagram.
Lisso hatte sich bereits im Juni 2023 bei einem Trainingssturz schwer am Knie verletzt und erst Ende September 2025 sein Comeback gefeiert. Zwei Monate später erwischte es ihn erneut. Vor seinem ersten Kreuzbandriss stand Lisso vor dem Durchbruch in die Weltspitze. Im März 2023 erreichte er als 13. in Oslo und 15. in Lahti seine besten Weltcup-Ergebnisse. 2023 hatte bereits der frühere Junioren-Weltmeister David Siegel mit ebenfalls erst 26 Jahren nach schweren Verletzungen aufgehört.
"Ich bin hier": Bayer-Coach reagiert auf Gerüchte
Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand hat gelassen auf die Diskussionen über seinen Job reagiert. "Es geht nicht um meine Person, es geht um die Mannschaft. Das ist das Wichtigste", sagte der Däne vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) gegen den VfL Wolfsburg. "Ich bin hier. Ich mag es. Jede Stunde des Tages, von morgens bis abends, bin ich zu 100 Prozent auf die Spiele, auf die Spieler und auf meine Arbeit konzentriert."
Mehrere Medien hatten zuletzt berichtet, dass eine Trennung am Saisonende wahrscheinlich sei. Als möglicher Nachfolger wurden Fabian Hürzeler von Brighton and Hove Albion sowie Oliver Glasner von Crystal Palace ins Spiel gebracht. Einen weiteren Trainerwechsel in dieser Saison nach der Entlassung von Erik ten Hag schloss Sportchef Simon Rolfes jüngst aus. Man müsse versuchen, nur die "Dinge zu verändern, auf die du Einfluss hast", sagte Hjulmand und ergänzte: "Finde inneren Frieden mit den Dingen, die du nicht ändern kannst, und habe die Intelligenz, den Unterschied zu erkennen." In seinen Analysen, gab Hjulmand zu, gehe es aber auch um seine Person und die Frage, "wie ich der Mannschaft helfen kann".
Bayern-Star Pavlovic: "Damit hatte ich nie Probleme"
Aleksandar Pavlovic ist bereit für die Wochen der Wahrheit mit dem FC Bayern. Noch befinden sich die Münchner in allen Wettbewerben auf Kurs, im Hinterkopf der in dieser Saison so dominant spielenden Kompany-Truppe ist vor allem der Gewinn der Champions League. Nach dem Liga-Spiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15:30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) geht es gegen Mit-Favorit Real Madrid (7. und 15. April) um den Einzug ins Halbfinale.
Der Sechser des FC Bayern weiß genau, was in solchen K.-o.-Spielen zählt. "Gegen Top-Klubs geht alles schneller, das Tempo ist höher. Man muss also noch wacher sein", erklärte Pavlovic im Gespräch mit dem Mitgliedermagazin "51". Dazu komme der "mentale Druck", der auf den Spielern lastet: "Aber damit hatte ich noch nie Probleme", sagt er selbstbewusst: "Ich freue mich eher darauf, auf der großen Bühne zeigen zu dürfen, was ich draufhabe."
Der 21-Jährige hatte dem Tabellenführer zuletzt wegen Hüftproblemen gefehlt, verpasste daher auch das 4:0 im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin. Anschließend musste er dann auch für die DFB-Testspiele gegen die Schweiz und Ghana absagen. Inzwischen konnte er das Training aber wieder aufnehmen.
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Torwart-Oldie Neuer steht kurz vor Karriere-Meilenstein
Manuel Neuer denkt noch nichts ans Aufhören - zumindest bislang. Der 40-jährige Torwart des FC Bayern steigt mit seinem nächsten Liga-Einsatz in einen elitären Kreis der "Senioren" auf. Damit die Gesundheit auch künftig mitspielt, gibt Ex-Schalker Klaus Fichtel Tipps - er stand immerhin noch bis zum 43. Lebensjahr auf dem Platz.
Britischer Boxer fährt im Panzer durch London
Skurriler geht es kaum: Auf einem Panzer ist Profiboxer Derek Chisora durch London gefahren. Mit dem rechtspopulistischen Politiker Nigel Farage an seiner Seite rückte der britische Schwergewichtler zur Pressekonferenz für seinen bevorstehenden Kampf an. Der 42-Jährige tritt am Samstag in seinem vermutlich letzten Profi-Duell in der O2 Arena von London gegen den US-Amerikaner Deontay Wilder an. An der Kanone des Panzers und als Nummernschild waren das Kampfdatum 4. April zu lesen. "Verrückter Eintritt von Chisora und Nigel Farage", schrieb der übertragende Streamingdienst DAZN zu einem Video der Aktion.
Der 42 Jahre alte Chisora, der im Ring den Kampfnamen "War" (Krieg) trägt, hat laut DAZN angekündigt, dass das Aufeinandertreffen mit Wilder sein letzter Auftritt im Ring sein soll. Für beide Boxer ist es jeweils der 50. Profikampf. Chisoras Bilanz weist 36 Siege und 13 Niederlagen aus. Der zwei Jahre jüngere Wilder hat 44 Siege gefeiert, dazu kommen ein Unentschieden und vier Niederlagen. Für ihn soll das Duell gegen Chisora Vorbereitung auf einen möglichen Kampf gegen Dreifach-Weltmeister Oleksandr Usyk aus der Ukraine sein.
Nach Testspiel: Ex-Bayern-Star für drei Tage im Krankenhaus
Schreck für einen ehemaligen Bayern-Star: James Rodriguez musste nach dem Freundschaftsspiel zwischen Kolumbien und Frankreich (1:3) drei Tage in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Grund: schwere Dehydrierung. Das gab der kolumbianische Fußballverband bekannt. Rodriguez, der zwischen 2017 und 2019 für Bayern München gespielt hatte, war am Sonntag in Landover (US-Bundesstaat Maryland) nach 63 Minuten ausgewechselt worden, nachdem der 34-Jährige zuvor sehr träge gewirkt hatte. Der Torschützenkönig der WM 2014 "zeigte Symptome einer schweren Dehydrierung, die einen Krankenhausaufenthalt in den letzten 72 Stunden erforderlich machten", erklärte der Verband. Rodriguez wurde in ein Krankenhaus in Minnesota gebracht, wo er mittlerweile für den MLS-Klub Minnesota United spielt, "zur präventiven klinischen Überwachung und Genesung".
Gut zwei Monate vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada - Kolumbien trifft in Gruppe K auf Usbekistan, die Demokratische Republik Kongo und Portugal - wachsen damit weiter die Zweifel an der Fitness von Rodriguez, der nach seiner starken WM 2014 zu Real Madrid gewechselt war. Nationaltrainer Nestor Lorenzo wurde zuletzt dafür kritisiert, dass Rodriguez trotz mangelnder Spielpraxis immer noch so eine tragende Rolle im Nationalteam erhält.
"Schön für mich": PSG hat bald einen neuen Top-Verdiener
Trainer Luis Enrique von Paris Saint-Germain soll einem Medienbericht zufolge bald mehr Gehalt bekommen als die bisherigen Top-Verdiener aus seinem Starensemble um Ballon-d'Or-Gewinner Ousmane Dembélé. Angesprochen auf seine Ausnahmestellung in Frankreichs Ligue 1 hielt sich der 55 Jahre alte Spanier nicht mit falscher Bescheidenheit auf. "Natürlich bin ich einer der bestbezahlten Trainer der Welt. Das ist schön für mich", kommentierte Enrique am Donnerstag das von der französischen "L'Équipe" veröffentlichte Gehaltsranking mit einem Schulterzucken.
In dem von der Sportzeitung traditionell selbst errechneten Ranking ist aktuell noch PSG-Angreifer Dembélé mit 1,5 Millionen Euro im Monat Spitzenverdiener. Allein in den Top Ten der Liga befinden sich ausschließlich Spieler des Champions-League-Siegers aus der Hauptstadt. Ihr Trainer Enrique, der mit einem geschätzten Bruttogehalt von einer Million Euro pro Monat bereits seinen nationalen Trainerkollegen weit enteilt ist, könnte angesichts einer geplanten Gehaltserhöhung allerdings bald in der PSG-Kabine für Gesprächsstoff sorgen - oder doch nicht?
"Glauben Sie, die Spieler interessieren sich für mein Gehalt?", sagte Enrique vor dem Ligaspiel gegen den FC Toulouse am Freitag (20.45 Uhr/DAZN). Laut übereinstimmenden Medienberichten tüftelt PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi mit dem aus seiner Sicht "besten Trainer der Welt" aktuell an einer Gehaltserhöhung. "L'Équipe" spricht von einem neuen Vertrag, der Enrique 20 Millionen Euro brutto pro Jahr einbringen soll.
Tiger Woods hat "mit dem Präsidenten" telefoniert
Tiger Woods hat unmittelbar nach seinem Autounfall nach eigenen Angaben angeblich "mit dem Präsidenten" telefoniert. Das geht aus Videoaufnahmen der Bodycam eines der beteiligten Polizisten hervor, die gut eine Woche nach dem Unfall des Golf-Superstars veröffentlicht wurden. Ob sich Woods dabei auf US-Präsident Donald Trump bezog, geht aus dem Video nicht hevor. Zu hören ist, wie sich Woods am Telefon verabschiedet und dann zu dem Beamten sagt: "Ich habe nur gerade mit dem Präsidenten gesprochen."
Woods und Trump sind befreundet. In der ersten Amtszeit des US-Präsidenten bekam Woods die Presidential Medal of Freedom, den höchsten zivilen Orden der Vereinigten Staaten. Trump hatte sich nach dem Unfall geäußert und Woods als "einen sehr engen Freund" bezeichnet. Auch die weiteren polizeilichen Maßnahmen waren auf dem laut Medienberichten vom Sheriff's Office von Martin County veröffentlichten Videomaterial zu sehen. Woods absolvierte verschiedene Tests, bekam Handschellen angelegt und seine Taschen wurden durchsucht.
Wildes Gerücht: Übernimmt Joachim Löw doch noch ein WM-Team?
Findet die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer doch noch mit Joachim Löw statt? Der langjährige Bundestrainer soll angeblich vor einem Engagement bei WM-Teilnehmer Ghana stehen, wie "ghanasoccernet.com" schreibt. Demnach sollen derzeit die persönlichen Details des Vertrags geklärt werden, Löw werde nur für die WM in den USA, Kanada und Mexiko unterschreiben, heißt es.
Ghana hatte nach der 1:2-Testspielniederlage gegen das DFB-Team seinen Trainer Otto Addo entlassen. Zuvor hatte es eine 1:5-Pleite gegen Österreich gegeben. Bei der WM steht Ghana die schwierige Gruppe L mit England, Kroatien und Panama bevor.
Schlechte Nachrichten? So ist der Stand bei Harry Kane
Hinter einem Einsatz von Mittelstürmer Harry Kane im Spiel des FC Bayern gegen den SC Freiburg steht weiter ein großes Fragezeichen. Anders als Torhüter Jonas Urbig konnte der Engländer am Donnerstag nicht das Mannschaftstraining absolvieren. Wie "Bild"-Zeitung berichtet, legte Kane stattdessen eine Einheit auf dem Fahrrad-Ergometer in den Fitnessräumen ein. Die Tendenz geht somit weiter dahin, dass der Top-Torjäger des FC Bayern das kommende Bundesliga-Duell gegen den SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr im sport.de-Liveticker) verpasst. Am Mittwoch hatte es bereits bei Sky geheißen, dass Kane im Breisgau "voraussichtlich nicht spielen wird".
Ziel sei es vielmehr, dass Harry Kane drei Tage später in der Königsklasse wieder fit ist. Nach den Osterfeiertagen steigt am Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im ntv.de-Liveticker) im Estadio Santiago Bernabéu der Champions-League-Kracher Real Madrid gegen den FC Bayern - dann soll unbedingt auch der Kapitän der englischen Nationalmannschaft wieder in Bestform sein.
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Jonas Urbig bleibt entspannt
Jonas Urbig will sich mit Blick auf eine mögliche Zukunft als Stammtorhüter des FC Bayern nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Ob ich derjenige bin - das ist nicht meine Entscheidung. Was ich beeinflussen kann, ist, Mindset und Qualität mitzubringen und das dann umzumünzen", sagte der Torhüter bei Sky Sport zu seinen Chancen, Nachfolger von Manuel Neuer zu werden: "Ich habe das Gefühl, dass ich bisher sehr gut damit gefahren bin."
In dieser Saison kam Urbig für den Rekordmeister, auch bedingt durch Neuers Verletzungen, in bislang 14 Pflichtspielen zum Einsatz und überzeugte dabei mit guten Leistungen. Es sei für ihn wichtig, so der 22-Jährige, "mental immer darauf vorbereitet zu sein, dass ich gebraucht werde, und auch da zu sein, damit ich auf dem Platz liefern kann. Ich glaube, dass mir das bislang gut gelungen ist".
Entsprechend bereue er den gewagten Schritt vom 1. FC Köln nach München "nicht", betonte Urbig, der zuletzt sogar von Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals für die Nationalmannschaft nominiert worden war. Wegen einer Kapselverletzung im rechten Kniegelenk war er jedoch frühzeitig wieder abgereist. "Der Fokus liegt bei mir gerade ganz klar auf meinem Knie, der Genesung und den wichtigen Wochen, die wir jetzt hier beim FC Bayern haben", sagte Urbig mit Blick auf eine mögliche Teilnahme an der WM in den USA, Mexiko und Kanada im Sommer: "Ob ich dann bei der WM sein sollte oder nicht, das entscheidet immer noch der Bundestrainer."