Der Börsen-TagBritisches Haushaltsminus größer als erwartet
Die britischen Staatsfinanzen dürften aufgrund der Auswirkungen des Nahost-Kriegs unter Druck geraten, schreibt Lindsay James von Quilter in einer Research Note. Die jüngsten Daten zu den öffentlichen Finanzen zeigen, dass die Neuverschuldung im Februar mit 14,3 Milliarden Pfund (19,2 Milliarden US-Dollar) höher ausgefallen ist als von Ökonomen in einer Umfrage des "Wall Street Journal" mit 9,3 Milliarden Pfund prognostiziert.
Hohe Energiekosten aufgrund des Waffengangs der USA und Israels gegen den Iran erhöhten das Risiko einer erhöhten Inflation, was die inflationsgebundenen Staatsausgaben steigere, so James. "Angesichts des bereits angeschlagenen Wachstums in Großbritannien wäre ein solches Szenario mit höherer Inflation und schwächerem Wachstum angesichts der Höhe der inflationsgebundenen Kosten eine wirklich schlechte Ausgangslage."