Der Börsen-TagAnleger in Asien lassen schlechte China-Daten kalt
Die Anleger an den asiatischen Märkten zeigen sich zunächst unbeeindruckt von den jüngsten, schlechter als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten aus China. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte 0,3 Prozent höher bei 32.358 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,3 Prozent auf 2291 Punkte.
Die Börse in Schanghai gewann 0,1 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Scanghai und Shenzhen gewann 0,2 Prozent. Die Konjunkturabkühlung bei wichtigen Handelspartnern hat dem Exportweltmeister China im Juli zugesetzt: Die Ausfuhren der Volksrepublik sanken im vergangenen Monat im Jahresvergleich stärker als erwartet um 14,5 Prozent. "Die schwache Inflation in China dürfte in Zukunft eine globale disinflationäre Kraft auf den Gütermärkten darstellen", schrieben die Ökonomen der ANZ. Investoren blicken nun auf die US-Inflationsdaten am Donnerstag. Sie erwarten, dass diese deutliche Unterschiede in der Preisentwicklung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zeigen werden.
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