Der Börsen-TagAnleger in Asien trotzen schlechten Konjunkturdaten
Schwache Konjunkturdaten aus Japan und China können die Anleger an den Märkten in Asien nicht entmutigen. Auch schoben die Börsianer Bedenken über steigenden Corona-Infektionen in der Volksrepublik beseite. "Die steigenden Fallzahlen sind weiterhin ein zentrales Abwärtsrisiko. Neue Lockdowns können nicht ausgeschlossen werden, wenn die Fälle weiter ansteigen", schrieben die Ökonomen von ANZ in einer Notiz. Chinas Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze verfehlten die Erwartungen der Analysten. Auch Japans Konjunktur bekam die globalen Verwerfungen zu spüren: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) brach erstmals seit einem Jahr ein - von Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem Wachstum gerechnet.
Der Nikkei liegt im Verlauf 0,1 Prozent höher bei 27.995 Punkten. Der Topix steigt 0,3 Prozent auf 1963 Zähler. Der Shanghai Composite notiert ein Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewinnt 1,1 Prozent.