Der Börsen-Tag ASML mit starken Zahlen
Der hohe Bedarf an Spezialchips für Künstliche Intelligenz (KI) hat dem niederländischen Chip-Anlagenbauer ASML einen überraschend hohen Auftragseingang beschert. "Gleichzeitig sehen wir weiterhin eine zunehmende Unsicherheit durch makroökonomische und geopolitische Entwicklungen", sagt Christophe Fouquet, der Chef des weltweit führenden Anbieters von Maschinen zur Halbleiter-Produktion. "Wir stellen uns zwar weiterhin ein Wachstum im Jahr 2026 vor, können es aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigen."
Im abgelaufenen Quartal erreichten die Bestellungen den Angaben zufolge ein Volumen von 5,5 Milliarden Euro, rund eine Milliarde Euro mehr als erwartet. Wegen der langen Lieferzeiten für ASML-Produkte schlagen sich Bestellungen von heute erst 2026 im Umsatz nieder.
Im Berichtszeitraum kletterten die Erlöse laut ASML um mehr als 20 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro. Die operative Gewinnmarge lag bei überraschend starken 53,7 Prozent.