Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Auch Siemens könnte sich von Huawei abwenden

Wegen der US-Sanktionen gegen Huawei überprüft auch Siemens seine Geschäftsbeziehungen zum chinesischen Mobilfunkhersteller. Ein Konzernsprecher bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die USA hatten Huawei wegen Sicherheitsbedenken auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen.

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Auch deutsche Unternehmen müssen nun überprüfen, wie viel US-Anteile in ihren Zulieferprodukten an Huawei steckt. Siemens liefert Unternehmenskreisen zufolge unter anderem Software für Huawei. Wie hoch der Umsatzanteil ist, wurde zunächst nicht bekannt. Den Kreisen zufolge exportiert Siemens Produkte im Wert von 300 Millionen Euro aus den USA nach China und importiert in der gleichen Größenordnung aus dem Reich der Mitte.

Anfang der Woche war bekannt geworden, dass der bei München sitzende Chiphersteller Infineon seine Lieferungen von in den USA gefertigten Produkten an Huawei als Folge der US-Maßnahmen einstellt. Das betrifft dem Unternehmen zufolge aber nur einen kleinen Bruchteil der Lieferungen, die ansonsten weiter fortgesetzt werden.

Quelle: n-tv.de

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