Der Börsen-TagBei Swatch brechen Umsatz und Gewinn ein
Swatch hat im abgelaufenen Jahr wegen der Frankenstärke und hoher Produktionskosten einen Gewinneinbruch erlitten. Unter dem Strich schmolz der Nettogewinn auf drei Millionen Franken zusammen nach 193 Millionen im Vorjahr, wie der Schweizer Uhrenkonzern und Hersteller von Marken wie Omega, Longines und Tissot mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebit) sackte auf 135 Millionen von 304 Millionen Franken im Vorjahr ab. Das Management begründete den Rückgang unter anderem mit der strategischen Entscheidung, trotz schwächerer Nachfrage an den Produktionskapazitäten und Arbeitsplätzen festzuhalten und keine Kurzarbeit einzuführen. Dies habe zu einem stark negativen Ergebnis in der Produktion geführt.
Zudem belastete die Währungssituation die Bilanz erheblich. Der starke Franken drückte den Umsatz um 308 Millionen Franken. Die Erlöse sanken insgesamt um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Minus lediglich 1,3 Prozent betragen. Trotz des Gewinneinbruchs sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 4,50 Franken je Inhaberaktie erhalten. Für das laufende Jahr zeigte sich die Swatch-Führung zuversichtlich.