256.441 Fans: Sachsenring darf sich auf besonderes Jubiläum freuen
Die Motorrad-Weltmeisterschaft wird auch über das Jahr 2026 hinaus auf dem Sachsenring zu Gast sein. MotoGP-Rechteinhaber Dorna Sports und der ADAC als Ausrichter haben sich auf eine Vertragsverlängerung bis 2031 geeinigt, wie es in einer Mitteilung hieß. Die Einigung war am zurückliegenden Rennwochenende bereits erwartet worden.
"Die MotoGP auf dem Sachsenring ist das bedeutendste nationale Motorsportevent - mit mehr als einer Viertelmillion Besuchern", sagte ADAC-Sportpräsident Gerd Ennser. "Wir führen diese Erfolgsgeschichte fort und haben uns mit der Dorna vorzeitig darauf verständigt, den Grand Prix langfristig auf dem Sachsenring auszutragen." Dank des neuen Vertrags steht auch der Jubiläumsausgabe im Jahr 2027 nichts mehr im Wege. 100 Jahre zuvor fiel mit dem Badberg-Vierecks-Rennen vor 130.000 Zuschauern der Startschuss für eine sächsische Motorsport-Erfolgsgeschichte. Am vergangenen Wochenende wurde der Besucherrekord mit 256.441 Fans erneut geknackt.
Weserstadion bekommt spezielles Nordderby
Die Fußballerinnen von Werder Bremen werden Mitte Oktober für das Bundesliga-Nordderby gegen den Hamburger SV ins Weserstadion umziehen. "Für uns alle wäre es ein Traum, in einem ausverkauften Weserstadion zu spielen. Das wird mit Sicherheit eine unbeschreibliche Atmosphäre und ein einmaliges Erlebnis", sagte Werders Abteilungsleiterin Birte Brüggemann.
Das Nordderby zwischen Bremen und Hamburg findet am Wochenende vom 10. bis 13. Oktober zum ersten Mal in der Frauenfußball-Bundesliga statt. Die zeitgenaue Ansetzung steht noch aus. Normalerweise tragen die Bremerinnen ihre Heimspiele auf Platz 11 am Stadion aus. Beim DFB-Pokal-Halbfinale zwischen beiden Klubs kamen im März 57.000 Zuschauer ins Hamburger Volksparkstadion und stellten damit einen Rekord im deutschen Vereinsfußball der Frauen auf. Zwei Monate später schafften neben den Männern des HSV auch die Frauen den Bundesliga-Aufstieg.
Bericht: Früherer Boxweltmeister Sven Ottke bei Unfall schwer verletzt
Sven Ottke soll bei einem Fahrradunfall auf Mallorca schwer verletzt worden sein. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Der frühere Box-Profi soll auf der Baleareninsel bei einer Radtour von einem Auto erfasst worden sein. Er hat dem Bericht zufolge einen doppelten Schienbeinbruch und eine Schulterverletzung erlitten und sei bereits operiert worden. Sein früherer Trainer Ulli Wegner, der sich derzeit ebenfalls auf Mallorca befindet, sagte dem Blatt: "Sven Ottke geht es den Umständen entsprechend gut. Ich werde ihn am Mittwoch in der Klinik besuchen. Er wurde einfach umgefahren."
"Echt nervig": Dreckiges Wasser sorgt bei WM für Frust
Das dreckige Meer sorgt bei der Schwimm-WM für mächtig Ärger und Diskussionen. "Das ist echt nervig. Was uns Aktiven hier zugemutet wird, ist einfach nicht okay", sagte die deutsche Freiwasserschwimmerin Lea Boy. Ihr Rennen wurde am späten Dienstagabend (Ortszeit) wegen schlechter Wasserqualität in Singapur schon zum zweiten Mal verschoben.
Der Weltverband World Aquatics teilte den Teams mit, dass die Wasserqualität am Palawan Beach immer noch nicht akzeptabel sei. Diesmal sind auch Florian Wellbrock, Oliver Klemet und ihre Konkurrenten betroffen. Der neue Plan sieht vor, die Männer am Mittwoch um 7 Uhr MESZ (13 Uhr Ortszeit) und die Frauen um 10 Uhr MESZ (16 Uhr Ortszeit) starten zu lassen. Weitere Testergebnisse am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) sollen zeigen, ob die Austragung der 10-Kilometer-Rennen dann tatsächlich möglich ist.
Neue heiße Spur bei BVB-Abschiedskandidat
Im Kader von Borussia Dortmund tummeln sich gleich zahlreiche Spieler, die den Verein noch verlassen könnten. Bei einem Offensivspieler des BVB gibt es nun offenbar neue Bewegung. Eine neue heiße Spur führt Giovanni Reyna laut Angaben von "Ruhr Nachrichten" zum Los Angeles FC. Eine Rückkehr in die USA gelte derzeit als die wahrscheinlichste Option für den Angreifer, dessen Entwicklung beim BVB nun schon seit geraumer Zeit stagniert.
Zuvor war Reyna etwa mit Wechseln zu Real Sociedad nach Spanien oder zur AC Mailand nach Italien in Verbindung gebracht worden. Wirklich konkret wurde es seither aber nicht. Bei der Dortmunder Borussia besitzt der 22-Jährige noch einen Vertrag bis 2026. In den Planungen von Cheftrainer Niko Kovac spielt der 31-fache Nationalspieler kaum noch eine Rolle. Als weitere Verkaufskandidaten zählen beim BVB Salih Özcan, Sebastien Haller und Marcel Sabitzer, heißt es bei den "Ruhr Nachrichten".
Ehrliche Antwort erntet Lacher auf DFB-PK
Pressekonferenzen gehören für Fußballprofis zum Alltag – beliebt sind sie längst nicht bei allen. Wie wenig Freude solche Termine machen können, zeigt eine Reporterfrage an DFB-Spielerin Sjoeke Nüsken – und ihre entwaffnend ehrliche Antwort.
Olympiasiegerin beendet Karriere mit nur 25 Jahren
Die belgische Spitzenturnerin Nina Derwael, Olympiasiegerin von 2021 am Stufenbarren, hat im Alter von 25 Jahren ihr Karriereende bekannt gegeben. Laut einer Mitteilung ihrer Agentur habe sie "ihre Ziele erreicht" und wolle ihren Körper nun nicht länger der großen Belastung des Leistungsturnens aussetzen. Dieses "Risiko" wolle sie "nicht mehr eingehen", erklärte Derwael.
Nach der Europameisterschaft Ende Mai in Leipzig, wo Derwael den Titel am Schwebebalken und am Stufenbarren holte, hatte sie zunächst angekündigt, auch bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles teilnehmen zu wollen. Zu ihren größten Karriereerfolgen zählen neben ihrem Olympiagold von Tokio auch die beiden Weltmeistertitel am Stufenbarren 2018 in Doha und 2019 in Stuttgart. Zudem feierte Derwael insgesamt vier Europameistertitel.
Null Tore in zweieinhalb Jahren: Brasilien-Stürmer muss Bundesligisten verlassen
Null-Tore-Stürmer Maurides (31) verlässt den FC St. Pauli. Nach zweieinhalb Jahren schließt sich der Brasilianer wieder seinem alten Klub Radomiak Radom aus der ersten polnischen Liga an. Der wuchtige Angreifer stand auch verletzungsbedingt nur bei 17 Pflichtspielen für den Bundesligisten auf dem Platz, erzielte dabei aber keinen Treffer. Zuletzt war er an den ungarischen Klub Debreceni VSC ausgeliehen. "Auch wenn ihm kein Pflichtspieltreffer für den FC St. Pauli vergönnt gewesen war, zeigte Maurides Einsatz und Identifikation für den Kiezklub, bei dem er mit seiner offenen Art in der Kabine und auch bei den Fans schnell Anschluss fand", hieß es in der Mitteilung des FC St. Pauli.
Bitter: Schweiz von Erkältungswelle überrollt vor erstem EM-Viertelfinale
Die Schweizer Fußballerinnen plagen vor dem EM-Viertelfinale gegen Spanien Krankheitssorgen. Das für 11.15 Uhr geplante Training musste abgesagt und dafür ein freier Tag eingeschoben werden. Wie der nationale Verband SFV mitteilte, seien zu viele Spielerinnen erkältet. Die Übungseinheit soll am Mittwoch nachgeholt werden. Die Verlegung sei erfolgt, um die "qualitative Trainingsgestaltung zu gewährleisten", hieß es weiter.
Zu den betroffenen Spielerinnen sollen unter anderem Stammkraft Julia Stierli und Coumba Sow gehören, die bereits am Sonntag beim öffentlichen Training gefehlt hatten. Die Gastgeberinnen hatten sich als Zweiter der Gruppe A für die K.o.-Runde qualifiziert, im ersten EM-Viertelfinale der Verbandsgeschichte geht es am Freitag (21 Uhr/ARD und DAZN) gegen Topfavorit Spanien. "Wir fühlen uns selbstbewusst und von den Fans getragen", betonte Kapitänin Lia Wälti.
Eintracht lehnt Mega-Angebot für Top-Stürmer ab
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt soll Medienberichten zufolge ein Mega-Angebot von Newcastle United für Hugo Ekitiké in Höhe von 80 Millionen Euro abgelehnt haben. Wie zuerst der Pay-TV-Sender Sky berichtete, hätten der Eintracht vor allem die Zahlungsmodalitäten nicht zugesagt.
Für Newcastle wäre Frankfurts Top-Stürmer Ekitiké schon bei der im Raum stehenden Summe ein Rekord-Einkauf. Vor drei Jahren hatten die Magpies den ehemaligen Dortmunder Alexander Isak für rund 70 Millionen Euro vom spanischen Verein Real Sociedad San Sebastián geholt. Ekitiké kam zu Beginn des Jahres 2024 von Paris Saint-Germain zur Eintracht - erst per Leihe, im vergangenen Sommer dann als feste Verpflichtung. In der abgelaufenen Saison steuerte er wettbewerbsübergreifend 22 Tore und 12 Vorlagen bei. In Frankfurt hat der 23-Jährige noch einen Vertrag bis 2029.
Neuer Deal bringt Man City 1.150.000.000 Euro
Der englische Spitzenklub Manchester City hat seinen Ausrüstervertrag mit Puma vorzeitig bis 2035 verlängert. Der bisherige Vertrag lief ursprünglich bis 2029. Laut Medienberichten beläuft sich das neue Abkommen auf rund 100 Millionen Pfund (etwa 115 Millionen Euro) pro Saison - insgesamt also rund eine Milliarde Pfund (1,15 Milliarden Euro) über zehn Jahre. Damit reiht sich der Deal in die Größenordnung anderer großer Ausrüsterverträge im Weltfußball ein, etwa zwischen dem FC Barcelona und Nike, Paris Saint-Germain und Nike oder Real Madrid und adidas. Puma ist seit 2019 offizieller Ausrüster von Manchester City.
Nächster Star fällt aus: FC Bayern ist schwer geplagt vom Verletzungspech
Nach Giulia Gwinn muss Doublesieger FC Bayern jetzt auch noch auf eine weitere Schlüsselspielerin länger verzichten: Pernille Harder zog sich bei der EM im Gruppenspiel der dänischen Nationalmannschaft gegen Polen (2:3) eine Verletzung der Hamstring-Muskulatur im linken Oberschenkel zu. Die 32 Jahre alte Stürmerin werde "für mehrere Wochen fehlen", teilten die Münchnerinnen mit.
Zuvor hatte sich beim Turnier in der Schweiz bereits DFB-Kapitänin Gwinn eine Innenbandverletzung am Knie zugezogen. Auf "acht bis zehn Wochen" hatte Bayerns Sportdirektorin Bianca Rech die Ausfallzeit der Verteidigerin zuletzt beziffert. Es sei "das Ziel, dass sie zum Saisonstart wieder dabei sein kann".
Die erste Ligapartie des deutschen Meisters und Pokalsiegers, der vergangene Woche die Vorbereitung aufgenommen hatte, findet am 6. September gegen Bayer Leverkusen statt. Schon am 30. August geht es im Supercup gegen Vizemeister VfL Wolfsburg.
Sprintstar Philipsen spricht nach Horrorcrash über Verursacher
Belgiens Sprintstar Jasper Philipsen hat seinen heftigen Sturz bei der 112. Tour de France als "ärgerlichen Rennunfall" eingeordnet. "Ich gebe Coquard keine Schuld", sagte der Radprofi am Ruhetag der Frankreich-Rundfahrt in einer Online-Pressekonferenz. "Die Leute versuchen immer, einen Schuldigen zu finden. Aber so ist es eben."
Der 27-jährige Philipsen war auf der dritten Etappe beim Zwischensprint heftig gestürzt und musste das Rennen aufgeben, nachdem der französische Radprofi Bryan Coquard mit ihm zusammenstoßen war. "So ein Sturz sollte eigentlich nicht passieren, aber er ist passiert", sagte Philipsen. Coquard hatte sich nach dem Unfall bei Philipsen und seinem Team entschuldigt. Der zehnmalige Tour-Etappensieger Philipsen, der die Auftaktetappe in Lille gewonnen und danach kurzzeitig das Gelbe Trikot getragen hatte, erlitt einen verschobenen Bruch des Schlüsselbeins und mindestens eine Rippenfraktur.
Platz da: Cristiano Ronaldo und seine 16 Bodyguards vertreiben Zweitligisten
Wie immer absolviert Hannover 96 sein Sommer-Trainingslager in Österreich. Nur diesmal in genau dem Hotel, in das danach Cristiano Ronaldo zieht. Das hat Folgen.
An diesem Sonntag reist Superstar Ronaldo mit seinem Klub Al-Nassr FC ins Trainingslager nach Österreich - und hat sage und schreibe 16 Bodyguards im Gepäck. Und diese Aussicht hält auch einige norddeutsche Fußball-Vertreter auf Trab.
Denn aktuell wohnt noch Zweitligist Hannover 96 in dem Hotel in Saalfelden, das auch Ronaldo und sein Team beziehen werden. Und um den Rasen für die Saudis und ihren berühmten Spieler zu schonen, müssen die 96er immer wieder vom perfekt gepflegten Trainingsplatz des Vier-Sterne-Hauses auf die Anlage des örtlichen Sportgymnasiums ausweichen. Immerhin: "Das ist kein Problem. Die Bedingungen sind sehr gut. Der Platz ist in einem sehr, sehr guten Zustand", sagte Hannovers neuer Trainer Christian Titz.
Deutsche Torhüterin wechselt zum Champions-League-Sieger
Die deutsche Torhüterin Anneke Borbe geht erstmals ins Ausland und spielt künftig für den englischen Champions-League-Sieger FC Arsenal. Die 24-Jährige wechselt ablösefrei vom VfL Wolfsburg auf die Insel, Borbe hatte im Februar beim Bundesligisten die frühere Nationaltorhüterin Merle Frohms als Nummer eins verdrängt. Dass Borbe nach Ablauf ihres Vertrages gehen würde, hatte der Vizemeister bereits Anfang Mai bekannt gegeben.
"Ich bin wirklich stolz, zu diesem großartigen Klub zu gehen", sagte Borbe: "Es ist toll, in so einer spannenden Zeit Teil von Arsenal zu sein." Die gebürtige Pinnebergerin war 2023 nach sieben Jahren bei Werder Bremen nach Wolfsburg gegangen.
2024/25 kam Borbe zehnmal in der Bundesliga, zweimal im DFB-Pokal und dreimal in der Champions League zum Einsatz. Zur Vertragslaufzeit machten die Gunners keine Angaben.
"Das ist eine Ente": Bayern-Boss weiß nichts von eigenem Abschied
Nach Spekulationen über die sportliche Leitung beim FC Bayern München hat sich Sportdirektor Christoph Freund geäußert. Der 48-Jährige dementierte, dass er wie von Sky berichtet, über das Interesse einer Rückholaktion von Red Bull Bescheid wisse. "Das ist eine Ente", sagte Freund den "Salzburger Nachrichten". Freund war vor zwei Jahren von Red Bull Salzburg als Sportdirektor zum FC Bayern gewechselt, wo er einen Vertrag bis Sommer 2027 hat.
Wiederholt gab es Spekulationen um die Zukunft in der sportlichen Führung des deutschen Fußball-Rekordmeisters, vor allem um die von Sportvorstand Max Eberl. Der 51-Jährige steht unter Druck, weil er zum einen die Gehaltskosten beim FC Bayern durch Abgänge hoch bezahlter Stars senken soll. Zudem ist es das Ziel, einen hochkarätigen Offensivspieler zu verpflichten. Die angestrebten Verpflichtungen von Florian Wirtz (wechselte zum FC Liverpool) und Nico Williams (verlängerte in Bilbao) glückten nicht.
Tragisches Ende eines Lauf-Märchens: Fauja Singh stirbt mit 114 Jahren bei Verkehrsunfall
Fauja Singh, der als ältester Langstreckenläufer der Welt galt, ist im Alter von 114 Jahren bei einem Verkehrsunfall im indischen Bundesstaat Punjab ums Leben gekommen. Der aus Indien stammende Brite, der als "Turban-Tornado" für Aufsehen sorgte, wurde am Montag in seinem Heimatdorf Bias im Distrikt Jalandhar von einem Fahrzeug erfasst, wie sein Biograf Khushwant Singh am Dienstag mitteilte.
"Mein Turban-Tornado ist nicht mehr", schrieb Khushwant Singh auf der Plattform X: "Er wurde von einem nicht identifizierten Fahrzeug erfasst, als er die Straße überquerte. Ruhe in Frieden, mein lieber Fauja." Auch Indiens Premierminister Narendra Modi würdigte den Verstorbenen in den Sozialen Netzwerken.
Fauja Singh war laut seiner Familie am 1. April 1911 geboren worden – ein offizieller Nachweis seiner Geburt existiert jedoch nicht. Berühmt wurde er, weil er noch bis ins Alter von 100 Jahren Marathonläufe absolvierte. Seinen letzten Wettkampf bestritt er 2013 mit 101 Jahren über zehn Kilometer in Hongkong, wo er mit einer Zeit von einer Stunde, 32 Minuten und 28 Sekunden ins Ziel kam.
Singh hatte erst mit 89 Jahren mit dem Laufen begonnen. Nach dem Tod seiner Ehefrau und eines Sohnes hatten ihn Marathonläufe im Fernsehen inspiriert. Er wurde zu einer internationalen Ikone, trug das Olympische Feuer 2004 in Athen und 2012 in London und drehte Werbespots mit Stars wie David Beckham und Muhammad Ali.
Bayer-Kapitän Xhaka steigt mit ins Flugzeug - für die Abschiedstour?
Mit Granit Xhaka ist Bayer Leverkusen am späten Abend ins Trainingslager nach Rio de Janeiro geflogen. Der vor einem Wechsel stehende Mittelfeldspieler gehört zum Kader für die Brasilien-Reise und stieg mit seinen Teamkollegen am Flughafen Köln/Bonn in eine Chartermaschine, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Nicht mit dabei ist Torhüter Matej Kovar, an dem die PSV Eindhoven dran sein soll. In den kommenden zehn Tagen wird sich die Werkself mit dem neuen Trainer Erik ten Hag auf die neue Saison vorbereiten.
Der 32-jährige Xhaka steht laut einem Medienbericht aber möglicherweise vor einem Abschied vom Vizemeister. Der Schweizer Nationalspieler soll sich Sky zufolge mit dem saudischen Klub Neom SC über einen Wechsel einig sein. Der Aufsteiger in die Saudi Pro League hat laut dem Pay-TV-Sender eine "grundsätzliche mündliche Einigung" mit Xhaka erzielt, wie es hieß.
Wirtz verabschiedet sich verspätet - aber sehr emotional
Florian Wirtz hat sich mit einem emotionalen Video von den Fans von Bayer Leverkusen verabschiedet. "Ich möchte mich für die schöne Zeit bedanken, die ihr mir bereitet habt - und für die Liebe, die ihr mir geschenkt habt. Ich hoffe, dass ihr nochmal Meister werdet", sagt der Nationalspieler, der künftig für den FC Liverpool spielt, in dem Clip.
Wirtz war für den Videodreh nach Leverkusen zurückgekehrt, nach dem letzten Spieltag der vergangenen Saison hatte sein Wechsel für bis zu 150 Millionen Euro nach England noch nicht festgestanden. "Leider konnte ich mich beim letzten Spiel nicht mehr von euch verabschieden. Deswegen bin ich froh, dass ich heute hier noch mal in der BayArena sitze und noch mal ein paar Worte an euch richten kann", sagte der 22-Jährige.
Wirtz blickte in dem Video auf seine Zeit in Leverkusen zurück. "Ich erinnere mich noch, als ich vor fünfeinhalb Jahren hierhin gewechselt bin und als kleiner 16-jähriger Junge hier mit großen Träumen hergekommen bin", sagte er. Der Kreuzbandriss im März 2022 sei "der größte Rückschlag in meiner Karriere" gewesen, die Meisterschaft in der Saison 2023/24 dafür der schönste Moment. "Was wir diese Saison erreicht haben, ist immer noch schwer zu fassen. Ungeschlagen Meister und mit so vielen Punkten Abstand", so Wirtz.
Ter Stegen erlebt Barças Trainingsauftakt ganz einsam
Nationaltorwart Marc-André ter Stegen hat beim Trainingsauftakt des FC Barcelona eine Solo-Einheit absolviert. Der 33-Jährige arbeitete im Fitnessraum und trainierte am Rande der Gruppe, wie der Klub selbst mitteilte - nicht ohne zuvor auf das erste Training des neuen Barça-Keepers Joan Garcia hinzuweisen. Warum ter Stegen auf dem Campo Tito Vilanova nicht mit den anderen 35 Profis trainierte, erklärte der Verein nicht.
Der 24-jährige Garcia, der vom Stadtrivalen Espanyol kam, soll dem Vernehmen nach die neue Nummer eins beim spanischen Triple-Sieger der vergangenen Saison werden.
Jüngst hatte Barcelona zudem den Vertrag mit dem 35 Jahre alten ehemaligen polnischen Nationaltorwart Wojciech Szczęsny verlängert. Diesen hatte der Klub während des langen Ausfalls von ter Stegen wegen einer schweren Knieverletzung in der vergangenen Saison geholt. Kapitän ter Stegen soll dagegen den Klub verlassen. Der deutsche Nationalkeeper hat sich öffentlich dazu bisher nicht weiter geäußert. Sein Vertrag beim FC Barcelona ist noch bis zum 30. Juni 2028 gültig.
Geldregen für Eintracht: Erstes Mega-Angebot für Ekitiké soll auf dem Tisch liegen
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt soll für Torjäger Hugo Ekitiké ein Mega-Angebot erhalten haben. Einem Bericht des Portals "The Athletic" sowie dem Transfer-Experten Fabrizio Romano zufolge hat der Premier-League-Klub Newcastle United ein Angebot in Höhe von mehr als 70 Millionen Euro für den Franzosen abgegeben.
Für Newcastle wäre Ekitiké somit ein Rekord-Einkauf. Vor drei Jahren hatten die Magpies den ehemaligen Dortmunder Alexander Isak für rund 70 Millionen Euro vom spanischen Verein Real Sociedad San Sebastián geholt.
Ekitiké kam zu Beginn des Jahres 2024 von Paris Saint-Germain zur Eintracht - erst per Leihe, im vergangenen Sommer dann als feste Verpflichtung. In der abgelaufenen Saison steuerte er wettbewerbsübergreifend 22 Tore und 12 Vorlagen bei. In Frankfurt hat der 23-Jährige noch einen Vertrag bis 2029.
Fehleinschätzung kostet Real Madrid 50 Millionen Euro
Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid rüstet für die erste Titeljagd unter Trainer Xabi Alonso weiter auf: Für eine Ablöse von 50 Millionen Euro holten die Königlichen ihren einst ausgemusterten Jugendspieler Alvaro Carreras von Benfica Lissabon nach Spanien zurück. Der 22 Jährige erhielt beim Champions-League-Rekordgewinner einen Vertrag bis 2031.
Durch seine von Benfica bestätigte Ablöse ist der Junioren-Nationalspieler nun der teuerste Linksverteidiger in der spanischen Ligageschichte. Außerdem war noch kein in Spanien geborener Spieler teurer als der frühere England-Legionär.
Zu den nur drei teureren Abwehrspielern in Spaniens Oberhaus-Historie gehört auch Carreras' neuer Real-Kollege Dean Huijsen. Für den Innenverteidiger überwies Madrid 62,5 Millionen Euro an den englischen Klub AFC Bournemouth. Zusammen mit den Investitionen in seine zwei weiteren Zugänge Trent Alexander-Arnold und Franco Mastantuono hat Real in der laufenden Transferperiode bereits rund 170 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben.
"Würde ich Hoeneß auch ins Gesicht sagen": Ex-Bayern-Profi legt nach
Ex-Profi Markus Babbel hat mit seiner Kritik an Uli Hoeneß nachgelegt und den Patron des FC Bayern München erneut für Probleme beim deutschen Rekordmeister verantwortlich gemacht. "Das würde ich auch Uli Hoeneß persönlich ins Gesicht sagen. Ich mache das ja nicht, damit mir einer auf die Schulter klopft, sondern das ist meine Beobachtung. Bayern tut sich brutal schwer in den letzten zwei Jahren", sagte Babbel in einem Interview auf ran.de.
Anlass für Babbels Kritik waren die Kommentare von Hoeneß in Richtung von Lothar Matthäus. Der Rekordnationalspieler hatte über eine möglicherweise sehr hohe Ablösesumme gesprochen, die die Bayern für Stuttgart-Profi Nick Woltemade bezahlen könnten. Hoeneß konterte daraufhin, dass der frühere Bayern-Star und heutige TV-Experte "nicht mehr alle Tassen im Schrank" habe. Dass Hoeneß seinen ehemaligen Spieler "persönlich" beleidigte, könne er nicht nachvollziehen, betonte Babbel erneut.
Bericht: Stuttgart ruft erstmals Mindestpreis für Woltemade auf
In den möglichen Transfer von Nationalspieler Nick Woltemade vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München ist ein kleines bisschen Bewegung gekommen. Nach Informationen der "Bild" hat sich der Vorstand des VfB auf eine Summe festgelegt, die der deutsche Meister mindestens bieten muss, um überhaupt Gespräche mit Stuttgart aufnehmen zu können. Erst ab einer Summe von 65 Millionen Euro sei man beim VfB überhaupt bereit, darüber nachzudenken, sich mit dem FC Bayern an einen Tisch zu setzen, hieß es.
Zuvor hatte Vorstandschef Alexander Wehrle bei einer Veranstaltung erstmals öffentlich einen kleinen Spalt für einen Wechsel des Senkrechtstarters Woltemade offengelassen. Wehrle bekräftigte zwar, dass der Fußball-Bundesligist weiter mit dem U21-Vizeeuropameister plant. Er signalisierte aber auch, im Falle einer sehr hohen Ablösesumme gesprächsbereit zu sein.