Deutsche Schützin angelt sich EM-Gold mit Weltrekord
Gewehrschützin Nele Stark hat dem Deutschen Schützenbund einen gelungenen Auftakt bei der Kleinkaliber-Europameisterschaft in Osijek/Kroatien beschert. In der Olympia-Disziplin Dreistellungskampf holte die 22-Jährige sowohl im Einzel als auch im Team Gold. Mit 363,3 Punkten knackte Stark dabei im Einzel auch den erst zuletzt von Teamkollegin Anna Janßen (362,9) aufgestellten Weltrekord.
"Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos und freue mich über die Team-Medaille und die im Einzel. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich im Finale alles umsetzen konnte, wie ich es mir vorgestellt hatte. Vor allem stehend, weil ich dort normalerweise Probleme habe. Ich bin wunschlos glücklich", sagte Stark von der SSV Kronau. In den Anschlagsarten Kniend, Liegend und Stehend belegte Teamkollegin Lisa Grub den sechsten Platz (315,8 Punkte), Janßen scheiterte knapp an der Finalqualifikation. In der Teamwertung gewann die DSB-Auswahl daher mit 1769 Ringen Gold - mit drei Ringen Vorsprung auf Polen. Bei den Männern erreichte kein deutscher Teilnehmer das Finale.
Bericht: BVB lehnt angeblich Ronaldo-Sohn ab
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist einem Medienbericht zufolge nicht an einer Verpflichtung von Cristiano Ronaldo Jr. interessiert. Der Sohn des Weltstars ist laut "Bild"-Zeitung kein Thema bei Schwarz-Gelb. Denn: Ein Transfer des 15-Jährigen passe nicht in die Strategie des Revierklubs, auch die damit verbundene mediale Aufmerksamkeit wäre dem Revierklub offenbar nicht allzu recht. Man wolle vermeiden, dass junge Spieler dauerhaft in den Fokus und in die Schlagzeilen geraten.
Zuvor hatte die englische Zeitung "Sun" berichtet, dass unter anderem der Bundesliga-Zweite an eine Verpflichtung des ältesten CR7-Sohnes denke. Aktuell spielt Cristiano Ronaldo Jr. in der Nachwuchsmannschaft von Al-Nassr in Saudi-Arabien, wohin die Familie im Jahr 2023 zog. Nach Angaben der "Sun" plant Ronaldo junior im Sommer den nächsten Karriereschritt. Anstatt weiterhin für Al-Nassr zu spielen, wolle er in eine große europäische Jugend-Akademie wechseln. Im Raum stehen demnach die Ex-Klubs seines Vaters, also Real Madrid, Sporting, Juventus Turin und Manchester United - aber auch der FC Bayern wird im Bericht genannt. Bei Real Madrid hatte er im März bereits ein Probetraining absolviert.
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Djokovic verliert überraschend gegen 20-Jährigen
Der serbische Tennisstar Novak Djokovic hat sein erstes Match nach knapp zwei Monaten Wettkampf-Pause verpatzt. Der 24-malige Grand-Slam-Turniergewinner verlor in der zweiten Runde des Masters-1000-Turniers in Rom gegen den Kroaten Dino Prizmic mit 6:2, 2:6, 4:6. Nach 2:15 Stunden stand die überraschende Niederlage des an Nummer drei gesetzten Serben fest. "Er ist mein Idol. Es war heute definitiv ein großartiges Match von mir. Ich habe unglaublich gespielt", sagte der 20-jährige Prizmic hinterher: "Ich möchte einfach fokussiert bleiben und bereit sein für das nächste Spiel."
Djokovic spielt inzwischen nur noch wenige Turniere in der Saison, ist aber immer noch auf der Weltranglisten-Position vier direkt hinter Alexander Zverev gelistet. In Rom wollte sich der 38-Jährige für das Sandplatz-Spektakel bei den French Open ab dem 24. Mai einspielen. Dort nimmt Djokovic einen neuen Anlauf für seinen 25. Grand-Slam-Turniersieg, der ihm beim gegen den Spanier Carlos Alcaraz verlorenen Finale bei den Australian Open Anfang des Jahres verwehrt geblieben war.
Nicht alle finden das gut: Mexiko verlängert Sommerferien
Wegen der Fußball-Weltmeisterschaft hat das mexikanische Bildungsministerium den Beginn der Sommerferien um mehr als einen Monat vorgezogen. Damit verlängern sich die Schulferien in dem lateinamerikanischen Land auf insgesamt fast drei Monate. Die Ferien für über 24 Millionen Schüler beginnen nun am 5. Juni und dauern bis zum 31. August. Damit soll offenbar ein Verkehrskollaps vermieden werden. Auch die hohen Temperaturen wurden als Grund genannt.
Zuvor hatte die Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Clara Brugada, dafür plädiert, während der WM-Spieltage die Schule ausfallen zu lassen und Arbeitnehmer von zu Hause arbeiten zu lassen, um Staus und eine Überlastung des öffentlichen Personennahverkehrs zu verhindern. Elternvertreter und Bildungsexperten kritisierten die Entscheidung. "Die Bildung unserer Kinder darf nicht für eine Sportveranstaltung geopfert werden", zitierte die Zeitung "El Universal" aus einer Stellungnahme des Elternverbands UNPF.
Trainer-Hammer bei Real Madrid nimmt Form an
Dem kürzlichen Dementi von José Mourinho zum Trotz könnte eine Rückkehr des Startrainers zu Real Madrid nun immer konkretere Formen annehmen. Wie der TV-Sender Sky meldet, soll es zu Wochenbeginn ein Treffen zwischen Vertretern von Real Madrid und dem Management von Mourinho gegeben haben. Auch direkten Kontakt zu Mourinho soll vonseiten der Königlichen bereits bestehen. Der italienische Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet ebenfalls über die Gespräche.
Dies hatte der Portugiese selbst zuletzt noch öffentlich dementiert. "Niemand von Real Madrid hat mit mir gesprochen. Das kann ich garantieren", erklärte Mourinho gegenüber Reportern. Zuvor hatte "The Athletic" berichtet, dass der 63-Jährige als Nachfolger von Álvaro Arbeloa gehandelt wird, der im Winter auf den Ex-Leverkusener Xabi Alonso gefolgt war.
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Bundesligist bestätigt gleich drei Abgänge
Trainer Christian Ilzer vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim hat den Abgang des Leistungsträgers Grischa Prömel bestätigt. Der Vertrag des 31-Jährigen läuft im Sommer aus. Neben Offensivspieler Ihlas Bebou und Abwehrspieler Kevin Akpoguma erhält Prömel am Rande des letzten Saison-Heimspiels gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) einen "würdigen" Abschied. "Er ist ein Rädelsführer dieser Mannschaft, hat ein gewichtiges Wort und zeigt einfach, dass er auch in diesen letzten zehn Tagen das Maximalmögliche mit seiner TSG Hoffenheim erreichen will", sagte Ilzer. Zu Prömels Zukunft wollte sich der Österreicher nicht äußern. Der Mittelfeldspieler wird mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht. Ihm werden auch Außenseiterchancen für ein WM-Ticket des DFB-Teams nachgesagt.
Für Prömel und Ilzer geht es in den letzten beiden Saisonspielen noch um die Qualifikation für die Champions League. "Wir haben nach wie vor die Chance, die erfolgreichste Saison der TSG zu spielen. Das ist dann nahtlos auch mit dem Namen Grischa Prömel verbunden". Der Klub aus Sinsheim rangiert zwei Spieltage vor Saisonende auf dem sechsten Tabellenplatz. Die TSG steht mit ebenfalls 58 Punkten allerdings nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter Bayer Leverkusen (4.) und dem VfB Stuttgart (5.).
Deutscher Tennis-Profi verpasst Überraschung knapp
Eva Lys hat beim Tennis-Masters in Rom ihren zarten Aufwärtstrend bestätigt, eine Überraschung aber knapp verpasst. In der italienischen Hauptstadt verlor die Hamburgerin nach großem Kampf in der zweiten Runde gegen die viermalige Grand-Slam-Gewinnerin Naomi Osaka 4:6, 6:4, 3:6. Damit ist Laura Siegemund die einzig verbliebene Deutsche im WTA-Turnier, sie trifft am Abend auf Jekaterina Alexandrowa. Am Donnerstag war bereits Tatjana Maria in Runde zwei ausgeschieden, Tamara Korpatsch war in Runde eins gescheitert.
Nach einer zuletzt schwierigen Phase zeigte Lys gegen Osaka eine gute Leistung und erzwang einen Entscheidungssatz. In diesem behielt die Favoritin allerdings die Oberhand und setzte sich nach mehr als zwei Stunden mit dem ersten Matchball durch.
Real Madrid brummt Streithähnen gewaltige Geldstrafe auf
Real Madrid hat den beiden Streithähnen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni eine Geldstrafe von jeweils 500.000 Euro aufgebrummt. Das teilte der spanische Fußball-Rekordmeister mit. Die beiden Spieler, die vor dem Clasico gegen den FC Barcelona aneinandergeraten waren, haben die Strafe akzeptiert. Die Disziplinarverfahren seien abgeschlossen.
Valverde und Tchouaméni hätten "Bedauern gezeigt für das, was passiert ist, und sich entschuldigt", hieß es, auch "beim Verein, ihren Mannschaftskollegen, dem Trainerstab und den Fans". Den Vorfall, der am Donnerstag durch spanische Medien an die Öffentlichkeit gelangt war, bestätigten die Königlichen damit indirekt. Infolge eines Streits war Vizekapitän Valverde mit einer Platzwunde im Krankenhaus gelandet, wo ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert wurde. Der Uruguayer fällt zehn bis 14 Tage lang aus, den Clasico am Sonntag (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) wird Valverde damit verpassen.
Chat mit 15-Jähriger? Premier-League-Profi aus dem Kader gestrichen
In der englischen Premier League sorgt der Fall Alex Jimenez für Aufsehen. Im Internet kursieren Screenshots, die beweisen sollen, dass der Rechtsverteidiger von AFC Bournemouth mit einer 15-Jährigen gechattet und sie nach einem Treffen gefragt haben soll - obwohl er wusste, wie alt sie war. Der Fall hat nun auch Konsequenzen: Der Tabellensechste hat angekündigt, den 21-Jährigen für die Partie gegen Fulham am Sonntag zu suspendieren. "AFC Bournemouth hat die in den sozialen Medien kursierenden Beiträge (...) zu Kenntnis genommen. Der Verein ist sich der Schwere der Angelegenheit bewusst und geht der Sache derzeit nach", heißt es in einem Statement.
Tennis-Geniestreich: Trick-Schuss fliegt genau ins Eck
Tennisprofi Ethan Quinn sorgt beim Masters in Rom für Aufsehen und überrascht seinen Gegner mit einem unglaublichen "Tweener". Gegen den Spanier Pablo Llamas Ruiz gelingt dem US-Amerikaner nicht nur der sehenswerte Trickschuss, er fliegt auch noch genau ins Eck zum Punktgewinn.
Bayern-Trainer Kompany verneigt sich vor dem SC Freiburg
Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hat den SC Freiburg nach dem Einzug ins Finale der Europa League in den höchsten Tönen gelobt. "Das ist toll für den deutschen Fußball", schwärmte der 40-Jährige: "Was Freiburg macht, ist ein richtig gutes Beispiel für viele Vereine. Wir hoffen für den deutschen Fußball, dass sie auch diesen Pokal zurückbringen. Wirklich ganz viel Respekt dafür."
Freiburg sei "ein kleiner Verein, der sich mit eigenen Mitteln aufbaut. Natürlich haben die Mittel, aber trotzdem gibt es eine Philosophie, eine Vision", führte Kompany aus. So eine Erfolgsgeschichte sei "positiv" für den Fußball. Er könne Trainer Julian Schuster und den Verantwortlichen des Sport-Clubs nur "Respekt" zollen für ihre Arbeit und er glaube, dass einige Spieler der Freiburger "eine richtig große Zukunft" vor sich haben.
Eintracht-Legende träumt von nächstem Coup in Europa
Die Chance auf die vierte Trophäe lässt Oliver Glasner strahlen. "Für mich persönlich ist das eine riesige Sache", sagte der Trainer von Crystal Palace nach dem Finaleinzug in der Conference League. Durch das 2:1 (1:1) gegen Schachtar Donezk im Halbfinal-Rückspiel treffen die Engländer, die ihren ersten europäischen Titel in der 120-jährigen Vereinsgeschichte herbeisehnen, im Endspiel von Leipzig auf Rayo Vallecano. "Wir haben jetzt drei Wochen um uns vorzubereiten. Es wird ein fantastisches letztes Spiel", sagte Glasner bei TNT-Sports: "Ich verspreche, dass wir alles geben werden, um die Silberware zu Palace zu bringen."
Nach dem Coup in der Europa League 2022 mit Eintracht Frankfurt, dem sensationellen Erfolg im FA Cup im Vorjahr mit Palace sowie dem gewonnenen Community Shield winkt dem 51 Jahre alten Österreicher die nächste Trophäe. "Ein großes Lob an meine Spieler", sagte Glasner über das Palace-Team: "Das ist es, warum wir alle als kleine Jungs Fußballprofis werden wollten. Das ist es, was du dir nicht kaufen kannst."
Es grünt in New Jersey: FIFA verlegt das "beste Gras des Planeten"
Der Rasen für das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist im MetLife Stadium nahe New York verlegt. Die FIFA ließ die Spielfläche in mehreren rechteckigen Segmenten einsetzen und arbeitet nun an der finalen Vorbereitung für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada. Der neue Rasen war über Monate im Bundesstaat North Carolina gezüchtet und anschließend per Lastwagen nach New Jersey transportiert worden. Unter der Spielfläche befindet sich laut FIFA eine rund 45 Zentimeter tiefe Sandschicht mit integriertem Belüftungs- und Bewässerungssystem. Eine spezielle Maschine verbindet die einzelnen Rasenstücke miteinander, damit eine geschlossene Fläche entsteht.
"Es ist nur gerecht, dass die besten Spieler des Planeten hoffentlich das beste Gras des Planeten bekommen – und genau das versuchen wir zu erreichen", sagte FIFA-Pitchmanager David Graham. Der Weltverband hatte in den vergangenen Jahren intensiv an der Qualität der Spielfelder gearbeitet und dafür auch eine Testanlage in Tennessee genutzt. Gerade bei Weltmeisterschaften steht der Zustand des Rasens regelmäßig im Fokus, weil er Einfluss auf Balltempo und Spielverhalten hat. In der Arena in East Rutherford/New Jersey mit Platz für 82.500 Zuschauer werden insgesamt acht Partien ausgetragen. Normalerweise spielen dort NFL-Teams auf Kunstrasen, für die WM wurde der Untergrund jedoch entfernt.
Was wird mit WM? Bayern-Profi fällt "mehrere Wochen aus"
Bayern München muss im Endspurt einmal mehr in dieser Saison auf Alphonso Davies verzichten. Den 25 Jahre alte Kanadier zog sich beim Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain eine Muskelverletzung im hinteren linken Oberschenkel zu. Davies falle "damit mehrere Wochen aus", teilte der Klub vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) beim VfL Wolfsburg mit. Der Defensivspieler steht damit auch im Pokalfinale der Bayern am 23. Mai in Berlin gegen den VfB Stuttgart nicht zur Verfügung.
Welche Auswirkungen die Verletzung auf die Heim-WM für Davies (11. Juni bis 19. Juli) haben wird, ist offen. Die Vorbereitung auf das Turnier ist für den Star der Kanadier zumindest stark beeinträchtigt. Kanada startet am 12. Juni gegen Bosnien-Herzegowina in die Weltmeisterschaft. Weitere Gruppengegner sind Katar (19. Juni) und die Schweiz (24. Juni). Davies hatte in dieser Saison zunächst lange wegen eines Kreuzbandrisses im Knie gefehlt, den er sich bei der Nationalmannschaft zugezogen hatte. Nach seiner Rückkehr war der Defensivspieler immer wieder angeschlagen ausgefallen. Die Bayern spielen in der Liga noch in Wolfsburg und gegen Köln.
Formel-1-Experte kritisiert Ferrari scharf
Geht es nach dem früheren Formel-1-Teamchef Günther Steiner Ferrari die eigene Leistung zu schön. Die Scuderia müsse "aufhören, zu erzählen", dass man da sei, sagte der RTL-Experte im "The Red Flags Podcast": "Sie sind beinahe da, aber sie sind halt noch nicht richtig da. Sie werden besser, aber noch ist immer irgendetwas."
Bei Ferrari sei es "immer dasselbe: 'Ja, jetzt sind wir da' und dann hat John Elkann bereits angekündigt, dass Ferrari zurück ist. Ja, und was passiert? Ein Rennen später sind sie wieder dort, wo sie vorher waren", kritisierte Steiner. "Man sollte sich einfach Zeit lassen, bevor man solche Dinge verkündet. Man muss wirklich dort ankommen und konstant dort bleiben – nicht nur kurzzeitig dort sein."
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Kompany-Ansage lässt Wölfe schaudern
Der VfL Wolfsburg sollte nicht hoffen, dass der FC Bayern nach dem Champions-League-Aus gegen PSG die Beine hochlegt und das Bundesligaspiel am Sonntag bei den Wölfen abschenkt. Trainer Vincent Kompany fordert von seinen Stars im Saisonendspurt noch einmal vollen Fokus. Der abstiegsbedrohte VfL wolle doch, "dass wir entspannt dahin fliegen. Aber keine Chance. Wir wollen ab sofort zeigen, dass es für uns nicht schon vorbei ist und dass es jetzt wieder um alles geht", betonte der Bayern-Coach.
Die Münchner können nach dem Gewinn der 35. deutschen Meisterschaft am 23. Mai im Finale gegen Stuttgart noch den DFB-Pokal holen. Für ihn gebe es deshalb auch in der Vorbereitung, so Kompany weiter, "keinen Unterschied zwischen PSG und Wolfsburg. Null. Für den FC Bayern geht es immer um viel." Als Spieler könne man an jedem Spieltag "Geschichte schreiben", ergänzte der 40-Jährige: "Und das können wir jetzt am Samstag wieder machen. Und ich glaube, jeder weiß, dass das die beste Antwort ist - immer."
Verzichten muss Kompany in Wolfsburg auf Alphonso Davies. Den 25 Jahre alten Kanadier plagen nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain erneut muskuläre Probleme. "Wir werden sehen, wie lange er ausfällt, wenn wir die Bilder gesehen haben", sagte der Trainer.
Schalke im Rausch trifft auf den Liga-Alltag
Schalke 04 im Meister-Modus - doch der Liga-Alltag ruft: Nach Halligalli auf Ibiza geht es für die Aufsteiger im Topspiel zum 1. FC Nürnberg. Aus Fanfreundschaft wird für 90 Minuten Ernst, bevor in Gelsenkirchen bald wieder weitergefeiert werden darf. Das Topspiel der zweiten Liga ab 20:00 Uhr bei NITRO.
Wechsel "nicht in Sicht" - platzt Bayerns Wunschtransfer?
Der FC Bayern würde den Engländer Anthony Gordon gerne von Newcastle United an die Säbener Starße holen. Laut Sky sieht es für die Münchner allerdings nicht gut aus, was den vermeintlichen Wunschtransfer angeht. Ein Wechsel des 25-Jährigen Engländers zum deutschen Rekordmeister sei "nicht in Sicht", heißt es. Der Pay-TV-Sender vermeldet in diesem Zusammenhang, Newcastles Ablöseforderung für Gordon sei zu hoch aus Münchner Sicht. Das hätten Kontakte zwischen den Klubs ergeben.
Folgende Zahlen stehen dem Bericht zufolge im Raum: Newcastle fordere bis zu 90 Millionen Euro für Gordon, sein realistischer Marktwert werde auf 75 bis 85 Millionen Euro taxiert - eine Summe, die der FC Bayern aber wohl auf keinen Fall zahlen will ."Sport Bild" hatte zuletzt sogar von einer 92-Millionen-Euro-Forderung von Newcastle berichtet. Hintergrund: Der Klub um Nationalspieler Nick Woltemade musss offenbar 15 Prozent der Ablösesumme an Gordons Ex-Verein FC Everton weiterleiten.
Dieses Tor kostet Deutschland den fünften CL-Platz
Rayo Vallecanos 1:0-Sieg über Straßburg führt dazu, dass die spanische La Liga den fünften Champions-League-Platz bekommt. Auf den hatte auch die Bundesliga durch den Finaleinzug des SC Freiburg gehofft. Jetzt ist Spanien im UEFA-Ranking allerdings nicht mehr von Deutschland einzuholen.
Ronaldo macht die 100 voll und träumt weiter von der 1000
Cristiano Ronaldo hat sein 100. Tor in der saudi-arabischen Liga erzielt und kommt dem Ziel von 1000 Treffern in seiner Fußball-Karriere immer näher. Beim 4:2-Erfolg seines Clubs Al-Nassr gegen Al-Shabab verwertete der 41 Jahre alte Portugiese eine Viertelstunde vor dem Abpfiff ein Zuspiel des früheren Bayern-Profis Sadio Mané zum zwischenzeitlichen 3:1. Die übrigen drei Tore erzielte der Portugiese João Félix.
Für Ronaldo war es das 26. Saisontor in der Liga und das insgesamt 971. seiner Laufbahn. "Ronaldo ist immer gefährlich, das haben wir heute gesehen", sagte Al-Nassrs Trainer Jorge Jesus. Seine Mannschaft führt in der Tabelle mit fünf Zählern vor Al-Hilal, das ein Spiel weniger absolviert hat und am kommenden Dienstag nächster Gegner von Ronaldos Team ist. In Saudi-Arabien ist der einstige Weltfußballer seit Dezember 2022 aktiv und wartet dort noch auf einen großen Titel.
"Desaster": Leichtathlet nach EM-Absage stinksauer
Leichtathlet Leon Schäfer hat mit großem Unverständnis auf die Absage der Para-Europameisterschaften reagiert. Dies sei "ein Desaster", sagte Deutschlands Para Sportler des Jahres 2023: "Wir Athleten sind jedes Jahr bereit, an den Start zu gehen und zu zeigen, was wir drauf haben. Doch leider zeigt sich immer wieder, wo der paralympische Sport in Sachen Organisation immer noch steht. Die letzte EM hat 2021 stattgefunden. Immer nur alle zwei Jahre einen Saison-Höhepunkt in Form einer WM zu haben, ist sehr schade."
Ohne die Europameisterschaften werde den Athleten die "Bühne genommen, uns zu zeigen", führte der Sprinter und Weitspringer aus: "Wir können ohne eigenes Verschulden in diesem Jahr keine Sichtbarkeit bei einem internationalen Höhepunkt und damit auch keine Medaillen vorweisen." Dabei sei ein Großereignis gerade im Para Sport "eine sehr wichtige Grundlage. Da hängt sehr viel dran, zum Beispiel Fördergelder oder Sponsorenverträge", erklärte Schäfer. Der Weltverband World Para Athletics hatte die Suche nach einem Ausrichter unter der Woche ohne Erfolg beendet. Damit fehle nicht nur "ein wichtiger Schritt" auf dem Weg zu den Paralympics 2028, monierte Schäfer.
FC Bayern wird Millionen-Flop wohl los
Tottenham-Trainer Roberto De Zerbi hat sich vehement für einen Verbleib von Bayern-Leihgabe Joao Palhinha ausgesprochen. Es wäre "zu 100 Prozent" sein Wunsch, dass Palhinha über den Sommer hinaus das Trikot von Tottenham trägt, betonte De Zerbi am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Premier-League-Spiel gegen Leeds United. Mit einem Heimsieg könnten die Spurs am Montag einen gewaltigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt machen. Drei Spieltage vor Saisonende liegt das einstige Spitzenteam weiterhin nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen.
Schon jetzt scheint klar, dass es im Sommer zu einem gewaltigen Umbruch im Kader kommen wird. Für Palhinha sieht der Tottenham-Coach aber eine Zukunft in London. Der 30-Jährige könnte sogar ein Führungsspieler der neuen Mannschaft werden, deutete De Zerbi an. "Diese Art von Spieler muss der Grundstein sein. Mehr als nur verlässliche Spieler brauchen wir auch verlässliche Menschen. Joao Palhinha ist einer der Besten. Als Spieler sowieso, aber auch als Typ. Ich möchte Spieler mit derselben Leidenschaft, derselben Einstellung, demselben Teamgeist, derselben Persönlichkeit. Wir haben Glück, dass wir Palhinha bei uns haben", lobte der Italiener.
Palhinha war im Sommer 2024 für eine Ablöse von 50 Millionen Euro vom FC Fulham nach München gewechselt. Der defensive Mittelfeldmann war die "Holding Six", die sich der frühere Bayern-Trainer Tomas Tuchel gewünscht hatte. Als Palhinha kam, war Tuchel in München allerdings schon Geschichte. Unter Vincent Kompany setzte sich der Sechser nicht durch. Vor Beginn der Saison liehen ihn die Münchner an Tottenham aus - inklusive Kaufoption für die Spurs. Palhinha hat beim FC Bayern Vertrag bis 2028.
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1. FC Köln liebäugelte offenbar mit Süle-Transfer
Der 1. FC Köln hat vor dem Rücktritt von Niklas Süle offenbar mit dem Gedanken gespielt, den Abwehrhünen ans Geißbockheim zu locken. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, habe der Klub die Rahmenbedingungen einer möglichen ablösefreien Verpflichtung im Sommer geprüft. Mit Blick auf die Umsetzbarkeit habe es in Köln aber von Beginn an Fragezeichen gegeben. Zu einer konkreten Kontaktaufnahme sei es deshalb nicht gekommen, ehe Süle selbst mit seinem Karriereende Fakten geschaffen hat.
Der Innenverteidiger hatte im Podcast "Spielmacher" verkündet, dass für ihn nach der laufenden Saison endgültig Schluss sein wird. Seine Entscheidung sei nach dem 1:2 der Dortmunder im April gegen Hoffenheim gereift, erzählte Süle. Er hatte das Feld dort verletzungsbedingt vorzeitig verlassen müssen. Erste Indizien deuteten auf eine erneute Kreuzbandverletzung hin. Auch wenn sich der Verdacht letztlich nicht bestätigte, sei in diesem Moment der Entschluss gefallen, sich den Strapazen des Profi-Geschäfts nicht länger auszusetzen. "Als ich am nächsten Tag ins MRT gekommen bin und die gute Nachricht erhalten habe, war für mich zu tausend Prozent klar, dass es vorbei ist."
Tribünen-Feuer: Südamerikanisches Champions-League-Spiel abgebrochen
Südamerikas Fußball hat mit dem Spielabbruch zwischen Independiente Medellin und CR Flamengo aus Rio de Janeiro in der Copa Libertadores ein weiteres schwarzes Kapitel geschrieben. Aus Protest gegen die sportliche Talfahrt entzündeten wütende Fans des kolumbianischen Erstligisten auf der Tribüne ein großes Feuer, schleuderten Sitze auf eingreifende Polizisten und stürmten gar den Platz. Die Partie wurde deshalb nach nur wenigen Minuten unter- und später sogar gänzlich abgebrochen.
Der Zorn der Fans von Medellin richtete sich vor allem gegen die Klubeigner, nachdem der sechsmalige Meister am vergangenen Wochenende die K.o.-Runde in der heimischen Meisterschaft verpasst hatte. Kurioserweise hatten Sicherheitsbehörden am Dienstag wegen der sich abzeichnenden Ausschreitungen darum gebeten, die Partie hinter verschlossenen Toren auszutragen, was der Klub aber wegen geltender Sponsorenverträge ablehnte. Laut Statuten stehen den Gästen aus Brasilien nun automatisch die drei Punkte zu. Während Flamengo die Tabelle der Gruppe A bereits zuvor anführte, muss Medellin als aktuell Dritter um den Einzug in die K.o.-Phase zittern.
In der Copa Libertadores, dem südamerikanischen Gegenstück zur Champions League, vergeht kaum ein Jahr ohne schwere Krawalle. Als beispielsweise River-Plate-Fans 2018 Spieler von Boca Juniors auf der Fahrt zum Stadion im Mannschaftsbus durch Steinwürfe verletzt hatten, musste das Final-Rückspiel der beiden argentinischen Hauptstadtklubs gar nach Madrid verlegt werden.
Panini-Panne: DFB-Elf ohne Baumann und Undav zur WM
Die verletzten Serge Gnabry und Marc-André ter Stegen gehören im Panini-Sammelalbum für die Fußball-WM zum deutschen Angebot. Dafür fehlen in der Sammeledition, die Panini zum Verkaufsstart bekanntgegeben hat, einige bekannte Nationalspieler, darunter der voraussichtliche DFB-Stammtorwart Oliver Baumann.
Offensivspieler Gnabry hatte seine WM-Teilnahme wegen einer Oberschenkelverletzung im April abgesagt. Torwart ter Stegen wartet nach einer Operation auf seine Rückkehr. Das Album geht nach Angaben von Panini in Deutschland ab dem 8. Mai schrittweise in den Verkauf. Auf den Klebefeldern der Heft-Doppelseite zum DFB-Team sind neben Gnabry und ter Stegen unter anderem die als gesetzt geltenden Joshua Kimmich, Jonathan Tah und Florian Wirtz abgebildet. Auch die Routiniers Leon Goretzka und Leroy Sané sind dabei, neben Baumann fehlt auch der zuletzt starke Stürmer Deniz Undav. Der Grund für die - für viele Fans etwas ungewöhnliche - Zusammenstellung ist nach Panini-Angaben der Redaktionsschluss für die Kader der 42 frühzeitig qualifizierten Teams am 12. Januar.
Anders als im finalen WM-Kader, wo 26 Spieler berufen werden können, ist auf der DFB-Doppelseite des Panini-Albums nur Platz für 18 Spieler. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat seine vorläufige Kader-Nominierung für den 21. Mai angekündigt. Seinen finalen Kader für die WM in den USA, Kanada und Mexiko muss der Bundestrainer bis zum 1. Juni bei der FIFA melden.
Freiburgs unglaublich wilder Tanz ins Finale - die Highlights
Der SC Freiburg beschert seinen Fans den größten Europapokal-Abend der Vereinsgeschichte: Mit einer furiosen Aufholjagd ziehen die Breisgauer erstmals ins Finale der Europa League ein. Im Breisgau feiern die Badener eine magische Nacht. Die Höhepunkte der wilden Partie zum Nachsehen.
Nächste Pleite: Playoff-K.-o. für Schröder und Cleveland rückt näher
Welt- und Europameister Dennis Schröder steht mit den Cleveland Cavaliers in den Playoffs der NBA vor dem Aus. Der Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft verlor mit seinem Team das zweite Gastspiel bei den Detroit Pistons mit 97:107 und geriet damit in der Best‑of‑seven‑Serie mit 0:2 in Rückstand. Der Druck vor den beiden Heimspielen am Samstag sowie am Montag ist bereits gewaltig.
Schröder konnte dem Spiel von der Bank keine entscheidende Wendung geben, kam letztlich in 20 Minuten auf vier Punkte, drei Rebounds und fünf Assists. Bester Werfer der Partie war Clevelands Donovan Mitchell mit 31 Zählern, doch auf der Gegenseite hielten Superstar Cade Cunningham mit 25 und Tobias Harris mit 21 Punkten entscheidend dagegen. Die Pistons hatten zuvor im Achtelfinale Orlando Magic um den verletzten Franz Wagner aus dem Wettbewerb geworfen.
Bericht: Riera-Rauswurf beschlossen - Eintracht hat schon Trainer-Liste
Laut Sky plant Eintracht Frankfurt nach nur vier Monaten Amtszeit schon die Trennung von Trainer Albert Riera. Dem Pay-TV-Sender zufolge arbeiten die Verantwortlichen daran, den umstrittenen Spanier nach dem Saisonende kostengünstig loszuwerden. Riera hat in Frankfurt Vertrag bis 2028. Ein sofortiger Rauswurf sei auch bei einem (weiteren) sportlichen Debakel bei Borussia Dortmund am Abend (20.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) dagegen unwahrscheinlich und gelte klubintern als ultima ratio. Die Eintracht arbeite aber bereits an Rieras Nachfolge.
Nach Sky-Informationen hat die Eintracht vier Trainer auf dem Zettel, genannt wird in dem Bericht aber nur einer: der frühere Bundesliga-Profi Matthias Jaissle, der zurzeit den saudischen Klub Al-Ahli trainiert. Riera gab sich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Dortmund betont gelassen. "Ich mache mir keine Sorgen", sagte er. Die Diskussion um seine Person vor dem Vergleich mit Borussia Dortmund stehe nicht an erster Stelle: "Ich meine – das ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass die Mannschaft in diesen beiden Spielen Punkte holt. Das ist alles. Ich mache mir darüber keine Sorgen. Ich weiß genau, wie dieser Beruf funktioniert", so Riera.