Der Börsen-Tag Asiens Börsen starten schwach in die Woche
Angesichts der Kämpfe um die Straße von Hormus geht es an den Aktienmärkten abwärts. Der japanische Nikkei fällt um 1,6 Prozent, der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans um 0,9 Prozent.
Für Gesprächsstoff sorgt auch die Sorge vor einer Überbewertung von Tech-Aktien. "Technologiewerte schneiden in unseren Modellen weiterhin sehr gut ab, unterstützt durch herausragendes Gewinnwachstum, eine hohe Dynamik und attraktive Bewertungen", erklärten die Analysten der Citi. Sie ergänzten: "Auch wenn die KI-Volatilität im kommenden Quartal hoch bleiben könnte, halten wir an unserer Übergewichtung von globalen IT-Werten und den USA fest." Zudem betonten sie: "Wir kombinieren diese Wachstumspositionen mit einer Übergewichtung in zyklischen Regionen/Sektoren, einschließlich Japan, Finanzwerten und Rohstoffen."
Die Analysten der Bank of America (BofA) warnen jedoch: "Der KI-Investitionsboom untergräbt den Cashflow, da die hyperskaligen Investitionen in KI in diesem Jahr bereits 234 Milliarden Dollar erreicht haben, und der erwartete Free Cash Flow wird im laufenden Jahr erstmals seit 2007 negativ."
Der südkoreanische Markt, der zuletzt stark war, fällt um 5,4 Prozent. Er gilt als bedeutendes Barometer für die Stimmung im Chip-Sektor. "Der Markt hat sich zuletzt enorm aufgeheizt, und weitere Verluste könnten weite Kreise ziehen", erklärten Marktbeobachter.