Der Börsen-TagAsien-Börsen tendieren uneinheitlich
Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich uneinheitlich. Während es an der Börse in Südkorea deutlicher nach oben geht, geben die chinesischen Aktienmärkte nach. Im Fokus steht weiter der Handelskonflikt mit den USA. Von der Wall Street kamen positive Impulse, nachdem US-Präsident Donald Trump die angekündigten US-Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko zunächst wieder ausgesetzt hat.
Auf dem chinesischen Festland haben die Märkte erstmals nach der Goldenen Woche im Rahmen des Neujahrsfestes wieder geöffnet. Die Anleger können dort daher erst jetzt auf die vom US-Präsidenten verhängten zusätzlichen Zölle von 10 Prozent auf chinesische Importe reagieren. Peking hatte gestern seinerseits Vergeltungszölle auf einige US-Waren angekündigt. Bei den Anlegern schürt dies Ängste vor einem eskalierenden Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften, jedoch setzt man am Markt weiter auf Verhandlungen. An der Börse in Shanghai gibt der Composite-Index leicht um 0,5 Prozent nach. In Hongkong geht es für den Hang-Seng-Index um 1,0 Prozent nach unten. Aktuelle Konjunkturdaten zeugen indessen weiter von einer schwachen Wirtschaftsentwicklung in China. So ist der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Januar auf 51,0 von 52,2 im Vormonat gesunken, liegt aber weiter im Expansion anzeigenden Bereich.
Am Aktienmarkt in Tokio zeigt sich wenig Bewegung. Der Nikkei-Index steigt leicht um 0,2 Prozent. In Südkorea legt der Kospi um 1,1 Prozent zu. Dass die Verbraucherpreise im Januar gegenüber dem Vorjahr stärker als erwartet um 2,2 Prozent gestiegen sind, trübt das Sentiment nicht. Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 2,0 Prozent gerechnet. Die Aktie des Index-Schwergewichts Samsung Electronics rückt um 0,8 Prozent vor. In Australien geht es für den S&P/ASX-200 um 0,5 Prozent nach oben.