Superstar schießt Ägypten vorzeitig ins Achtelfinale
Angeführt von Superstar Mohamed Salah hat Ägypten vorzeitig das Achtelfinale des Afrika Cups erreicht. Der 33-jährige Fußball-Profi vom FC Liverpool erzielte beim 1:0 (1:0) gegen Südafrika per Foulelfmeter in der 45. Minute das entscheidende Tor für die Nordostafrikaner.
Mit nun sechs Punkten nach zwei Partien beim Turnier in Marokko steht Ägypten in Gruppe B sogar bereits als Gruppensieger fest. Die zweitplatzierten Südafrikaner können zwar nach Punkten noch gleichziehen, haben aber den dann entscheidenden direkten Vergleich verloren.
Skisprung-Legende: "Offensichtlicher Beschiss ist beendet"
Für den ehemaligen Vierschanzentournee-Sieger Jens Weißflog gingen die Trickserien im Skispringen weit über den Anzug-Skandal der Norweger hinaus. "Die Norweger haben das Maß überschritten, da gibt es kein Vertun. Aber es brauchte anscheinend diesen Anlass, um den offensichtlichen und vom Ski-Weltverband mitgetragenen Beschiss zu beenden", sagte Weißflog unmittelbar vor der Tournee in einem Interview der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten"
Die WM in Trondheim war von einem Eklat um manipulierte Anzüge der Norweger überschattet worden. Auf anonym gefilmten und veröffentlichten Videos war zu sehen, wie das norwegische Team Wettkampfanzüge auf unzulässige Art und Weise bearbeitet. Es wurde eine nicht erlaubte Naht angebracht, die für mehr Stabilität beim Flieger in der Luft sorgen soll.
"Es hat ganz vielen Leuten im Skispringen sauer aufgestoßen, dass die Anzüge teilweise unten an den Knien hingen, jeder diesen Missstand gesehen und keiner etwas dagegen getan hat", beschrieb Weißflog die Situation in der vergangenen Saison. Fast jeder habe aus seiner Sicht betrogen - und zu viele seien damit durchgekommen, äußerte der 61-Jährige.
Bald Vollzeit-Swiftie? Travis Kelce kokettiert mit Karriereende
US-Football-Star Travis Kelce von den Kansas City Chiefs hat die Zukunft seiner NFL-Karriere nach dem letzten Heimspiel dieser Saison offengelassen. "Das ist eine Entscheidung, die ich gemeinsam mit meiner Familie, meinen Freunden und der Chiefs-Organisation treffen werde, wenn die Zeit gekommen ist", sagte der Verlobte von Pop-Superstar Taylor Swift, die die 13:20-Niederlage der Chiefs gegen die Denver Broncos aus einer Loge im Stadion verfolgte.
Die Partie könnte der letzte Heimauftritt von Kelce in der Profiliga NFL gewesen sein. "Eine ganze Menge Emotionen" seien es gewesen, sagte der 36-Jährige der US-Nachrichtenagentur AP. Im Duell mit Denver war er einer der wenigen offensiven Lichtblicke der Chiefs.
Der Tight End spielt seit 2013 für Kansas City. Dreimal - 2020, 2023 und 2024 - gewann er mit den Chiefs den Super Bowl. Sein Vertrag läuft nach der Saison aus. Ob Kelce in der kommenden Woche am letzten Spieltag der regulären Saison im Auswärtsspiel bei den Las Vegas Raiders auflaufen wird, ist ebenfalls noch offen.
"Schaden uns massiv": Fans machen Eintracht-Präsident wütend
Das jüngste Auftreten der aktiven Fan-Szene des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt sorgt für scharfe Kritik in den eigenen Reihen. "Diese Dinge machen nicht nur mich wütend. Die Vorkommnisse in Köln und Barcelona schaden uns massiv", sagte Präsident Mathias Beck der "Bild"-Zeitung.
Anhänger der Eintracht hatten laut der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zuletzt beim Auswärtsspiel in der Champions League beim FC Barcelona Pyrotechnik gezündet, die Toiletten im Gästebereich beschädigt und Gegenstände geworfen. Die UEFA entschied daher, dass die SGE bei Qarabag Agdam in Aserbaidschan am 21. Januar keine Gäste-Tickets verkaufen darf. Der Klub musste nach Urteilen des DFB-Sportgerichts in diesem Jahr zudem wegen des Fan-Fehlverhaltens Strafen in fast siebenstelliger Höhe zahlen.
"Es macht mich ebenfalls sehr wütend, und natürlich muss was getan werden, wenn der Erfolg dadurch gefährdet wird", sagte Beck, der seit 2024 als Nachfolger von Peter Fischer im Amt ist und wieder antreten will: "Wir, aber vor allem auch die Fan-Szene selbst, müssen das Thema in den Griff bekommen, aber da müssen wir konsequent dranbleiben."
Stabile 94,4 Kilo: Haaland kontert Guardiolas Gewichts-Drohungen mit Humor
Fußballstar Erling Haaland hat mit Humor auf die angekündigte Gewichtskontrolle seines Trainers Pep Guardiola reagiert. Der Stürmer des englischen Topklubs Manchester City teilte an den Weihnachtstagen ein Foto, auf dem er auf einer Waage steht. 94,4 kg zeigt das Gerät an. "Alles gut!", schrieb der 1,95 m große Norweger dazu mit einem Augenzwinkern.
Guardiola hatte vor der kurzen Weihnachtspause verraten, dass alle Spieler vor den Feiertagen gewogen worden seien. Für den Fall, dass einige von ihnen beim Festtagsschmaus zu sehr zugeschlagen haben sollten, drohte der Coach gar, sie aus dem Kader für die kommende Premier-League-Partie am Samstag (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) bei Nottingham Forest zu streichen.
"Sie kommen am 25. zurück, und ich werde dort sein, um zu kontrollieren, wie viele Kilos sie zugenommen haben, ob sie fett geworden sind", sagte Guardiola: "Wenn sie nach drei Tagen zurückkommen, möchte ich sehen, wie sie aussehen. Sie dürfen essen, aber ich möchte sie kontrollieren."
"Wie im Videospiel": NBA-Superstar legt zu Weihnachten Rekordshow auf
Nikola Jokic spielte wie im Rausch. 56 Punkte, 16 Rebounds und 15 Assists gelangen dem Basketball-Superstar beim Weihnachtsspiel seiner Denver Nuggets gegen die Minnesota Timberwolves. Als erst zweiter Profi in der Geschichte der NBA schaffte der Serbe somit ein Triple-Double mit mindestens 50 Punkten, 15 Rebounds und 15 Assists. Zuvor hatte dies James Harden vollbracht.
Die NBA schrieb treffend von Zahlen "wie in einem Videospiel", bei dem Jokic und Rivale Anthony Edwards (44) zusammen für 100 Punkte selbst verantwortlich waren. Die Nuggets gewannen das packende Heimspiel nach Verlängerung mit 142:138. Jokic schaffte alleine 18 Zähler in der Verlängerung und nahm Superstar Stephen Curry (17) von den Golden State Warriors diese Bestmarke ab.
DFB-Frauen schlagen DFB-Männer deutlich
Die Frauen haben die Männer übertroffen - schon wieder. Die deutschen Fußballerinnen sorgten für die Top-Quote bei den Live-Übertragungen des auslaufenden Sport-Jahres. Und sie haben in der Hitliste neben dem ersten Platz auch noch Rang zwei belegt.
Durchschnittlich 14,573 Millionen Menschen sahen am 23. Juli in der ARD das verlorene Finale der Europameisterschaft gegen Spanien. Die Fußballfans sorgten für einen Marktanteil von 57 Prozent und Platz eins in der Hitliste 2025. Auf dem zweiten Platz landete der schon jetzt legendäre Halbfinalsieg der DFB-Frauen gegen Frankreich, 10,919 Millionen sahen im ZDF zu (51,7 Prozent Marktanteil). Wie bereits 2022 und 2023 sind die deutschen Fußballerinen damit die TV-Königinnen mit den besten Zahlen des Jahres.
Erst auf Platz drei im Ranking folgt die Männer-Auswahl des DFB: 10,26 Millionen Menschen sahen im ZDF die Nations-League-Niederlage im Halbfinale gegen Portugal bei einem Marktanteil von 43,8 Prozent.
"Würden darüber nachdenken": Bundestrainer bekommt vor EM keine Job-Garantie
Keine Job-Garantie für Alfred Gislason: DHB-Präsident Andreas Michelmann schließt eine vorzeitige Trennung vom Bundestrainer nicht aus, sollten die deutschen Handballer bei der Europameisterschaft ihre sportlichen Ziele deutlich verfehlen. "Es ist doch klar, dass wir darüber nachdenken würden, wenn die Mannschaft – wovon ich nicht ausgehe – bei der EM absolut nicht performt", sagte Michelmann der Deutschen Presse-Agentur.
Der Vertrag von Gislason, der seit Anfang Februar 2020 im Amt ist, läuft noch bis nach der Heim-WM 2027. Ein Freifahrtschein ist das für den 66 Jahre alten Isländer, der die DHB-Auswahl im Vorjahr zu Olympia-Silber geführt hatte, aber nicht. "Nach jedem Turnier der Männer und Frauen berichten die Bundestrainer an die DHB-Führung. Auf Basis dieser Bilanzen und Analysen werden dann entsprechende Schlüsse gezogen", sagte Michelmann.
Umfrage: Welches dieser zehn Tore ist Ihr Treffer der Hinrunde?
Update 15.00 Uhr: Die Umfrage ist geschlossen. Der Sieger wird am 31. Dezember verkündet.
Schalke-Boss: Keine Aufstiegspflicht wegen Geld, aber ...
Schalkes Vorstandsvorsitzender Matthias Tillmann sieht beim hoch verschuldeten Tabellenführer der 2. Bundesliga aus wirtschaftlicher Sicht keine Aufstiegspflicht. "Unser wirtschaftliches Fundament ist stabil", sagte der 42-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur.
Tillmann erklärte: "Durch die Eigenkapitalregel der DFL sind wir verpflichtet, jedes Jahr Gewinne zu erwirtschaften. Das schaffen wir auch in der zweiten Liga, wie man sieht. Wir könnten also, was das angeht, auch noch zehn Jahre in der zweiten Liga spielen - selbstverständlich bleibt die dauerhafte Rückkehr in die Bundesliga das mittelfristige Ziel."
Aus Tillmanns Sicht ist auch klar: "Mit jedem Jahr zweite Liga wird es schwieriger ein Budget zur Verfügung zu stellen, mit dem man große Chancen hat, um den Aufstieg zu spielen."