Der Börsen-TagBericht: Gekündigte Deutschbanker hatten Zugang zu Firmenmails

Ungereimtheiten bei der Deutschen Bank: Das Geldinstitut prüft einem Bericht der "Financial Times" zufolge den Umgang mit sensiblen Daten durch gekündigte Aktienhändler, die zeitweise noch Zugriff auf ihre Firmen-E-Mails hatten.
"Wir haben fast alle gesendeten E-Mails bereits überprüft und konnten keinen Beleg dafür finden, dass preissensible Informationen kommuniziert wurden oder sonstiges Fehlverhalten stattgefunden hat", betonte der Dax-Konzern. Der Zugriff auf die beruflichen E-Mails sei mittlerweile vollständig abgeschaltet worden.
Die Deutsche Bank will im Zuge ihres Konzernumbaus weltweit rund 18.000 Vollzeitstellen streichen. Aus dem weltweiten Aktienhandel steigt das Institut komplett aus. Eine geringe Anzahl der entlassenen Mitarbeiter hatte laut Bericht über mobile Geräte für einen begrenzten Zeitraum aber weiterhin Zugriff auf ihre Firmen-E-Mails gehabt. Es habe sich um etwa 50 Händler gehandelt.